Die  Harmonie-Wetzikon im Pressespiegel
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2011
Do 08.12.2011 Asiatische Klänge der Harmonie Wetzikon
Do 30.06.2011 «Wetzikon grüsst St.Gallen»
Do 16.06.2011 Mit Zimi ans EMF St. Gallen
Do 16.06.2011 Viel Aufwand um kritisiert zu werden
Do 09.06.2011 «Wie eine Fussball - WM»
2010
Do 02.12.2010 «Waldbrand» in der reformierten Kirche?
Do 04.11.2010 Im Zeichen der Zürcher Blasmusik
Mo 01.11.2010 Uniformierte Musikgeneration mit Abwanderungssorgen
Do 28.10.2010 300 Blasmusiker aus dem ganzen Kanton
Do 28.10.2010 Harmonie mit vielfältigem Musikangebot
Fr 11.06.2010 Muttertagskonzert
Do 29.04.2010 Eine musikalische Reise an die Fussball-WM
Do 18.03.2010 GV der Harmonie Wetzikon
2009
Do 03.12.2009 Kirchenkonzert der Harmonie Wetzikon
Do 09.04.2009 «Himmlischer» Start in neue Ära
Mi 08.04.2009 Harmonie mit neuem Dirigenten
2008
Do 11.12.2008 Dirigent mit Konzert verabschiedet
Fr 28.11.2008 Taktstock endgültig aufs Pult legen
Di 08.04.2008 Bekannte Musik aus bekannten Filmen
Di 01.04.2008 Harmonie mit kleinem Gewinn
2007
Do 06.12.2007 Harmonie und Jodler gemeinsam
Sa 19.05.2007 Besucher trotzen dem Regen
Mo 30.04.2007 Das akustische Fenster zur Welt
Mo 02.04.2007 Zimmermann ist Moors Nachfolger
2006
Mi 06.12.2006 Figaros Hochzeit war der Höhepunkt
Di 27.06.2006 Harmonie und Freude beim Empfang
Mo 10.04.2006 Musikalisch bereits auf Luzern eingestellt
Mo 13.03.2006 Drei Rücktritte aus dem Vorstand
2005
Di 06.12.2005 Wohlklingend und mit viel Gefühl
Mo 18.04.2005 Schweiz Total kam an beim Publikum
Sa 12.03.2005 Hanspeter Moor ist neuer Vereinspräsident
2004
Mi 08.12.2004 Harmonie mit festlichem Konzerthöhepunkt
Mi 07.04.2004 Eine musikalische Zeitreise in Wetzikon
Mi 25.03.2004 Der Verein hat sich verjüngt
2003
Mi 10.12.2003 Kirchenkonzert mit Ohrwürmern
Di 23.09.2003 Unvergessliche Erinnerungen
Mo 26.05.2003 Von Blau zu schwarz und Bordeaux (Harmonie am Bachtel)
Di 15.04.2003 Frühlingskonzert der Harmonie Wetzikon zum Thema Wasser
Sa 22.03.2003 Hoher Stellenwert in Wetzikon
2002
Di 11.12.2002 Benefizkonzert der Harmonie Wetzikon
Do 18.07.2002 Harmonie Wetzikon darf stolz auf ihre Leistung sein
Mo 15.04.2002 Harmonie und Jugendmusik gemeinsam auf der Bühne
Di  26.03.2002 Das "Eidgenössische" überstrahlte alles
2001
Di  04.12.2001 Viel Beifall für die Harmonie Wetzikon
Do 06.09.2001 Ständchen der Harmonie für alt Gemeinderat André Widmer
Mo 11.06.2001 Wie die schnaubende Lok
Di  17.04.2001 125-Jahr-Feier war der Höhepunkt
2000
Di  05.12.2000 Musik-Jubiläum-Advent, stimmungsvolles Kirchenkonzert der..............
Di  03.10.2000 Mitreissende Marschmusik beim Jubiläum
Sa 23.09.2000 Jubiläum in seinem "verflixten" siebten Jahr
Sa 23.09.2000 Wetzikon als Hochburg der Harmonie
Di  18.04.2000 Harmonie- Ländler- und Bigbandklänge
Sa  08.04.2000 Im Herbst steigt das Jubiläum
1999
Di  07.12.1999 Erinnerungen ans Oberengadin


Donnerstag, 08.12.2011 Asiatische Klänge der Harmonie Wetzikon

Asiatische Klänge der Harmonie Wetzikon in der Ref. Kirche Wetzikon

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Donnerstag, 30.06.2011 Wetzikon grüsst St.Gallen»

Herzlicher Empfang mit grosser Fahnendelegation vom Eidgenössische Musikfest St. Gallen

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Donnerstag, 16.06.2011 Mit Zimi ans EMF St.Gallen

Zimi als Aufmacher im ZO

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Donnerstag, 16.06.2011 Viel Aufwand um kritisiert zu werden

Das Eidgenössische Musikfest ist ein seltener Höhepunkt für Musikvereine

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Donnerstag, 09.06.2011 Wie eine Fussball - WM

520 Vereine nehmen am eidgenössischen Musikfest in St. Gallen teil. Die Harmonie Wetzikon ist einer davon.

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Donnerstag, 02.12.2010 «Waldbrand» in der reformierten Kirche?

Mit Paukenschlag gelang der Harmonie Wetzikon ein fulminanter Einstieg ins Kirchenkonzert. «Rise of the Firebird» unterstrich sehr gekonnt das diesjährige Motto «Vier Elemente»

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Donnerstag, 04.11.2010 Im Zeichen der Zürcher Blasmusik

Der Samstag stand in Wetzikon im Zeichen der Blasmusik. Rund 250 Delegierte des Zürcher Blasmusikverbandes, also aus dem ganzen Kanton, trafen sich in der Dreifachturnhalle Widum, um die jährliche Delegiertenversammlung abzuhalten. Organisiert wurde der Anlass, der nebst der Abhandlung der Traktanden mit einem vielseitigen Programm aufwartete, von einem fünfköpfigen Organisationskomitee des Vereins Harmonie Wetzikon, der selbst auch ein kurzes Konzert gab. Nebst den Präsidenten der verschiedenen Musikvereine war auch Regierungsrat Ernst Stokker als Ehrengast anwesend. Letztes Jahr fand der Anlass in Hombrechtikon statt.

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Montag, 01.11.2010 Uniformierte Musikgeneration mit Abwanderungssorgen

Die Harmonie Wetzikon leistete bei der kantonalen Delegiertenversammlung des Blasmusikverbands einen organisatorischen Kraftakt. Junger Nachwuchs ist das Hauptproblem des Verbandes.

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Donnerstag, 28.10.2010 300 Blasmusiker aus dem ganzen Kanton

Der Musikverein Harmonie Wetzikon ist diesen Samstag Gastgeber der Delegiertenversammlung des Zürcher Blasmusikverbands (ZBV). Der ganze Tag wird im Zeichen der Musik stehen.

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Donnerstag, 28.10.2010 Harmonie mit vielfältigem Musikangebot

Seit der Gründung im Jahre 1875 ist die Harmonie Wetzikon eng mit der Bevölkerung und der Gemeinde verbunden. Das erste Konzert erklang bereits nach einem Jahr unter Mitwirkung des Sängerbundes, und 1878 erreichten sie den ersten Rang beim Musikfest in Zürich.

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Freitag, 11.06.2010 Muttertagskonzert

Am Muttertag überraschten uns der Himmel für einmal mit trockenem Wetter und einigen Sonnenstrahlen und die Harmonie Wetzikon nach dem Gottesdienst mit einem wunderschönen Platzkonzert. Eingerahmt von Kastanienblüten spielte sie eingängige, bekannte Melodien abwechselnd mit modernen anregenden Kompositionen. Für einmal eben nicht einfach Marschmusik für die Männer, sondern einen musikalischen Blumenstrauss als Dank für die Arbeit und Sorge der Mütter. - Vielen Dank für euren tollen Einsatz!



Donnerstag, 29.04.2010 Eine musikalische Reise an die Fussball-WM

Der Musikverein Harmonie Wetzikon begleitet unsere Nationalmannschaft von den Ausscheidungsspielen bis zum glorreichen Sieg im Finale - oder «isch es nur es chlüses Träumli gsi»?

Eröffnet wurde das Konzert mit vollen Klängen zum pfiffigen Polo-Hofer-Hit «Hopp Schwiiz». Dies war zugleich das Motto des diesjährigen Frühlingskonzerts. Die Ansagerinnen Andrea Schwab, Angi Gasser und Vroni Stauber führten mit witzigen Kommentaren in der Sportlounge durch die Gruppenspiele. Vom fröhlichen «Happy Luxembourg» über «Tränen lügen nicht» mit einem gefühlvollen Trompetensolo von Barbara Tobler bis hin zum wohlbekannten «Griechischen Wein» erinnerte uns die Harmonie nochmals an das Bangen und Hoffen bis zur überstandenen WM-Qualifikation. Schnelle Finger waren in den mitreissenden Melodien von «Schachoret from Israel» gefragt - die Musikantinnen und Musikanten meisterten aber auch dies gut.

Danach hiess es mit dem Vizedirigenten Thomas Hug abheben zu Reinhard Meys bekanntem Hit «Über den Wolken», um mit «Africa» von Toto bei den WM-Gastgebern sicher zu landen.

Nach der Pause mit der schön präsentierten Tombola, organisiert von Ursi Holenstein, ging es auf musikalische Sightseeing-Tour: «Start up» und «Mein kleiner grüner Kaktus» wurden mit viel Spielfreude und Witz präsentiert, bis uns schliesslich der satte Sound und die afrikanischen Rhythmen in «African Wildlife» auf eine Safari mitnahmen. «Siyahamba from Africa» erinnert an traditionelle und melancholische Melodien und wurde sogar mit Gesangseinlage dargeboten. Nach dem spritzig interpretierten «Happy together» fehlte nur noch «Gloria» bis zum Sieg im Finale. Das zahlreich erschienene Publikum klatschte zwei Zugaben heraus. Unter Dirigent Roman Christoffel hat es die Harmonie Wetzikon geschafft, die Zuhörer mit einer gelungenen Unterhaltung einen Abend lang zu erfreuen. Hoffentlich schafft dies unsere Nationalelf im Juni auch!

        

Donnerstag, 18.03.2010 GV der Harmonie Wetzikon

Am 12. März 2010 konnte der Präsident des Musikvereins Harmonie Wetzikon, Rolf Zimmermann, 40 Aktivmitglieder, die Musikdirektion, zwei Gäste, mehre Ehrenmitglieder sowie den Ehrenvorstand zur 135. Generalversammlung im Restaurant Sternen begrüssen.
Im präsidialen Jahresrückblick wurden nochmals die vielen schönen Höhepunkte des vergangenen Vereinsjahrs humorvoll und pointiert in Erinnerung gerufen.
Das alljährliche Frühlingskonzert im «Drei Linden» unter der Leitung des Vizedirigenten Thomas Hug und das Kirchenkonzert, erstmals unter der Leitung der neuen Direktion Roman Christoffel, in der Adventszeit konnten vor viel Publikum vorgeführt werden.
Die Jahresrechnung konnte dank dem Hauptsponsor 2009, der Schweizer Mobiliar, Wetzikon, mit einem kleinen Gewinn präsentiert werden. Fürs Jahr 2009 wurde aber auch der Jahresbeitrag erhöht.
Aus dem Vorstand sind zwei Rücktritte zu verzeichnen, Astrid Martens und Vroni Stauber. Neu in den Vorstand wurden Barbara Tobler und Susanne Guyer gewählt. So setzt sich nun der Vorstand wie folgt zusammen: Rolf Zimmermann als Präsident, die übrigen Mitglieder Silvia Aemisegger, Rolf Brand, Erich Ruf, Thomas Bühlmann und Alex Scheiwiler. Musikdirektion Roman Christoffel als Dirigent sowie Thomas Hug als Vizedirigent wurden einstimmig im Amt bestätigt.
Bei den Ehrungen konnte Rolf Zimmermann verschiedene langjährige Mitglieder ehren: Für 45 Jahre Aktivmitgliedschaft Ernst Twerenbold, 35 Jahre Roberto Oberti und für 30 Jahre Mitgliedschaft Silvia Aemisegger und Thomas Dietliker. Für die meisten Probebesuche konnte Peter Mäder geehrt werden.
Im April findet das Frühlingskonzert unter dem Motto Hopp Schwiiz im Saal des Restaurants Drei Linden statt. Im Sommer werden verschiedene Konzertauftritte in den Quartieren stattfinden. Am 1. August rundet der Musikverein die Bundesfeier ab.

Donnerstag, 03.12.2009 Kirchenkonzert der Harmonie Wetzikon

Guter Einstand für den neuen Dirigenten Roman Christoffel

Der neue Dirigent der Harmonie Wetzikon, Roman Christoffel, gab am sonntäglichen Konzert in der reformierten Kirche Wetzikon einen überzeugenden Einstand.

Das rund 50 Mitglieder starke Blasorchester begeisterte die Zuhörer mit prächtigen Vorträgen und zwei Zugaben. Durch das Programm führte einmal mehr mit viel Herz die Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber.

Mit der facettenreichen Komposition «Condacum» von Jan Van der Roost gelang der Harmonie ein stimmungsvoller Auftakt. Die Schönheit des bekannten italienischen Konzertmarsches «Olimpica» von Giovanni Orsomando kam dank guter dynamischer Gestaltung voll zur Geltung. Sehr anspruchsvoll ist das Erstklass-Stück, die «Sinfonia Nobilissima» des Amerikaners Robert Jager. Diese Sinfonie, im Alter von 26 Jahren geschrieben, ertönt mal stark und kraftvoll, dann wieder karg und bieder. Nach viel Applaus ehrte Harmonie-Präsident Rolf Zimmermann die Ansagerin Paula Lauber mit einem Mikrofon und den Worten: «Paula Lauber, herzlichen Dank für 15 Jahre Konzertansage 2009, Musikverein Harmonie Wetzikon». Der Holländer Jacob de Haan hat seinen klangschönen Titel «La Storia» dem grossen italienischen Filmmusik Komponisten Ennio Morricone gewidmet. Holz- und Blechregister verflossen ineinander und ergaben eine wunderbare Wiedergabe dieser melodiösen Nummer. Nach dieser Superleistung folgte mit «Il Signore è con te» von Kees Vlak ein weiterer Ohrwurm. Käthi Schmid überzeugte mit ihrem Solo am Glockenspiel und am Timpani, die Harmonie nochmals mit einer feierlichen, wohlklingenden Darbietung.

Zwei Zugaben bewegten die Zuhörer: «Vivo per Lei; - Ich lebe für die Musik» des feinfühligen, blinden Italo-Sängers Andrea Bocelli, und traditionsgemäss mit «Stille Nacht, heilige Nacht» von Franz Xaver Gruber. Beeindruckend war der feine Beginn und mit prächtiger Klangfülle der Abschluss.

Zum Ausklang begab sich die Harmonie-Familie ins Restaurant Sternen in Medikon.

Paula Lauber wurde geehrt für 15 Jahre Konzertansage.

Donnerstag, 09.04.2009 «Himmlischer» Start in neue Ära

«Himmlisch» hiess das Motto des Frühlingskonzerts, und grossartig war der Auftritt der Harmonie Wetzikon am Samstagabend im vollbesetzten «Drei Linden»-Saal. Alle Vereinsmitglieder wurden im Bild vorgestellt, und das verjüngte Korps unter der temperamentvollen Leitung des Vizedirigenten Thomas Hug wurde erst nach drei Zugaben entlassen.
Mit dem Weltmarsch «Stars and Stripes Forever» des amerikanischen Marschkönigs John Philip Sousa mit den Piccolo-Variationen im Trio zeigte das Blasorchester seine tonlichen und technischen Qualitäten. Der neue Direktor Roland Christoffel dirigierte die «Moonlight Serenade» von Glenn Miller. In zwei Wochen wird der neue Leiter die Probenarbeit aufnehmen.
Ein Medley aus «Starlight Express» und eines aus «Star Wars» erfreute das jüngere Publikum, die böhmische Polka «Mein Glücksstern» von Stefan Rundel mit starken Tenören und der klangschöne Marsch «In the Sunny South» von Martin Carron gefielen derweilen den Freunden von volksnaher Blasmusik.
Nicht weniger als drei Zugaben wurden herausgeklatscht. Der neue Dirigent freut sich auf seine Aufgabe, und er darf ein gut geführtes Orchester, in dem die Chemie und das musikalische Niveau eines Zweitklass-Vereins stimmen, übernehmen. (rp)


Mittwoch, 08.04.2009 Harmonie mit neuem Dirigenten

Die Generalversammlung des Musikvereins Harmonie Wetzikon wählte Roman Christoffel aus Dietikon einstimmig zum neuen Musikdirektor. Christoffel wird nach dem Frühlingskonzert im „Drei Linden“ die Musikproben als Dirigent übernehmen. Wie der Verein weiter mitteilt, sind an der Generalversammlung zwei Vorstandsmitglieder zurückgetreten, nämlich Peter Mäder und Patricia Wüest. Neu im Vorstand sind Erich Ruf und Alex Scheiwiler. Die Jahresrechnung der Harmonie präsentierte sich im Jahr 2008 ausgeglichen. Trotzdem wurde der Mitgliederbeitrag fürs laufende Jahr erhöht. Im Budget 2009 halten sich Einnahmen und Ausgaben in etwa die Waage. (zo)


Donnerstag, 11.12.2008 Dirigent mit Konzert verabschiedet

Nach zwölf Jahren Dirigententätigkeit bei der Harmonie Wetzikon hört Marco Frischknecht auf. Mit einem Konzert wurde dem Publikum ein «musikalischer Rückblick der vergangenen 12 Jahre Dirigententätigkeit» geboten. Gestartet wurde mit dem Marsch «Bem Ti Vi» von Roland Smeet, bevor die Harmonie sich mit «Minatures brasileiras» an brasilianische Klänge heranwagte.

Es folgten das anspruchsvolle Werk «Serenade» von Derek Borugeois und der weltbekannte «Bolero» von Maurice Ravel. Schliesslich begab sich die Harmonie auch in den modernen Showbereich und präsentierte zunächst das keltische Tanzstück «Lord of the Dance» . In der Zugabe kamen Lew Pollacks «That's a Plenty», eine Show-Nummer, die die Harmonie bereits am kantonalen Musikfest präsentiert hatte. Zu guter Letzt wagte man sich an den Popsong «Time to say goodbye», der nicht nur das Publikum, sondern auch den Dirigenten verabschiedete. Die Stabführung übernimmt bis zum Frühlingskonzert 2009 der aktuelle junge Vize-Dirigent Thomas Hug. (mw)


Freitag, 28.11.2008 Taktstock endgültig aufs Pult legen

Am Sonntag dirigiert Marco Frischknecht das letzte Mal ein Konzert der Harmonie

Nach 12 Jahren verabschiedet sich der Dirigent des Musikvereins Harmonie Wetzikon. Am Kirchenkonzert vom Sonntag leitet Marco Frischknecht die Wetziker Blasmusik zum letzten Mal.
(Werner Gubser)


«Nicht langsamer werden und ganz präzis bleiben!», bittet der Dirigent Marco Frischknecht seine Musiker an der Probe vom Mittwoch. «Aber du bist es doch, der mit dem Taktstock so einen Stress macht», gibt eine Musikerin schlagfertig zurück. Es herrscht eine gelöste Stimmung im Orchester. Bei jedem Takt soll die Spannung gesteigert werden, verlangt der Dirigent, bevor Maurice Ravels «Bolero» in Angriff genommen wird. Zu mehr Mut fordert der Leiter auf: «Die Triolen müssen wie ein Aufschrei kommen.»

Wohlwollende Kritik

Es sei schade, dass der Dirigent die Harmonie verlasse, findet ein Trompeter. «Die Übungsstunden mit Marco waren immer ein Vergnügen, er kritisiert wohlwollend. Wenn er gar nicht zufrieden ist, sagt er überhaupt nichts. Man sieht es ihm an.» Als Frischknecht vor 12 Jahren die Leitung der Harmonie Wetzikon übernahm, stellte er sich vor, dass er etwa fünf Jahre bleiben würde. Es bestehe die Gefahr, dass sich Dirigent und Musiker bald einmal zu gut kennen, vor allem ihre Macken und Marotten, glaubt Frischknecht. Mit der Probe vom Mittwochabend ist der Dirigent zufrieden. Er schränkt aber gleich ein, dass der Dirigent eigentlich nie zufrieden sein dürfe und eine Steigerung immer möglich sei: «Wenn die Noten eines Musikstücks einige Zeit beiseitegelegt werden, kann man wieder von vorne anfangen. Die Musiker merken sich die Anweisungen, aber vergessen sie bald wieder.» Darum verteilt er manchmal Bleistifte, damit seine Anmerkungen in die Notenblätter eingetragen werden.

Nach 15 Jahren wieder angefangen

Öfters hatte der Leiter mit der Musikkommission zusammen ein schwieriges Stück ausgesucht, dem sich einige Musiker nicht gewachsen glaubten. Jedes Mal freute sich dann Marco Frischknecht mit allen Musikern, wenn es mit Eifer und Einsatz gelungen war, das Musikstück erfolgreich aufzuführen. Schon in jungen Jahren hat sich Marco Frischknecht gefreut, bei einem Konzert mitzuspielen. Als Kornettist trat er erstmals mit acht Jahren vor Publikum auf. Er hofft, dass ihm Freude und Spass an Konzerten noch lange erhalten bleiben. Der gelernte Modellschreiner arbeitet heute als Planer und Berater im Küchenbau. Er hat Verständnis für seine Musiker, wenn sie nicht täglich üben, denn nach einem langen Arbeitstag fehlt ihnen hie und da die Energie, noch konzentriert zu musizieren. Nach 15 Jahren Pause hat Frischknecht wieder zu spielen begonnen und bläst in einer Aargauer Brass-Band-Formation das Flügelhorn. Bei der Harmonie Wetzikon wird Frischknecht mit dem Kirchenkonzert vom Sonntag zum letzten Mal öffentlich auftreten und dann den Taktstock endgültig aufs Pult legen.
Nachher wird er in der Ostschweiz zu einer grossen Blasmusikformation noch eine Jugendmusik leiten und Kinder, die erst seit einem Jahr ein Musikinstrument spielen, unterrichten.

Das Konzert der Harmonie Wetzikon findet am Sonntag, 30. November, um 17 Uhr in der reformierten Kirche Wetzikon statt. Gespielt werden etwa Maurice Ravels «Bolero» und die «Parade der hölzernen Soldaten» von Léon Jessel.

Dienstag, 08.04.2008 Bekannte Musik aus bekannten Filmen

Frühlingskonzert der Harmonie Wetzikon

Die Harmonie Wetzikon unterhielt an ihrem Frühlingskonzert unter dem Motto «Hollywood» mit Filmmelodien.

Fröhliche Gesichter bei den Aktiven der Harmonie Wetzikon auf der Bühne im Saal des Hotels Drei Linden und das gleiche Bild beim mitgehenden Publikum: Es war für Präsident Rolf Zimmermann eine Freude, am Samstag zum Frühlingskonzert ein volles Haus begrüssen zu dürfen. Zum Motto «Harmonie goes Hollywood» gab es einen guten Mix mit weltbekannten Filmmelodien aus verschiedenen Epochen und dazu passende Bilder.

Vizedirigent verabschiedet

Ehren-Vizedirigent Ernst Twerenbold eröffnete den Abend in Polizeiuniform mit dem bekannten «Polizischt- Wäckerli-Marsch» von Otto Würsch, Dirigent der Korpsmusik der Kantonspolizei Zürich und Gründer der Original Freudenberger Dorfmusik. Nach über 30 Jahren als Vizedirigent wurde Ernst Twerenbold verabschiedet. Als Saxofonist bleibt er aber weiter als geschätzter Aktiver im Orchester. Sein Nachfolger Thomas Hug wurde etwas später vorgestellt.

Von «Dornenvögeln» und ...

Mit der eleganten Darbietung des Titels «Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten» war die Harmonie in Hollywood angekommen. Die getragene, klangschöne Melodie «Die Dornenvögel » von Henry Mancini beschreibt eine unglückliche Liebe. In «Bonanza» erlebten die Zuhörer das Leben im Sattel.
Der neugewählte Vizedirigent Thomas Hug gab einen guten Einstand als schneidiger Dirigent in der kraftvollen Nummer «Batman». Die rhythmisch anspruchsvolle «Legende von Zorro» wurde prächtig gestaltet, und mit «Miss Marples Theme» gings in die Pause. Die Lose fanden guten Absatz, und die Bewirtung durch die Mitglieder des Jodlerclubs Seerösli aus Wetzikon klappte bestens.

Do 08.12.2011 ... James Bond

Im «The Laurel&Hardy Theme» wurden nach der Pause die Charaktere der beiden Humoristen vorteilhaft beschrieben. In «La vita è bella» glänzte die 20-jährige Kornettistin Manuela Dietliker mit einem feinen Solo. Der Apfel fällt hier nicht weit vom Stamm, sind doch die Eltern tüchtige «Posauner».
Paul Anka, der Kanadier, war übers Wochenende im Zürcher Volkshaus zu Gast. Seine Musik «Der längste Tag» beinhaltet die Landung der Westmächte in der Normandie. Die einprägsame Marschmelodie ging um die Welt. Auf «Vom Winde verweht» folgte im Big-Band-Stil «James Bond 007». Dann erschien «Pippi Langstrumpf» auf der Bühne, und die Post ging nochmals ab. Die Holz- und Blechregister sowie zahlreiche Solisten und die Schlagwerker begeisterten. Viele Titel waren auch rhythmisch sehr anspruchsvoll.
Die Schulung durch Esther Heller trägt Früchte und gibt dem Ganzen viel Sicherheit. Nach starkem Applaus folgten zwei Zugaben: «Mission Impossible» und «Love&Marriage». Mit der Tanzmusik, dem Orchester Nobody klang der erfolgreiche Abend aus. – Die Harmonie unter der Leitung von Marco Frischknecht war in Form und überzeugte durch Qualität. Nie kam an diesem Abend Langeweile auf. (M. W.)

Dienstag, 01.04.2008 Harmonie mit kleinem Gewinn


Kürzlich durfte Rolf Zimmermann zum ersten Mal als Präsident 50 Aktivmitglieder, 5 Mitglieder des Ehrenvorstandes und einen Gast zur 133. Generalversammlung des Musikvereins Harmonie Wetzikon begrüssen. Als Neumitglied wurde Beat Mettler willkommen geheissen. Diesem Neueintritt stehen vier Austritte gegenüber. Somit liegt der Bestand von Aktivmitgliedern aktuell bei 53 Musikanten.
Im Jahresbericht des Präsidenten wurden nochmals verschiedene Höhepunkte des vergangenen Vereinsjahres in Erinnerung gerufen, darunter das zur Tradition gewordene Skiweekend, das Frühlingskonzert im «Drei Linden» oder das Wetziker Stadtfest sowie als spezieller Höhepunkt die Reise nach Baden-Baden. Ein weiterer Höhepunkt war das Kirchenkonzert im Dezember in der reformierten Kirche von Wetzikon. Zum ersten Mal wurde dieses Konzert mit dem Jodelclub Seerösli durchgeführt.
Die Jahresrechnung schloss mit einem kleinen Gewinn ab. Das Budget 2008 sieht einen kleinen Verlust vor.

Vorstand wiedergewählt

Die Der Vorstand mit Präsident stellt sich weiterhin zur Verfügung. Der einzige Rücktritt betrifft Lucia Kohler aus der Musikkommission. Bei der Wahl von Musikdirektor Marco Frischknecht gab es kurze Diskussionen und einen Antrag auf schriftliche geheime Wahl. Frischknecht wurde mit einer Zweidrittelmehrheit wieder gewählt. Als neues Mitglied der Musikkommission und neuer Vizedirigent wurde Thomas Hug gewählt.

Diverse Ehrungen

Das Erwähnt wurde selbstverständlich die Ernennung von Dölf Guyer zum CISM-Veteran für 60 Jahre Musizieren bei der Harmonie Wetzikon. Der langjährige Vizedirigent Ernst Twerenbold wurde für über 30 Jahre Treue zur Harmonie Wetzikon zum Ehrenvizedirigent ernannt. Für 10 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Lucia Kohler, Priska Gamper und Andrea Gasser-Eichenberger geehrt. Für 15 Jahre Vereinszugehörigkeit Vroni Stauber, Alex Scheiwiler und Peter Prandini. 20 Jahre im Verein und somit Ehrenmitglied sind Peter Mäder und Kaspar Dieffenbacher. Auf 30 Jahre Vereinszugehörigkeit kann Willi Moor bereits zurückblicken.
Als neues Mitglied des Ehrenvorstandes wurde an der Versammlung der Wetziker Gemeindepräsident Urs Fischer begrüsst. (mitg)

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Donnerstag, 06.12.2007 Harmonie und Jodler gemeinsam

Konzert in reformierter Kirche Wetzikon

Viele Blasmusik- und Jodlerfreunde besuchten ein Doppelkonzert in Wetzikon: Die Harmonie mit über 50 Aktiven hatte als Gastverein den Jodler-Club Seerösli eingeladen.

Mit dem kurzen, aber eindrucksvollen Werk «Fireworks» des Belgiers Jan van der Roost eröffnete die Harmonie Wetzikon den Konzertabend am ersten Adventssonntag in der reformierten Kirche Wetzikon sehr klangvoll. Der neue Präsident Rolf Zimmermann übergab nach seiner Begrüssung das Mikrofon an die Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber. Einmal mehr führte sie mit viel Charme und auf herzliche Art durchs Programm. «Exaltation» des Amerikaners James Swearingen brachte die verschiedenen Register vorteilhaft zur Geltung. Das Saxofonsolo spielte Stefan Spiranelli tadellos.

Sehr angenehm, nie zu laut, interpretierte die Harmonie «Julia», ein Stück des Holländers Peter van Asten, das Bilder einer harmonischen Jugendzeit vermittelte. Das Originalwerk «Rainbow Warrior» des Niederländers Kees Vlak ist ein dramatisches Konzertstück und trägt den Namen eines Schiffs von Greenpeace. Eindrucksvoll und mit musikalischer Dramatik wurde musiziert. Paula Lauber ehrte dann den CISM-Veteran Dölf Gujer für 60 Jahre aktives Musizieren in der Harmonie Wetzikon sowie den 2006 ernannten CISM-Veteranen Fritz Niederhauser.

Mit der dreiteiligen «Bündner Suite» kam mit Kurt Weber ein bekannter Schweizer Komponist zum Zug. Im ersten Satz wird der Hauptort Chur beschrieben, im zweiten Satz die herrliche Bergwelt, und mit dem «Volksfest» klingt die prächtige Suite mit viel Lebensfreude aus.

Volkstümliche Note

Seit 77 Jahren ist der Wetziker Jodler-Club Seerösli aktiv, und mit Samuel Steiner leitet ein bekannter Oberländer den gutgeschulten Chor. Die drei Jodlerinnen Ruth Staub, Vreni Schrepfer und Vreni Keller werden von den Sängern kräftig begleitet. Mit «Jung sy» von Adolf Stähli begann der Jodler-Club überzeugend. Im Stähli-Lied «Es Lied, wo s Härz erfreut» bestritt Samuel Steiner mit klarer Stimme das Solo. Auch der «Schteimandli-Jutz» von André von Moos und das «Waldverspräche» von Paul Schreiber wurden stark applaudiert.

Weihnachtslied als Zugabe

Gemeinsam erfreuten nun die Harmonie und der Jodlerclub die Zuhörer mit «Alpsäge» von Fernand Krähenbühl in einem Orchesterarrangement von Kurt Dürig und mit «Wienachtsglogge» von Ernst Sommer, arrangiert von Walter Achermann. Dezent begleitete die Harmonie die Sänger unter der Leitung von Marco Frischknecht.
Mit den beiden Zugaben «Ewigi Liebi» und mit «Stille Nacht, heilige Nacht» verabschiedeten sich die Formationen, die an diesem Abend den Zuhörerinnen und Zuhörern viel Freude bereitet haben. (M. W.)

Samstag, 19.05.2007 Besucher trotzen dem Regen

Baden-Baden (vgk) - Die Hoffnung auf einen sonnigen Hock erfüllte sich für den Musikverein Lichtental am Feiertag Christi Himmelfahrt nicht, dennoch können die Musikerinnen und Musiker von einem gelungenen Bussackerfest berichten.

Eisern trotzten die Organisatoren und die zahlreichen Besucher bei guter Stimmung dem strömenden Regen. „Es ist zwar nicht so üppig mit dem Wetter, aber es ist halt ein Waldfest", freute sich Vorsitzender Werner Reile im BT-Gespräch über ein „treues Publikum", das auch bei Regen komme.

Seit 34 Jahren veranstaltet der Musikverein das Fest an Christi Himmelfahrt an der Bussackerhütte. „Gut drei Tage sind wir mit dem Aufbau beschäftigt", erzählte der Vorsitzende. Entstanden war eine kleine Zeltstadt, die die Besucher zuverlässig vor Regen schützte. Im Einsatz waren rund 60 Helfer, die in zwei Schichten für das leibliche Wohl der Gäste sorgen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte zunächst der Musikverein aus Bermersbach mit traditionellen und modernen Rhythmen. Ein Wiedersehen und -hören gab es anschliessend mit dem Musikverein aus Wetzikon in der Schweiz. Sie überzeugten durch Schweizer Charme und Blasmusik vom Feinsten. Die ersten Kontakte hatten die Wetzikoner Musikerinnen und Musiker zum 60-jährigen Bestehen des Musikvereins Lichtental geknüpft. Die daraus entstandene Freundschaft währt nun schon seit 53 Jahren und ist geprägt von zahlreichen Besuchen und Gegenbesuchen.

Musikalische Leckerbissen servierten danach bis zum Abend die rund 70 Aktiven des Musikvereins Lichtental. Einen Festnachschlag präsentierte die Jugend des Vereins mit ihrer Formation „One More Times". Diesen Namen gaben sich vor nicht allzu langer Zeit einige Jungmusiker des Vereins. Sie lassen es seither nicht nur bei traditioneller Blasmusik, sondern auch bei Rock und Pop so richtig krachen.

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Montag, 30.04.2007 Das akustische Fenster zur Welt

Frühlingskonzert der Harmonie Wetzikon

Am Frühlingskonzert der Harmonie Wetzikon wurden die Zuschauer auf eine musikalische Weltreise mitgenommen.


Mit dem Titel «Fenster zur Welt» auf der Einladung lud der Musikverein Harmonie Wetzikon zu seinem diesjährigen Frühlingskonzert in das Hotel Drei Linden in Wetzikon ein, und zahlreiche Freunde der Blasmusik folgten dieser Einladung. Unter der Leitung des Vizedirigenten Ernst Twerenbold begrüssten die 53 Musiker und Musikerinnen die Anwesenden mit dem Marsch «Grossherzog Friedrich von Baden» und stimmten diese auf das folgende Konzert ein.

Zuschauer bestimmten Programm

Die Reihenfolge der dargebotenen Stücke wurde dabei vom Publikum selbst bestimmt. Eine kurzweilige Neuerung, die sofort Zustimmung fand. Vier junge Damen – alles aktive Musikerinnen der Harmonie – forderten einzelne Zuschauer auf, aus verschieden farbigen Kugeln auszuwählen und diese zu öffnen. Auf einem Kärtchen fand sich dann der Titel eine der Kompositionen, deren Komponisten aus Ländern wie beispielsweise den USA, Japan, den Niederlanden, Belgien, Deutschland, der Schweiz oder England stammten.

Harmonie zu laut für den Saal

Die Harmonie spielte unter der Leitung ihres Dirigenten Marco Frischknecht das ausgewählte Werk. Leider erwies sich der Saal akustisch als nicht sehr geeignet für ein Blasorchester dieser Grösse. Die Lautstärke war öfters an der oberen Grenze des Erträglichen, und die Stimmen der einzelnen Register – die bei Soli sehr schön zur Geltung kamen – verschwammen im Tutti. Es entstand der Eindruck, die Musiker könnten entweder nur im Forte oder nur im Piano spielen. Schade, denn die einzelnen Register oder Solobläser, wie beispielsweis Posaunen, Trompeten oder Saxofone, konnten durchaus gut gefallen. Das tiefe Blech (Bass-Tuba, Posaunen) überraschte mit seinem sonoren, harmonischen Klang, der besonders in der «New York Ouverture» von Kees Vlak (NL) manchmal fast wie ein Choral wirkte.
Die verschiedenen Stücke wurden schon mit ihren Bezeichnungen, wie «Xian» oder «Blades of Toledo Mexican Trumpets», dem Konzerttitel «Fenster zur Welt» gerecht. In vielen Stücken entstand der Eindruck, dass die Interpreten «mit angezogener Handbremse» spielten und nur gelegentlich Spielfreude zu verspüren war.

Potenzial vorhanden

Es ist in der Harmonie Wetzikon ein grosses musikalisches Potenzial vorhanden, das jedoch nur dann aktiviert werden kann, wenn sich jeder einzelne Musiker und jede einzelne Musikerin bewusst ist, dass das Spiel des Einzelnen die Qualität des Ensembles massgeblich positiv beeinflusst und nur so zu einem nachhaltigen Musikgenuss für die Zuhörer wird. Dass die Harmonie auf einem guten Weg zu diesem Ziel ist, bewies sie mit der vorzüglichen Meisterung des schwierigsten Stückes, der «Balkan Suite» des schweizerischen Komponisten Hardy Schneider. In den drei Sätzen dieses Werkes, genannt Hungaria, Bulgaria und Romania, wurden nicht nur rhythmische Schwierigkeiten, wie Taktwechsel, sondern auch harmonische Tücken sehr schön bewältigt.

Tanzmusik zum Ausklang

Vor der Wiedergabe der letzten Komposition «Baby Elefant Walk» von Henry Mancini dankte der Präsident der Harmonie, Rolf Zimmermann, allen Beteiligten, die zu einem guten Gelingen dieses Frühlingkonzertes vor und hinter der Bühne beigetragen hatten.
Das letzte Stück wusste so zu gefallen, dass die Harmonie durch den langandauernden Applaus zu zwei Zugaben aufgefordert wurde. Mit dem Orchester Mixcombo kamen anschliessend die Tanzfreudigen auf ihre Rechnung und liessen so den schönen Konzertabend noch mit etwas Bewegung ausklingen.
(Heinrich Sigrist)

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Montag, 02.04.2007 Zimmermann ist Moors Nachfolger


Der abtretende Präsident der Harmonie Wetzikon, Hanspeter Moor, begrüsste 47 Aktivmitglieder und 5 Gäste zur 132. Generalversammlung des Vereins. Manuela Dietliker wurde als neues Aktivmitglied begrüsst. Somit steht ein Neueintritt vier Austritten gegenüber. Der Verein zählt damit neu 56 Aktivmitglieder. In seinem Jahresbericht blickte der Präsident auf ein erlebnisreiches Vereinsjahr zurück. Der eigentliche Höhepunkt war 2006 die Teilnahme am Eidgenössischen Musikfest in Luzern mit dem abschliessenden Empfang von verschiedenen Vereinsdelegationen in Wetzikon.

Jahresbeitrag wird erhöht

Die Jahresrechnung schloss mit einem kleineren Verlust ab als budgetiert. Der Vorstand präsentierte einen Fünfjahres-Finanzplan, um die finanzielle Situation besser zu überblicken und frühzeitig auf die finanzielle Situation reagieren zu können. Als erste Massnahme wurde der Jahresbeitrag für Aktivmitglieder ohne Gegenstimme um 30 Franken pro Mitglied erhöht.

Einstimmig gewählt

Nach acht Jahren Vorstandsmitgliedschaft, davon zwei als Präsident, trat Hanspeter Moor von seinem Amt zurück. Einstimmig wurde Rolf Zimmermann zum neuen Präsidenten gewählt. Andere Rücktritte aus Vorstand und Kommissionen gab es keine.

Für seine zehnjährige Tätigkeit als Musikdirektor wurde Marco Frischknecht geehrt. 10 Jahre Aktivmitgliedschaft weisen Christoph Gasser, Martin Rosenberger und Fähnrich Hans Berger aus. Für 20 Jahre Mitarbeit und Mitgliedschaft im Ehrenvorstand wurde Eugen Iten geehrt. Die meisten Probebesuche weist Peter Mäder aus.

Reich befrachtetes Programm

Das Budget mit einem kleinen Verlust wurde ohne Diskussion genehmigt. Die Generalversammlung beschloss ausserdem die Teilnahme am kantonalen Musikfest im Jahr 2008 in Männedorf. Diskussionslos wurde der Durchführung der Delegiertenversammlung 2010 des Zürcher Blasmusikverbandes in Wetzikon zugestimmt. Zu den Höhepunkten im laufenden Jahr gehören das Frühlingskonzert vom 28. April im «Drei Linden», die dreitätige Musikreise im Mai nach Baden-Baden (De), diverse Platzkonzerte in Wetzikon, die Teilnahme am Stadtfest Wetzikon Mitte Juni und das Konzert von Anfang Dezember in der Kirche Wetzikon. (mitg)

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Mittwoch, 06.12.2006 Figaros Hochzeit war der Höhepunkt


Unter der Leitung von Marco Frischknecht begeisterte die Harmonie Wetzikon am ersten Adventssonntag mit einem feinen Kirchenkonzert. Die Zuhörer kamen in den Genuss herrlicher Musik.

Während viele Vereine Mühe bekunden, die Aktiven «bei der Stange zu halten», beweist der gut geführte Musikverein mit einem Bestand zwischen 50 und 60 Mitwirkenden, dass die «Chemie» im Musikkorps stimmt. Das fünfviertelstündige Konzert war nicht überladen.

Mit viel Herzblut moderiert

Nach der Begrüssung durch den «Harmonie»-Präsidenten Hanspeter Moor übernahm die Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber, mit viel Herzblut die Moderation des Abends.
Mit dem 1992 vom Belgier Dirk Brossé komponierten Stück «Music for a Celebration» eröffnete die Harmonie das Konzert. Der «Ungarische Tanz Nr. 5» von Johannes Brahms gehört zum Stand-Repertoire vieler Orchester. Dieser Ohrwurm besticht durch Melodie, Rasse, Präzision und Csardas-ähnlichen Rhythmus.
Aus dem Gesamtwerk «Die Piraten» des bekannten Engländers Gustav Holst, komponiert in den Jahren 1914 bis 1916, interpretierte die Harmonie die «Jupiter Hymne». Zu Beginn wird mit tanzender Lebensfreude ein Jahrmarkt beschrieben. Als Gegenpol umschreibt eine getragene Melodie als besinnliche Hymne die Planeten im Weltall.
Differenziert erklang das Originalwerk «Music for Solemnitty» des Holländers Jan de Haan. Der feine Holzsatz und das starke Blech, Trompeten, die mittleren und tiefen Register beeindruckten sehr. Durch einen Trommler wird das Volk zum Kirchgang gebeten, da die Kirchenglocken im 17. Jahrhundert in einem kleinen holländischen Dorf fehlten.

Marsch des netten Kobolds

Vom Begründer der nationalen tschechischen Musik, Bedrich Smetana, stammt der taktfest vorgetragene Galopp «Bajaderek». Die schnelle Polka beweist, dass auch die Klassiker den tschechischen Nationaltanz lieben. Der 1935 in Iowa geborene amerikanische Komponist, Autor, Satiriker, Musikhumorist und Parodist Peter Schickele hat unter seinem Pseudonym P. D. Q. Bach neben Film-, E-Musik, Jazz-Kompositionen auch den «Marsch des netten kleinen Kobolds» geschaffen. Die Zuhörer erlebten viele Überraschungen, schmunzelten und freuten sich über diese ungewöhnliche Marschkomposition.
Was wäre ein Kirchenkonzert ohne ein Werk von Wolfgang Amadeus Mozart in seinem 250. Geburtsjahr? Mit der Overtüre «Die Hochzeit des Figaro» setzte die Harmonie einen markanten Schluss- und auch Höhepunkt des Konzertes. Alle Register wurden gefordert und der Applaus wollte kein Ende nehmen.
Nach Blumen für den Dirigenten Marco Frischknecht und für die Ansagerin Paula Lauber erfreuten zwei Zugaben die Konzertgäste. Der jüngste Strauss, genannt der «schöne Edi», aus der Strauss-Dynastie, als letzter Dirigent der «Strauss-Kapelle» hat vor allem Tänze und Märsche geschaffen, so auch die Schnellpolka «Bahn frei». Die temperamentvolle, humorvolle Nummer führte zum Abschluss mit «Stille Nacht, heilige Nacht» von Franz Xaver Gruber. Bei Kerzenlicht intonierte die Harmonie mit rundem Wohklang diese einfache, vertraute Melodie. Aktive und Besucher verliessen glücklich und zufrieden die Kirche. (M.W.)

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Dienstag, 27.06.2006 Harmonie und Freude beim Empfang

Harmonie und Freude bei Empfang

Nach der Teilnahme am eidgenössischen Musikfest in Luzern erhielten die Akteure des Musikvereins Harmonie Wetzikon am Sonntagabend einen freudigen Empfang. Fahnendelegationen diverser Wetziker Vereine standen Spalier, und die Jugendmusik spielte, als die Harmonie-Mitglieder mit Gepäck schwer beladen, aber rundum zufrieden vom oberhalb parkierten Car zu Fuss auf den Parkplatz des Restaurants Pepino schritten. Zahlreiche Reden, ein Apéro sowie ein fakultatives Nachtessen rundeten den offiziellen Empfang für den Musikverein ab. (jdw)


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Montag, 10.04.2006 Musikalisch bereits auf Luzern eingestellt

Frühlingskonzert der Harmonie Wetzikon

Das Konzert ganz unter dem Motto Luzern begeisterte am Samstag die Besucher im vollbesetzten «Drei Linden»-Saal. Sketches bereicherten das abwechslungsreiche Programm.


Der Titel des Jahreskonzertes der Harmonie Wetzikon, «Luzern», kam nicht von ungefähr. Zwar ist er nicht ein Hinweis auf einen möglichen Auftritt im berühmten Kultur- und Kongresshaus Luzern (KKL), wie Angi Gasser erklärte, sondern eine Vorschau auf das eidgenössische Musikfest, das im Juni in Luzern mit 22 000 Beteiligten stattfinden wird.

Einblick ins Reglement

Bis zu den kleinen Wassertürmen-Modellen zur Dekoration auf den Tischen war alles auf Luzern eingestellt. Was es bedeutet, beim «Eidgenössischen» mitzumachen, schilderten Gasser und ein paar Musiker mit einem Einblick ins Reglement: «Auf den 13. Takt werden die Instrumente gehoben, auf den 17. wird gespielt», heisst es da beispielsweise.

Bewirtung durch Jodlerklub

Nach einem tadellosen Einstieg mit «Feurig Blut» unter der Leitung von Vizedirigent Ernst Twerenbold gab es Tenüerleichterung für die Musiker. Die Luft auf der Bühne war gar heiss und trocken. Präsident Hanspeter Moor begrüsste insbesondere die Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber, und dankte dem Jodlerklub Seerösli für die Bewirtung.

Durchmischte Altersstruktur

Jetzt nahm Dirigent Marco Frischknecht den Taktstock in die Hand. Frischknecht brauchte nur eine einzige Aushilfe (Querflöte, Piccolo), sonst sind die Register gut und ausgeglichen besetzt. Einzig Klarinetten hätte er am liebsten noch mehr, wegen der Klangfülle.

Nachwuchssorgen hat die Harmonie nicht. «Das Durchschnittsalter beträgt 40 Jahre», freute sich Ehrenvorstandspräsidentin Lauber.

Anspruchsvolles Selbstwahlstück

Mit «A salute from Lucerne» wurde die Stimmung festlich, und der Boden war für das Selbstwahlstück für Luzern bereitet: Johan de Meij hat «Lord of the Rings» vor der Verfilmung der Bücher komponiert. Das auf 12 Minuten gekürzte Arrangement hat also nichts mit der gewaltigen Filmmusik zu tun. Meij empfindet aber verschiedenste Charaktere in der Geschichte nach und trifft die verschiedenen Stimmungen auf beachtliche Weise. Beachtlich war auch die Leistung der Harmonie: «Ist sehr gut gewesen», hörte man im Publikum.

Zusammen mit einem anderen Stück von Philip Sparks, «To a new Dawn» ist dieses anspruchsvolle Stück am Kirchenkonzert «ausprobiert» worden, ohne dass das Korps wusste, dass es für Luzern in Frage kommt. Die Wahl fiel eindeutig auf «Lord of the Rings«.

Vielfältiges Repertoire

Einen besonderen Applaus erhielt Fritz Niederhauser, der dieses Jahr vom Schweizerischen Blasmusikverband für 60 Jahre aktives Musizieren ausgezeichnet wird. Er gab den «fidelen Bassisten». Auch mit «Washington Grays» war die Harmonie in ihrem Element.

Die Ansagen der Stücke wurden mehrheitlich von Vroni Stauber und Angi Gasser in die Hand genommen. Sie machten es sich aber nicht einfach, sondern kreierten gelungene Sketches. Das ansprechende Medley von Udo Jürgens wurde genau so witzig angesagt wie «Volare» oder «Morgens um sieben» von James Last.

Die Auswahl der am Samstag aufgeführten Stücke zeigt die Vielfältigkeit der Wetziker Blasmusik, die sich neben klassischen Stücken aus dem Marschbuch mit Erfolgsaussichten auch an Modernes und Anspruchsvolles heranwagen kann. Das Publikum erklatschte zwei Zugaben. (haf)

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Montag, 13.03.2006 Drei Rücktritte aus dem Vorstand


Unlängst begrüsste der Präsident des Musikvereins Harmonie Wetzikon 48 Aktivmitglieder, alle 6 Mitglieder des Ehrenvorstandes und einen Gast zur 131. Generalversammlung. Im präsidialen Jahresrückblick wurde das vergangene Vereinsjahr nochmals in Erinnerung gerufen. Der erste Höhepunkt war das Skiwochenende, an dem vor allem die Pflege der Kameradschaft im Vordergrund stand. Im April stand im ausverkauften «Drei Linden»-Saal das Frühjahrskonzert unter dem Motto «Schweiz Total» auf dem Programm. Diverse Ständchen in den verschiedenen Quartieren in Wetzikon rundeten die Proben während des Sommers ab.

Auftritt am Hafenkonzert

Ein unvergesslicher Auftritt war für die Harmonie das Hafenkonzert in Rapperswil. Im Sommer beteiligte sich der Musikverein am Stadtfest Wetzikon mit einer Festwirtschaft und rundete den Anlass mit musikalischen Darbietungen ab. Im Dezember konnte die Harmonie ihre Gäste in der voll besetzten Kirche zu einem Konzert begrüssen. Den Schlusspunkt der verschiedenen musikalischen Auftritte bildete der Unterwetziker Weihnachtsmarkt.

Die Jahresrechnung schloss mit einem Ausgabenüberschuss von Fr. 8636.80 ab. Präsident Hanspeter Moor konnte fünf neue, junge und motivierte Mitglieder begrüssen. Den fünf Eintritten standen zwei Austritte gegenüber. Der Verein zählt nun 59 Mitglieder.

Geschenk für die Zurücktretenden

Der Präsident wurde von der Generalversammlung für ein weiteres Jahr bestätigt. Drei Mitglieder haben den Rücktritt aus dem Vorstand eingereicht. Peter Honegger, Stefan Spiranelli und Lucia Kohler wurden mit Applaus verabschiedet. Für die langjährige Arbeit im Vorstand überreichte der Präsident den Scheidenden ein kleines Geschenk.

Neu in den Vorstand wurden Astrid Martens und Rolf Brand gewählt. Thomas Hug nimmt neu Einsitz in der Musikkommission. Marco Frischknecht wurde als Direktor der Harmonie bestätigt. Vizedirigent bleibt Ernst Twerenbold.

Beim Traktandum Ehrungen wurden Rolf Brand und Hanspeter Moor für 15 Jahre Vereinstätigkeit geehrt. 20 Jahre dabei sind Roger Sommer, Jürg Stauber, Peter Honegger und Stefan Spiranelli. Sogar auf 30 Jahre Vereinstätigkeit bringt es Erich Weidmann. Den fleissigsten Probebesuch wies Peter Mäder mit nur einer Absenz auf.

Die wichtigsten Anlässe im laufenden Jahr sind das Frühlingskonzert im «Drei Linden»-Saal am 8. April, das Muttertagskonzert am 14. Mai, die Teilnahme am eidgenössischen Musikfest in Luzern am 24. und 25. Juni sowie das Konzert in der Kirche Wetzikon am 3. Dezember.

Neues Ehrenvorstandsmitglied

Am Schluss der Generalversammlung würdigte die Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber, die Arbeit des Musikkorps. Wie wäre zum Beispiel eine 1.-August-Feier ohne Musikverein? Sie dankte dem Vorstand für die gute Vereinsführung und hiess als neues Mitglied des Ehrenvorstandes Arnold Weber, Leiter der ZKB Zürcher Oberland, in Wetzikon willkommen. (mitg)

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Dienstag, 06.12.2005 Wohlklingend und mit viel Gefühl
Wetzikon Harmonie begeisterte mit modernen und klassischen Werken

Das Konzert der homogen besetzten Harmonie Wetzikon vom Sonntag war eine festliche Einstimmung in den Advent. Bereits im Eröffnungschoral zeigte sich die Ausgeglichenheit der Holz- und Blechregister. Der neue Präsident Hanspeter Moor ist ein würdiger Nachfolger von Thomas Dietliker. Die Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber, nannte Moors überzeugendes Ja zur Vereinsführung für die Harmonie einen Glücksfall.

Olympiasong zum Auftakt

Was hätte besser zur neuen Präsidenten-Ära gepasst als «The Olympic Spirit» von John Williams. Der amerikanische Film-Musikkomponist schrieb diesen viel gespielten Titel zur Eröffnung der Olympischen Spiele 1988 in Soeul. Nach dieser Darbietung mit imponierenden Blechbläsern folgte «To a new dawn» des Engländers Philip Sparke. Nach der Einleitung durch die Trompeter erklang in den Holzbläsern ein anspruchsvolles Thema, das sich rasch durch verschiedene Tonarten zog. Eine Solotrompete, gespielt von Isabelle Roten, nahm ein neues Thema auf. Oboe und Piccolo und das Holz beschrieben die frische Morgenbrise, und das Ganze endete mit dem Blech in einem harmonischen Klangmorgen.

Marco Frischknecht
und die Harmonie begeisterten mit dem Dornröschen-Ballett des russischen Klassikers Petr Iljitsch Tschaikowsky.

Auch das nächste solistische Stück des amerikanischen Soloposaunisten in der John Philip Sousa-Band, von Arthur Pryor, zeigte die Handschrift des Dirigenten. Die lustige, unkomplizierte Melodie des hundertjährigen Werks «The whistler and his dog» spielten Katja Moor am Piccolo und Vroni Stauber, Fagott.

Für Laien schwer verständliche Symphonie

Die Symphonie Nr. 1 «The Lord of the Rings» des Holländers Johan de Meij wurde vor Jahren von der Harmonie am Bachtel gespielt. Dabei zeigte sich, dass, mit Ausnahme des Schluss-Satzes, das umfangreiche Stück für Laien schwer verständlich ist. Die Harmonie wählte richtigerweise diesen letzten Satz. De Meij, ehemals Baritonist und Posaunist in der Amsterdamer Polizeimusik, verstand es, die Bemühungen der guten wie der bösen Mächte dramaturgisch in Musik umzusetzen. Die Klarinettenkadenz spielte Astrid Martens. Als starker Kontrast folgte mit «Bolero» ein Welterfolg von Joseph Maurice Ravel.

Der um 1780 aus Spanien kommende Tanz im mässig bewegten Dreivierteltakt zu Kastagnetten-Rhythmus zeichnete sich durch scharfe Akzentuierung aus. Die kleine Trommel, geschlagen durch Esther Heller, wurde zum tragenden und führenden roten Faden dieses Musikstücks. Querflöte-Fagott-Posaune-Klarinette bildeten die verschiedenen Tonstufen zum harmonisch Ganzen.

Paula Lauber würdigte nun die zehnjährige erfolgreiche Arbeit des Dirigenten
Marco Frischknecht, der die Musik nicht nur als Kunst, das Ohr zu ergötzen, sondern als ein Mittel, das Herz der Musizierenden und der Zuhörer zu bewegen und Empfindungen zu entfachen.

Das Lied aller Lieder zum Abschluss

Ins kaiserliche Wien versetzt wurde das Publikum mit dem «Kaiserwalzer» von Johann Strauss Sohn. Diese Walzerkette mit vielen Motiven wurde beschwingt und wienerisch dargeboten in einem geschickten Arrangement für Blasorchester. Nach viel Applaus folgten zwei Zugaben. Der «Valdres»-Konzertmarsch des Norwegers Johannes Hannsen ist ein «zierliches norwegisches Tongedicht im Marschformat». Die zu Beginn feine Darbietung, das An- und Abschwellen der Lautstärke und die differenzierte Interpretation beglückte die Zuhörer. Ergreifend schön erklang zum Abschluss das Weihnachtslied aller Lieder «Stille Nacht, heilige Nacht» von Franz Xaver Gruber aus dem Salzburgerland. Bei Kerzenlicht mit viel Gefühl und feinem Wohlklang endete ein überzeugendes Kirchenkonzert. (M. W.)

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Montag, 18.04.2005 «Schweiz Total» kam an beim Publikum

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Ein Quartett der Harmonie spielt «American Dixie» made in Switzerland.

 «Schweiz Total» kam an beim Publikum
Frühlingskonzert der Harmonie Wetzikon im grossen Saal des Zentrums Drei Linden

bpf. Mit Schweizer Marschmusik holt man das Publikum auf seine Seite. Dies bewiesen die über 50 Musikantinnen und Musikanten am Samstagabend im Wetziker «Drei Linden». Dass sie aber auch anspruchsvolle Konzertstücke der 1. Klasse zu spielen vermögen, zeigten sie im Besonderen mit der Interpretation der Tom Sawyer Suite.

Für die Durchführung ihres traditionellen Frühlingskonzertes scheuten die Mitglieder der Wetziker Harmonie keinen Aufwand. Der ganze Saal im Hotel Drei Linden war mit Bildern von Schweizer Städten, Bergen und Orten dekoriert - überall Schweizer Fahnen. Sogar zwei typische Schweizer Markenzeichnen flankierten die Musikanten auf der Bühne: Kühe - wie sie vor einigen Jahren in bunten Farben das Stadtbild von Zürich prägten.

Als Überraschung angekündigt und als solche gelungen: Das Debüt gab die hauseigene Alphornformation. Wie es sich gehört bei einem «richtigen» Schweizer Anlass: Unter der Leitung von Vizedirigent Ernst Twerenbold spielte die Harmonie als Erstes, stehend, die Nationalhymne. Nach anfänglichem Zögern standen dann alle Anwesenden im Saal auf.

Paula Lauber, Präsidentin des Ehrenvorstandes, sagte in ihrer Ansprache, sie hoffe, der Musikverein agiere unter dem neuen Vereinspräsidenten
Hanspeter Moor in Zukunft ebenso erfolgreich wie unter dem Vorgänger Thomas Dietliker. «Ich bin gespannt, was sie uns heute Abend wieder bieten und gebe Bühne frei für den Konzertabend.»
Auf der Leinwand erschien das unverkennbare Bild von Bellinzona mit den drei Burgen; Auftakt zum Stück «Bellinzona», ein Marsch von Gian Battista Mantegazzi. «Schweiz Total» - so hiess das Motto des Abends - begann im Tessin.

Aus der Feder des Schweizers Franco Cesarini stammt die Suite Tom Sawyer. An jedem Konzertanlass studiert der Hittnauer Dirigent Marco Frischknecht mit seinem Musikkorps eine Interpretation der 1. Klasse ein, obwohl die Harmonie der 2. Stärkeklasse angehört.


Auch Platz für «Schräges»

Es war unüberhörbar, dass der Tessiner Komponist Cesarini für die Suite Tom Sawyer amerikanisch angehauchte Musikstilelemente einfliessen liess. Nicht nur die Musikantinnen und Musikanten wurden bei diesem Konzertstück gefordert, auch die Zuhörer. Nach den wohligen Marschmusikrhythmen wirkten die einzelnen Stilelemente der Tom Sawyer Suite ungewohnt, dissonant und fremd. Die Harmonie wurde jedenfalls dem hohen Anspruch, den diese Suite stellt, absolut gerecht.

Mit der fröhlich und mit Leichtigkeit vorgetragenen «Polka Schräg» von Philipp Wagner ritt der Musikverein gleich weiter auf einer «schrägen» Welle. Dem Applaus nach, kam der folgende Marsch «Stadt Langenthal» von Derek Broadbent beim Publikum wieder besser an.


«American Dixie» inklusive

Es gehört zu den Stärken und Besonderheiten der Harmonie, dass sie einfallsreiche Moderationen präsentieren, welche das Publikum zu erheitern vermögen. Dies dank Vroni Stauber und Angela Gasser.

Der Auftritt der beiden als Geissenpeter und Heidi liess vermuten, dass im nächsten Stück Berge und Alpenrosen eine Rolle spielen. Der Übergang zu «Alpärosä» von Hanery Ammann und Polo Hofer war gelungen. Konnte man je hören, wie dieser Gassenhauer der beiden Berner Mundartrocker mit so viel Blech interpretiert wurde?
Ebenfalls gut kam «Swiss Lady» beim Publikum an. Bekannt wurde der Song durch Pepe Lienhard, geschrieben hatte ihn Peter Reber. Alex Scheiwiller spielte das Alphorn.

Dass der Dixie der 20er und 30er Jahre seine Anhängerschaft auch in Wetzikon hat, bewies «Tribute to Dixie». Die vier Solisten heimsten sich viel Lob und Applaus ein: Raffaela Eichenberger am Sax, Thomas Hug, Klarinette, Kaspar Dieffenbacher, Posaune, und Roberto Oberti, Trompete. Wie passt amerikanischer Dixie mit dem Motto «Schweiz Total» zusammen, konnte man sich fragen? Antwort: Der Komponist des Stückes heisst Gilbert Tinner und ist ein Schweizer.


Zugabe erklatscht

Der neue Vereinspräsident Hanspeter Moor entliess das grosse Publikum mit dem Schlusstitel «Just in Time» von Christoph Walter und äusserte einen Wunsch. Er möchte an den vielen bevorstehenden öffentlichen Konzertauftritten der Harmonie Wetzikon weiterhin so viele Musikinteressierte begrüssen. So schnell liess das Konzertpublikum seine Musikerinnen und Musiker aber nicht ziehen. Als Zugabe erklatschte es sich zwei Märsche: «Arosa» und «Albula» von Oskar Tschuor. Marschmusik, das hat der Abend gezeigt, ist beim Publikum sehr beliebt. Mit dem Motto «Schweiz Total» traf die Harmonie den Geschmack des Publikums.

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Samstag, 12.03.2005 Hanspeter Moor ist neuer Vereinspräsident

Drei Rücktritte aus dem Vorstand der Harmonie Wetzikon

mitg. Kürzlich begrüsste der scheidende Präsident Thomas Dietliker 50 Aktivmitglieder und 4 Mitglieder des Ehrenvorstandes zur Generalversammlung der Harmonie Wetzikon. Dietliker beschränkte sich in seinem Jahresbericht nicht nur auf das vergangene Vereinsjahr, sondern ging auf alle elf Jahre ein, in denen er als Vereinspräsident wirkte.

Die grössten Höhepunkte in Dietlikers Präsidialzeit waren das 125-Jahre-Jubiläum der Harmonie, die jährlichen Frühlingskonzerte im ausverkauften «Drei Linden»-Saal oder die Kirchenkonzerte in der Adventszeit in einer vollen Kirche. Unzählige Kreismusiktage, kantonale Musiktage und eidgenössische Musiktage wurden den Anwesenden in Erinnerung gerufen.

Doch auch das Jahr 2004 fand im Jahresbericht gebührende Erwähnung. Ein spezieller Höhepunkt war die Reise nach Tschechien nach Melnik, in die Partnerstadt Wetzikons, wo die Teilnahme an dem örtlichen Musiktag auf dem Programm stand. Zum ersten Mal nahm die Harmonie Wetzikon 2004 am Hafenkonzert von Rapperswil teil. Bereits ist man fürs Konzert 2005 eingeladen worden.

Erfreulich ist, dass im vergangenen Jahr vier neue Mitglieder dem Verein beitraten. Einer grossen Beliebtheit erfreuen sich die unzähligen Platzkonzerte in Wetzikon, wie der Publikumsaufmarsch immer wieder beweist. Am Schluss bedankte sich Thomas Dietliker bei allen Mitgliedern und bei den Vorstandsmitgliedern für die Unterstützung im vergangenen Jahr sowie auch in den elf Jahren davor.


Zwei weitere Rücktritte aus dem Vorstand

Die Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt und mit Applaus verdankt. Bei den Wahlen mussten drei Rücktritte aus dem Vorstand verzeichnet werden. Neben Präsident Thomas Dietliker treten auch Yvonne Büchi, Kassiererin nach 20 Jahren, und Christoph Gasser nach 2 Jahren zurück.

Als Dank für ihr langjähriges Wirken wurde Yvonne Büchi mit einem Wandschmuck, enthaltend eine Trompete, beschenkt. Gleichzeitig wurde sie zur Ehrenkassiererin ernannt. Der scheidende Präsident erhielt einen Wandschmuck samt Zugposaune. Die Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber, ernannte Thomas Dietliker zum Passivehrenvorstandsmitglied. Als neuer Präsident wurde Hanspeter Moor einstimmig gewählt. Moor hat schon einige Jahre Vorstandserfahrung als Aktuar. Als neue Vorstandsmitglieder wurden Silvia Aemisegger, Patrizia Socchi und Thomas Bühlmann gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder sowie die Direktion, Marco Frischknecht, wurden in ihren Ämtern bestätigt. Nachfolger für den ausscheidenden Rechnungsrevisor René Mettler ist Peter Prandini.

Bei den Ehrungen wurden Fritz Niederhauser für 50 Jahre, Ernst Twerenbold für 40 Jahre und Roberto Oberti für 30 Jahre Aktivmitgliedschaft bei der Harmonie geehrt.


Frühlingskonzert im «Drei Linden»

Im Ausblick auf das laufende Jahr fanden das Frühlingskonzert vom 16. April im «Drei Linden», das Hafenkonzert vom 22. Juni in Rapperswil, diverse Platzkonzerte in Wetzikon und das Konzert vom 4. Dezember in der reformierten Kirche in Wetzikon spezielle Erwähnung. Die Harmonie freut sich auf einen grossen Publikumsaufmarsch. Unter Anträgen wurde die Teilnahme am eidg. Musikfest in Luzern im Sommer 2006 beschlossen.

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Mittwoch, 08.12.2004 Harmonie mit festlichem Konzerthöhepunkt

Die Wetziker Blasmusik-Formation überzeugte mit einem abwechslungsreichen Programm

M. W. Das gut besuchte Kirchenkonzert der Harmonie Wetzikon unter der Leitung von Marco Frischknecht war festlich, feierlich und fein. Der Dirigent drückte dem homogen besetzten und verjüngten Blasorchester den Stempel auf. Es war auffallend wie die Holz- und Blechregister tadellos ineinanderflossen. Einmal mehr verstand es die Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber, die Zuhörer auf die einzelnen Werke einzustimmen.

Mit «Pomp und Circumstance Nr. 4» von Edward Elgar eröffneten Marco Frischknecht und die Harmonie Wetzikon das Konzert. Die zarten Holzregister und der majestätische Schluss überzeugten.


Ausdrucksstark und dramatisch

«Morgenstimmung» und «Solvejg's Song» beinhalten herrliche Musik und machten den Komponisten weltberühmt. Die klangschönen Melodien sind ausdrucksstark und dramatisch und beruhen auf Texten zu «Peer Gynt» von Henryk Ibsen. Beide Titel hinterliessen einen nachhaltigen Eindruck. Die rassige Ballettmusik aus der «Nussknackersuite» von Peter Iljitsch Tschaikowsky mit dem russischen Tanz «Trepak» kam ebenfalls gut an.

Der viel gespielte Amerikaner Alfred Reed beschreibt mit «Rushmore» die Präsidenten-Porträts von George Washington, Thomas Jefferson, Theodor Roosevelt und die Einheit der Nation mit Abraham Lincoln im Felsgranit des Mount Rushmore in Süd-Dakota. Der langsame Marsch «Orion» des Belgiers Jan van der Roost versprühte natürlichen Optimismus und lockere Spontanität.


Anspruchsvolles Werk «Overtüre to a New Age»

Mit der «Overtüre to a New Age» des Holländers Jan de Haan hatten sich die Ausführenden keine leichte Aufgabe gestellt. Das anspruchsvolle Originalwerk war der Konzerthöhepunkt und begann mit einer festlichen Einleitung.

Das alte Zeitalter wird würdevoll verabschiedet und das folgende schnelle Thema beschreibt die neue Zeit. Nach der Kadenz der feinen Klarinetten, in langsamen Tempo, dominierten sehr schöne Klänge. Das Finale war sehr festlich. Das ganze Werk wurde dynamisch und rhythmisch sehr gut gestaltet.


Beeindruckendes Trompetensolo

Ein Herzstück des Programmes: «Dona nobis pacem» - «Herr, schenk uns deinen Frieden». Was passt besser in die heutige Zeit als dieser alte Kanon, den schon die Klassiker Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn und Johann Sebastian Bach bearbeitet haben. Die Blasmusikfassung stammt vom Österreicher Thomas Doss und erfuhr durch die Harmonie eine feine Wiedergabe mit einem zarten, beeindruckenden Trompetensolo durch Isabelle Roten. Diesen Sommer konzertierte die Harmonie Wetzikon in der tschechischen Partnerstadt Melnik und am Festival in Stetti.

Aus diesem Grunde spielte die Harmonie zum Konzertabschluss zwei Titel bekannter tschechischer ehemaliger Chefdirigenten, nämlich von Pavel Stanek (Radioorchester Ostrava) und Jaroslav Zeman (Garnisonskapelle Prag). In Staneks Originalwerk «In den Bergen» glänzte die Solistin Susanne Guyer auf der Querflöte.

Der spanische Paso doble «La Corona» bewies, dass der heutige Redaktor im Panton-Verlag in Prag, Jaroslav Zeman ein erfolgreicher Komponist von volkstümlicher Blasmusik ist.

Mit dem «Radetzkymarsch» von Johann Strauss Vater und «Stille Nacht, heilige Nacht» von Franz Xaver Gruber beschloss die Harmonie Wetzikon ihr Kirchenkonzert.


Präsident Thomas Dietliker wird zurücktreten

Nach 11-jähriger sehr erfolgreicher und kameradschaftlicher Vereinsführung wird Thomas Dietliker an der Generalversammlung im März 2005 als Präsident zurücktreten. Die am Schluss überreichten Blumen waren mehr als verdient.

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Mittwoch, 07.04.2004 Eine musikalische Zeitreise in Wetzikon

Die Harmonie Wetzikon bei ihrer «musikalischen Zeitreise» im Hotel Drei Linden.


Frühjahrskonzert des Musikvereins Harmonie Wetzikon im «Drei Linden»-Saal

mitg. Der Musikverein Harmonie Wetzikon lud am Samstag zu seinem traditionellen Frühjahrskonzert in den grossen Saal des Hotels Drei Linden ein. Das Konzert, welches unter dem viel sagenden Motto «Eine musikalische Zeitreise» stand, lockte zahlreiche Zuhörer an diesem Frühlingsabend an.


Ehrgeiziges Ziel gesetzt

Der unter der Leitung von Marco Frischknecht stehende, mittlerweile über 50 Aktivmitglieder zählende Musikverein Harmonie Wetzikon hatte sich mit dem diesjährigen Konzertprogramm ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. So führte die musikalische Reise über eine Zeitspanne von mehr als zwei Jahrhunderten.
Nach der Begrüssung durch den Präsidenten Thomas Dietliker, amteten verschiedene Mitglieder der Harmonie als Reiseleiter durch die verschiedenen musikalischen Zeiten.


Die Entwicklung der Blasmusik

Hauptmoderatorin Vroni Stauber zeig-te in einem kleinen Abriss auf, wie sich die Blasmusik aus den ganz frühen Anfängen bis zur heutigen Form entwickelt hat. Zur Veranschaulichung wurden die Musikstücke aus den verschiedenen Epochen in der entsprechenden Formation vorgetragen.

Die musikalische Begrüssung des Publikums besorgte das Trommler- und Pfeiferduo, Esther Heller und Manuela Hurni mit einem Marsch für Trommler und Pfeifer aus dem Jahr 1780.

Eine weitere Kleinformation in historischen Uniformen, welche von der Harmonie Grüningen zur Verfügung gestellt wurden, gab den aus dem Jahre 1813 stammenden «Marsch der freiwilligen Jäger aus dem Befreiungskrieg 1813 - 1815» zum Besten.


Mit dem Jagdhorn

Als ersten Höhepunkt durfte die Gastformation Jagdhorn-Ensemble Schweiz begrüsst werden. Das unter der Leitung von Therese Wetter stehende Ensemble brachte das Volkslied «Der Jäger aus Kurpfalz» und die «Waldkauzpolka» zur Aufführung. Nach einer Zugabe wurde das Jagdhorn-Ensemble Schweiz unter grossem Applaus verabschiedet.

Die Reise führte weiter in die Welt der berüchtigten Pariser Varietés des 19. Jahrhunderts. Der Taktstock wurde für diese Nummer vom Vizedirigenten Ernst Twerenbold übernommen. Der Vortrag des 1858 von Offenbach komponierten Stücks «Can Can» wurde vom Publikum dankbar genossen. Mit dem von Verdi 1871 anlässlich der Eröffnung des Suezkanals komponierten, aus der Oper «Aida» stammenden «Triumphmarsch» wurde ein weiterer Höhepunkt gesetzt.

Mit dem 1890 von Louis Ganne komponierten «Marche Lorraine» kamen die Freunde der Marschmusik auf ihre Kosten. In die Goldenen 20er Jahre des letzten Jahrhunderts entführte nun das Korps die Zuhörer in die Welt des Charleston. Der berühmte Tanz fasste in Europa nur schwer Fuss. Zu unsittlich sei das «Geschiebe und Gehopse». Die Musik, mit Wurzeln im Ragtime, fand aber dennoch den Weg nach Europa. Mit dem von Ambros Seelos geschaffenen Stück «Lady Charleston» glänzte der Solist Peter Prandini als Ragtime-Klarinettist.

Die 1935 von Jerry Gray komponierte Swing-Nummer «A String of Pearls» gab dem Altsaxofonisten Stefan Spiranelli, Tenorsaxophonisten Andy Roten und Trompeter Roberto Oberti, unterstützt vom gefühlvoll begleitenden Korps, die Möglichkeit, in den bekannten Soli zu glänzen.


Erinnerung an «Lili Marleen» und General Guisan

Durch die schwere Zeit des zweiten Weltkriegs half vielen die inoffizielle Soldaten Hymne «Lili Marleen». Eine Kleinformation und die Solistin Isabelle Roten auf der Trompete gedachten durch ihr Spiel dieser schlimmen Zeit.

Stephan Jaeggi setzte 1943 dem legendären General Guisan mit dem «General- Guisan-Marsch» ein musikalisches Denkmal. Die 50er und 60er Jahre waren die Zeit des Rock 'n' Roll. Mit dem Evergreen «See you later, Alligator» von Robert Guidry und dem, der Musik von Elvis Presley nachempfundenen Nummer «Elvis Rocks!» konnte sich die Harmonie von ihrer rockigen Seite zeigen. 1976 gelang John Miles mit seiner Hommage «Music» wohl als erster die Verbindung von klassischer Musik und Pop-musik.

Die Soli von Erich Weidmann am Cornet und Bea Schleh am Altsaxofon sowie die Einlagen der Waldhörner ernteten beim Publikum grossen Applaus.


DJ-Bobo-Hit

Mit dem Medley «Abba Gold» sind einige der erfolgreichsten Abba-Hits wie «Mamma Mia» und «Fernando» für die Blasmusik zugänglich gemacht worden. Der «King of Pop» genannte Michael Jackson schuf 1990 eine Hymne zur Rettung der Welt, «Heal the World». Michael Jacksons Stimme wird bei diesem Arrangement durch die Klänge der Posaunen, Hörner und Trompeten ersetzt.

Der Hit im heissen Sommer des Jahres 2003 war wohl das vom Schweizer DJ Bobo gesungene «Chihuahua». Bei diesem von Frank Bernaerts arrangierten Stück gefiel vor allem der humoristische Einwurf der Posaunen.

Die erfolgreichen Darbietungen der Harmonie Wetzikon wurden vom Publikum mit kräftigem Applaus verdankt. Die begeisterten Zuhörer verlangten nach zwei Zugaben.

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Mittwoch, 25.03.2004 Der Verein hat sich verjüngt

Harmonie Wetzikon hielt 129. Generalversammlung ab

zo. Immer weiblicher und immer jugendlicher - so präsentiert sich der Musikverein Harmonie Wetzikon. Insgesamt zählt die Harmonie nun 52 Mitglieder. An der Generalversammlung, die kürzlich stattfand, blickte Vereinspräsident Thomas Dietliker auch in die nahe Zukunft. Das Programm der Harmonie Wetzikon im laufenden Jahr ist reich befrachtet.

mitg. Mit einem Willkomm zur 129. Generalversammlung des Musikvereins Harmonie Wetzikon begrüsste Präsident Thomas Dietliker 48 Aktive und zusätzlich 3 Neumitglieder: Bettina Krismer, Flöte, Franziska Langhart, Posaune, und Selina Oberti, Trompete.


Zwei schmerzliche Lücken

Im ablaufenden Vereinsjahr entstanden aus gesundheitlichen Gründen oder infolge Wegzuges zwei schmerzliche Lücken im Korps: Karl Strathmann, Schlagwerk, und Marcel Bleiholder, Trompete, werden ihre freundschaftlichen Spuren hinterlassen. Die Harmonie setzt sich nun aus 52 Mitgliedern, nämlich aus 22 Frauen und 30 Männern, zusammen, wobei immer mehr Frauen und Jugendliche dem Verein angehören.

Mit einer Schweigeminute ehrten die Anwesenden die beiden verstorbenen Ehrenmitglieder Ferdinand Knobel und Robert Keller.


Eine Bereicherung für Wetzikon

Als Gäste begrüsste der Präsident Heinz Ruf als Vorstandsvertreter der Jugendmusik Wetzikon sowie vom Ehrenvorstand Präsidentin Paula Lauber,Eugen Iten und Urs Seitz. Die Verbundenheit von Harmonie und Jugendmusik sei eine Bereicherung für Wetzikon, für die Musizierenden und deren Leitung, betonte Thomas Dietliker.

Im Jahresbericht liess Präsident Dietliker die Höhepunkte des vergangenen Vereinsjahres Revue passieren, unter anderem das Frühlingskonzert mit dem Thema Wasser, mit der von Aktiven selbst gebastelten und professionell dargestellten Dekoration, das Konzert anlässlich der Neuuniformierung der Harmonie am Bachtel Hinwil oder den Empfang der Jugendmusik Wetzikon nach dem beim «Eidgenössischen» in Chur erspielten Superresultat.

Fünf Platzkonzerte, zwei Harmoniehochzeiten, die Bundesfeier, ein Feldgottesdienst und die bestens organisierte Vereinsreise nach Seefeld im Tirol mit dem von Einheimischen und Gästen applaudierten Kurkonzert rundeten die Auftritte ab, ehe das traditionelle Konzert in der Kirche Wetzikon das Jahr 2003 beschloss.


Vorstand in globo bestätigt

Einstimmig bestätigten die Aktiven Thomas Dietliker als ihren Präsidenten sowie die Vorstandsmitglieder in globo. Auf Grund der Freizeitprioritätenverlagerung muss der Rücktritt des langjährigen Instrumentenverwalters Martin Rechsteiner akzeptiert werden.

Als neues Vorstandsmitglied wurde die Fagottspielerin Vroni Stauber gewählt. Dankbar und einstimmig bestätigte der Verein auch seinen musikalischen Leiter Marco Frischknecht, als ersten Vizedirigenten Saxofonist Ernst Twerenbold und neu als zweiten Vizedirigenten Thomas Hug, Klarinette.


10 Jahre Präsident

Applaus und je ein Geschenk für zehn Jahre Musizieren erhielten Ursula Holenstein und Astrid Martens; für 10 Jahre Vereinspräsidium wurde Thomas Dietliker geehrt. 15 Jahre ist Bea Schleh aktiv im Verein, während Yvonne Büchi für 20 Jahre Vereinstreue die Ehrenmitgliedschaft erhielt, seit 19 Jahren Kassierin der Harmonie.


Für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt

Als Höhepunkt der Ehrungen durfte Trompeter Dölf Gujer auf 50 Jahre Mitgliedschaft in der Harmonie zurückblicken, nachdem er 10 Jahre der Knabenmusik Wetzikon angehörte, zu de-ren ersten Aktiven Dölf Gujer ebenfalls zählte.


Teilnahme am Blasmusikfest in Melnik

Muttertagskonzert, Frühlings- und Platzkonzerte, Bundesfeier, ein Feldgottesdienst und als Extraerlebnis das Rapperswiler Hafenkonzert vom 13. Juni - das Programm im laufenden Jahr ist reich befrachtet. Ausserdem freut sich die Harmonie auf den Auftritt am Blasmusikfestival Steti/Melnik in Tschechien.

In Wetzikons Partnerstadt wird die Harmonie den Empfang durch den Bürgermeister mit einem Konzert im Schloss verdanken. Den Jahresabschluss bildet das Konzert in der Kirche.

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Mittwoch, 10.12.2003 Kirchenkonzert mit Ohrwürmern

 


Harmonie Wetzikon präsentierte abwechslungsreiches Programm zum zweiten Advent

M. W. Das Kirchenkonzert der Harmonie Wetzikon zog auch in diesem Jahr viele Besucher an. Sowohl die Harmonie als Ganzes wie die Holz- und Blechregister und die zahlreichen Solisten zeigten ihr Können. Die Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber, führte durch das Konzert.

Von der Empore aus eröffneten die vier Trompetensolisten Dölf Gujer, Peter Honegger, Isabelle Roteh und Roberto Oberti mit der «Towermusic» des Freiburger Komponisten Jean François Michel das Konzert.

Den Auftakt machte die «Lone Star Overture» des Österreichers Thomas Doss für Querflöte, Piccolo und Oboe. Einen Gegensatz dazu bildete das Adagio des Italieners Tomaso Albinoni. Seine hochbarocke venezianische Tonkunst darf mit den Werken von Antonio Vivaldi verglichen werden. Holz- und Blechbläsergruppe brachten viel Abwechslung.


Klangliche Vielfalt

Der englische Brass-Band-Spezialist Philip Sparke schrieb die «Overture for Woodwinds», also für ein Holzbläserensemble. Die einzelnen Holzregister inklusive der Saxophone wachsen zu einem Tutti zusammen. Nach dieser speziellen Ton- und Klangvielfalt kamen die Blechregister und das Schlagwerk in «Pastime with Good Company» solistisch zum Zuge. Das Werk stammt von König Heinrich VIII., der das Musikleben am Hofe förderte. Von ihm kennt man heute noch 34 Kompositionen. Die königlich prunkhafte Melodie bildete die Brücke zur besinnlichen Adventszeit.

Applaus holte sich die Xylophonsolistin Käthi Schmid-Moor mit den «Ungarischen Weisen» von Franz Krüger. Mit seinen melancholisch fröhlichen Volksweisen gelang Krüger eine Rarität. Die Tempowechsel wurden präzise gemeistert, und das Publikum erwartete eigentlich - nach einer Verschnaufpause - ein Dacapo. Beeindruckend war das Klangbild in «Nostalgia» des Franzosen Christian Bouthier.

Eine weitere Kostbarkeit gehobener Unterhaltungsmusik, die von der Harmonie Wetzikon vorgetragen wurde, war der vom k. u. k. Prager Militärkapellmeister Julius Fucik geschriebene Marsch «Uncle Tom». Fucik war Schüler von Antonin Dvorák am Prager Konservatorium und wurde als «Böhmischer Sousa» berühmt.


«Stille Nacht» zum Abschluss

Ohne Zugaben geht kein Konzert zu Ende: Der Wiener Walzerkönig Johann Strauss Sohn schrieb mehr Polkas als Walzer, so auch die «Vergnügungs-Polka», welche der Ostdeutsche Otto Wagner arrangiert hat. Nach Applaus der traditionelle Konzertabschluss: «Stille Nacht, heilige Nacht» von Franz Xaver Gruber aus dem Salzburgerland.

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Dienstag, 23.9.2003 Unvergessliche Erinnerungen

 

Die Wetziker Musiker bei ihrem viel bejubelten Konzertauftritt in Oesterreich

 

Harmonie Wetzikon auf Vereinsreise im Tirol

mitg. Zur Freude aller Teilnehmenden gönnte sich die Harmonie Wetzikon nach längerer Pause wieder einmal eine Vereinsreise. Während dreier Tage wurde das nahe Ausland, genauer das Bundesland Tirol bereist. Die froh gelaunten rund 45 Musikanten und der aus 30 Personen bestehende Begleittross machten für drei Tage Station in Seefeld. Dieser Kurort liegt auf rund 1200 Meter über Meer in einem von einem imposanten Bergpanorama umsäumten Hochtal.

Leider amtete der von den Wetterfröschen prophezeite berüchtigte «Kaltlufttropfen» als grosser Spielverderber. Das schlechte Wetter setzte sich genau über dem westlichen Tirol fest; hiefür kennen die Österreicher die treffende Bezeichnung «grantig». Aus den tief liegenden Wolken regnete es in Strömen, begleitet von einem äusserst unangenehm empfundenen kalten Wind - für das auf öffentlichen Plakaten für Sonntag angekündigte Gastkonzert keine ideale Voraussetzung.


Höchstleistungen gezeigt

Glücklicherweise setzte sich am Sonntag die Sonne durch; das Konzert konnte wie vorgesehen durchgeführt werden. Der Kurpark Seefeld verfügt inmitten des Städtchens über einen idealen Musikpavillon, was den Musikverein Harmonie Wetzikon mit der im Winde flatternden Vereinsfahne zur Höchstleistung beflügelte.

Die Begrüssung und Vorstellung des Vereins wie der Stadt Wetzikon vor zahlreich anwesenden Konzertpublikum eröffnete das Konzert. Die mitgereiste Präsidentin des Ehrenvorstands des Musikvereins Harmonie Wetzikon und ehemalige Gemeinderätin, Paula Lauber, fand die treffenden Worte, um einleitend für heitere Stimmung zu sorgen.

Marco Frischknecht schwang als Dirigent den Taktstock. Was lag näher, zur Eröffnung für ein Konzert in Österreich, als den von Johann Strauss komponierten «Festmarsch« zu intonieren? Der Beifall bestätigte die gelungene Wahl.

Zur Aufführung gelangten Werke von Schweizer Komponisten, wie Oscar Tschuor mit seinem Walzer «Silvaplana» oder international bekannte «Ohrwürmer» wie «Singing in the rain». Als zusätzlicher Leckerbissen glänzte der Hornist Alex Scheiwiller, im Schweizer Sennenkutteli, mit gefühlvoll vorgetragenen Alphorn-Einlagen.


Inoffizielle Landeshymne gespielt

Das Publikum erfreute sich sichtlich an den während 90 Minuten gebotenen musikalischen Vorträgen. Endgültig in die Herzen der Zuschauer spielte sich der Musikverein Harmonie Wetzikon mit dem in Österreich als inoffizielle Landeshymne geltenden Marsch «Oh du mein Österreich», was die Zuhörer zur «standing ovation» motivierte.

Für den Musikverein Harmonie Wetzikon als Botschafter von Wetzikon in fremden Landen verbleibt diese Konzertreise in unvergesslicher Erinnerung.

 

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Montag, 26.5.2003 Von Blau zu schwarz und Bordeaux

Die Harmonie am Bachtel überraschte die Gäste mit neuen Uniformen - DieHarmonie Wetzikon war zu Gast

egf. Am vergangenen Samstagabend hatte der Musikverein Harmonie am Bachtel Dürnten-Hinwil unter der Leitung von Christian Siegmann zu einem Konzert eingeladen, bei dem die neue Uniform präsentiert wurde. Die siebte Konzertuniform in der 111-jährigen Vereinsgeschichte zeigt sich klassisch-modern - mit Jacke, Hose, Fliege und einem wunderschönen Gilet.

Seit über hundert Jahren schon erfreut der Musikverein Harmonie am Bachtel (Haba) die Freunde der Blasmusik mit seinen Konzerten. Dieses Jahr war es ein ganz spezieller Anlass: Im Mittelpunkt stand die siebte Neuuniformierung in der Vereinsgeschichte. Seit über fünfzig Jahren spielte die Formation in verschiedenen Uniformen in Blautönen. Umso grösser war die Überraschung, dass sich das schmucke Outfit nun in den Farben Schwarz und Bordeaux präsentiert. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte kämen sie damit den Farben der Gemeinde Dürnten näher, sagte Jacqueline Wydler, Mitglied der Uniformenkommission und OK-Präsidentin, bei der feierlichen Einweihung der neuen Uniformen.

Zum letzten Mal «Blau»

Bis das Geheimnis um die neue Uniform gelüftet wurde, nahm die Haba in ihrer gewohnten blauen Montur Platz auf der Bühne. Vereinspräsident Flavio Cortesi begrüsste unter den 300 Anwesenden im Hinwiler «Hirschen»-Saal neben Ehrengästen und Veteranen auch Maya Meier-Sigg, Kantonalpräsidentin des Zürcher Blasmusik Verbands, sowie Heini Schneider, Delegierter des Ehrenvorstands.

 Eine musikalische Zeitreise führte in verschiedene Epochen der letzten sechs Vereinsbekleidungen: «Alte Kameraden», «Charles Chaplin», «Romantische Ouvertüre», ein Potpourri aus Abba-Hits und «Hello Dietlikon» folgten dem Programm. Mit dem von Heinrich Menet komponierten «Appenzeller Gruss» würdigte die Harmonie am Bachtel ihren Ehrendirigenten. Menet hatte die Formation von 1947 bis 1978 musikalisch geleitet.

Harmonie Wetzikon zu Gast

Nach der Pause ging es mit dem Stück «River-Quai-Marsch» und der Harmonie Wetzikon weiter. Unter der musikalischen Leitung von Marco Frischknecht begeisterte die Gastformation mit einem abwechslungsreichen Musikprogramm voller bekannter Melodien wie «Singing in the Rain» und «Smoke on the Water» von Deep Purple. Die Wetziker brachten ausserdem mit «Cha-cha-cha Cuba libre» kubanische Ferienstimmung nach Hinwil.

Unterdessen waren die Aktiven der Haba damit beschäftigt, sich umzuziehen, um die neuen Uniformen zu präsentieren. Mit ihrem neuen Outfit - schwarzer Hose, Jacke in Bordeaux und zweifarbig gewobenem Gilet - überraschten sie die Gäste. Wie die Uniformenkommission sagte, habe sich die Gruppe einstimmig in die neue Farbe verliebt. Anlässlich der Aktivmitgliederversammlung im Oktober 2002 wurde dann der neuen Uniform mit Begeisterung zugestimmt. Gegenüber früheren Bekleidungen verzichtet die Haba in Zukunft auf einen Hut. Einerseits, weil es an Musikwettbewerben wie auch kantonalen und eidgenössischen Musikfesten keine Vorschrift für das Tragen von Hüten gebe, andererseits auch aus Kostengründen, wie Jacqueline Wydler sagte.

Musik in neuem Outfit

Nach dem neuesten Modetrend gekleidet, spielte die Haba gemeinsam mit der Harmonie Wetzikon den «Marche de bonheur» von Emil Würmli. Später folgten die Tambouren: Vom «Basler Marsch» über «s Brösmeli» bis zum wirbligen «Akrobat» zeigten die zwei jungen Tambouren eindrücklich, wie unterschiedlich Trommelstücke sein können. Nun ging es noch einmal mit der frisch eingekleideten Harmonie am Bachtel weiter. Für die Stücke «Festmarsch», «Swing March», «Rosen aus dem Süden» und «Canta Italia» bedankte sich das Publikum mit lang anhaltendem, herzlichem Applaus. Somit stand fest: Der Musikverein durfte nicht von der Bühne, ohne zwei Zugaben zu spielen.

Festwochenende

Die Festivitäten rund um die Neuuniformierung bestanden nicht nur aus dem Samstagskonzert. Auch am Sonntag wurde noch weiter gefeiert. So spielte neben der Harmonie am Bachtel auch das Jugendensemble Hinwil unter der Leitung von Fritz Gloor. Weiter begeisterten der Schülerchor Gyrenband mit der Lehrerband Harmonix und die Freudenberger Dorfmusikanten unter der Leitung von Martin Oertli.

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Dienstag, 15.4.2003 Frühlingskonzert der Harmonie Wetzikon zum Thema «Wasser»

Mit Regenhut und Pelerine – die Harmonie beim Frühlingskonzert zum Thema Wasser

Für den Konzertauftritt im «Drei Linden» scheute der Musikverein keinen Aufwand

bpf. Zierbrunnen, Schlauchboote, Kinderbassins, Fischernetze, Flossen, Schwimmringe, Sonnenschirme und Hawaii-Hüte empfingen am vergangenen Samstagabend am Eingang zum Wetziker «Drei Linden»-Saal die zahlreichen Konzertbesucher des Frühjahrskonzerts der Harmonie Wetzikon. Zum Thema «Wasser» - inspiriert durch das Uno-Jahr des Wassers - bot die Harmonie ein abwechslungsreiches Musikprogramm.


«Fröilein, händ Sie mis Hündli gsee?», oder eben - ganz dem
Motto Wasser entsprechend - «River Kwai March» hiess der Eingangs-Marsch, den der Wetziker Musikverein Harmonie als Erstes spielte. Sogar im Pfeifen mussten sich viele aus dem Orchester beweisen.

Mit «liebe Wassermannen und Wasserfrauen» begrüsste Präsident Thomas Dietliker seine Gäste im Saal der Hotels Drei Linden. Als man sich auf das Thema geeinigt habe, habe er Kofi Annan darüber per E-mail informiert, sagte Dietliker. Annan sei von dieser Idee so begeistert gewesen, dass er gleich weltweit das ganze Jahr 2003 zum Uno-Jahr des Wassers erklärt habe.

Immer noch unter der Leitung von Vizedirigent Ernst Twerenbold spielte die Harmonie darauf den melodiösen Walzer «Donauwellen».


«Ferienstimmung» im Saal

Keinen Aufwand scheuten die Vereinsmitglieder der Wetziker Musik: Auch im Saalinnern wurde man in Ferienstimmung gehüllt. Rundum begegnete man phantasievollen bunten Fischschwärmen und tauchte mit ihnen durch die blauen Wellen. Diese trugen durch das ganze Programm. Die Musikkommission wählte sämtliche Musikvorträge so aus, dass das Thema Wasser zumindest im Titel vorkam, und Moderatorin Angie Maurer «verwässerte» ihre Ansagen einfallsreich. Zur Melodie des Films «Singing in the rain» hüllten sich einige Musiker in Pelerinen. Dirigent Marco Frischknecht liess die Saxophone so richtig fetzen, während die Pauken das Donnergrollen imitierten.


Schätzfragen zum Wasserverbrauch statt Tombola

Paula Lauber, Präsidentin des Ehrenvorstandes des Musikvereins, liess es sich nicht nehmen, in ihrer kurzen Laudatio auf die Harmonie auch einige «Intimitäten» aus den Proben auszuplaudern.

Anstelle der Tombola hatten die Organisatoren Schätzfragen vorbereitet. Unter anderem war zu erraten, wie viel Wasser eine Wetziker Privatperson durchschnittlich im vergangenen Jahr verbrauchte. Ein Tipp kostete einen Franken. Wer der Zahl am nächsten kam, konnte sich einen tollen Preis sichern. Einige schätzten mit rund 51 200 Litern recht genau.


Mit zwei Konzertstücken das Können bewiesen

Mit dem ersten der beiden anspruchsvollen Konzertstücke, «Pacific dreams» von Jacob de Haan, bewies die Harmoniemusik ihr Können. Komponist de Haan versteht es, alle Instrumente einer Musikformation individuell zum Tragen zu bringen. Da tat sich zum Beispiel auch das Fagott hervor, das ansonsten gerne unterzugehen droht.

Das zweite in allen Bereichen anforderungsreiche Konzertstück von de Haan, «Caribbean Variation», verlangte auch die Konzentration des Zuhörers. Zu den herausragenden Musikvorträgen des Samstagabends gehörte wohl das «Stockholm Waterfestival». Brass-Freunde kamen damit voll auf ihre Rechnung.

Der grosse Applaus liess erahnen, dass es keinen Konzertabschluss ohne Zugaben geben wird: Mit «I am sailing» von Rod Stewart und einem lautstark aus dem Publikum verlangten «schönen Marsch» verabschiedete sich der Musikverein.

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Samstag, 22.3.2003   Hoher Stellenwert in Wetzikon


Der Musikverein Harmonie führte seine 128. Generalversammlung durch

mitg. Kürzlich lud der Musikverein Harmonie Wetzikon zur 128. Generalversammlung im Restaurant Sternen, Medikon, ein, wo Präsident Thomas Dietliker 5 Gäste und 49 Aktivmitglieder begrüssen konnte. Gleich am Anfang wurden mit einer Schweigeminute die verstorbenen Mitglieder geehrt.


Gut besuchte Konzerte

Im Jahresbericht des Präsidenten ging Thomas Dietliker auf das vergangene Vereinsjahr ein. Im ausklingendem Vereinsjahr fanden verschiedene traditionelle Anlässe statt. Höhepunkte sind jedes Jahr das sehr gut besuchte Frühlingskonzert im Zentrum Drei Linden oder aber das Kirchenkonzert in der reformierten Kirche in der Adventszeit. Die Spenden des Weihnachtskonzertes wurden für die Hilfe an Umweltopfer in der Schweiz und Tschechien verwendet.

An diesen Anlässen kommt immer wieder zum Ausdruck, welchen Stellenwert ein Musikverein in der Öffentlichkeit hat. Auch fehlten in diesem Vereinsjahr diverse Auftritte wie Neujahrsapéro, Platzkonzerte oder Muttertagskonzerte nicht. Ein spezieller Höhepunkt für die Kameradschaft im Verein war das Skiwochenende in Brigls.

Doch das vergangene Vereinsjahr stand ganz im Zeichen des kantonalen Musikfestes in Dietikon. Unzählige Mehrproben und ein Übungswochenende machten sich schliesslich bezahlt. Am Schluss seines Jahresberichtes dankte Thomas Dietliker allen Musikkollegen für den grossen Einsatz im vergangenen Vereinsjahr.


Christoph Gasser neu im Vorstand

Unter dem Traktandum Finanzen konnte Kassiererin Yvonne Büchi einen Einnahmenüberschuss der Jahresrechnung vorlegen. Die Vereinsrechnung und das Budget wurden ohne Wortmeldungen einstimmig angenommen.

Unter dem Traktandum Wahlen war der Austritt von Peter Prandini aus dem Vorstand zu verzeichnen. Als Ersatz wurde Christoph Gasser in den Vorstand gewählt. Alle anderen Vorstandsmitglieder sowie Präsident Thomas Dietliker wurden in ihren Ämter bestätigt. Vizepräsident Stefan Spiranelli verdankte die Arbeit des Präsidenten Thomas Dietliker. Marco Frischknecht bleibt Dirigent und Musikdirektor. Vizedirigent bleibt Ernst Twerenbold. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen. Präsident: Th. Dietliker; Kassiererin: Y. Büchi; Aktuar: HP. Moor. Übrige Mitglieder: L. Kohler; P. Honegger, P. Mäder, M. Rechsteiner, St. Spiranelli, C. Gasser.

Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden die Mitglieder Käthi Moor, Isabelle Rothen, Peter Brandini, Vroni Stauber und Alex Scheiwiler geehrt. Für fünfzehn Jahre Mitgliedschaft wurden Kaspar Diefenbacher und Peter Mäder geehrt. Für den fleissigsten Probebesuch werden Peter Mäder mit Null und Marco Frischknecht mit einer Abwesenheit ausgezeichnet.


Mehrtägige Reise als Höhepunkt

Auch im Jahr 2002 werden die traditionellen Anlässe wie Frühlingskonzert und Kirchenkonzert durchgeführt. Das Frühlingskonzert findet am 12. April im Zentrum Drei Linden statt, das Kirchenkonzert wird am 7. Dezember durchgeführt. Dazwischen finden selbstverständlich verschiedene Platzkonzerte und Auftriffe für die Öffentlichkeit wie auch an privaten Anlässen statt. Ganz besondere Aufmerksamkeit wurde dem Programm für das der Uniformenweihe der Harmonie am Bachtel gewidmet. Der Jahreshöhepunkt soll aber die mehrtägige Reise vom 12. bis 14. September ins Tirol werden.

Schliesslich wurde der Wunsch nach einem Kurzarmhemd eingereicht, welcher aber von der Versammlung abgelehnt wurde.

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Dienstag, 11.12.2002 Benefizkonzert der Harmonie Wetzikon


M.W. Das kultivierte Musizieren und die gute Ansage durch Paula Lauber, Präsidentin des Ehrenvorstandes, passten gut zusammen. Wie in den vergangenen Jahren bestach die 54 Mitglieder starke und verjüngte Harmonie Wetzikon unter der Leitung von Marco Frischknecht durch eine gute Tonkultur und eine tadellose Wiedergabe aller Musikstücke.


Festmarsch Opus 452 von Johann Strauss Sohn zu Beginn

Mit viel Einfühlungsvermögen startete die Harmonie Wetzikon mit dem Festmarsch Opus 452 des Wiener Walzerkönigs und Stehgeigers Johann Strauss Sohn in einer neuen Blasmusikbearbeitung von Michael Friedmann.

Die anspruchsvolle Komposition «Winterfest» von Stephen Bulla, dem ehemaligen Hauptarrangeur der US-Marineband, ist ein modern aufgearbeitetes Medley amerikanischer Weihnachtslieder.

Als verbindende Referenz an Wetzikons unwettergeschädigte tschechische Partnerstadt Melnik spielte die Harmonie «Music for the Fountain», dem Kurort Marienbad gewidmet, von Petr Hapka, dem erfolgreichen tschechischen Filmmusikkomponisten, arrangiert von Karel Belohoubek, dem ehemaligen Chefdirigenten der Czech Army Central Band.

Sehr gut interpretiert wurde hierauf «Cocktail's Dance» von Alfredo Casella, ein sehr gefälliges Musikstück, das einen festlichen Ballsaal, elegante Tanzpaare und die Spannung um einen Ehrengast beschreibt. Der aus Dublin stammende Komponist Ronan Hardiman bringt den Zuhörern das musikalische Irland der Mystik, der grünen Verzauberung, abseits von Pubs, Whisky und Schafen, mit «Lord of the Dance» näher.

Der Tanz mit der Titelmelodie «Cry of the Celts und Victory» kam besonders gut an, was der herzliche Applaus bestätigte. Von 1986 bis 1995 leitete der aus Toronto stammende Douglas Court das Heilsarmee-Musikkorps von Südflorida. Seine Perle irischer Volksmusik, der «Celtic Dance», versetzte die aufmerksamen Zuhörer in die keltische Tradition von Irland mit seiner smaragdgrünen und unendlichen Landschaft. Stimmungsvoll führte die Querflöte ins Grundmotiv der Galway Piper ein, Oboe und Klarinette folgen und ziehen alle Register in ständig neuen, verschmitzten Variationen weiter. Vom viel gespielten Holländer Jacob de Haan stammt das Original-Blasmusikwerk «Pasadena», der gleichnamigen kalifornischen Stadt gewidmet.

Zwei Musikbilder werden dargestellt. In der Einleitung beschreibt de Haan kraftvoll die Atmosphäre eines eleganten Villenvorortes mit eleganten Parkanlagen. Im zweiten Teil kommen der legendäre Swing-Rhythmus und der mitreissende Latin-Rock voll zum Durchbruch.


Tüchtige Solisten kamen gut zur Geltung

Viel Lebensfreude vermittelte den Zuhörern die Nummer «Calling Cornwall» von Geoff Richards, arrangiert von Ray Woodfield, immer wieder gern gespielte Englisch-Brass-Band-Spezialisten. Stimmungsvoll führte Alex Scheiwiller mit seinen lyrischen Euphonium-Solos in die exotische Farbenpracht von Cornwall, der englischen Riviera, ein. Auch das einfühlsame Trompetensolo von Isabelle Roten überzeugte. Als erste Zugabe folgte nun die Schnellpolka von Johann Strauss Sohn «Auf der Jagd» in flottem Tempo und ebenfalls sehr gut interpretiert. Mit dem Weihnachtslied «Stille Nacht, heilige Nacht» aus dem Salzburgerland beschloss die Harmonie Wetzikon mit einem prächtigen Klangbild das Benefizkonzert in der reformierten Kirche.


Spendefreudiges Konzertpublikum

Im Restaurant Sternen in Medikon gaben Paula Lauber und Harmoniepräsident Thomas Dietliker mit grosser Freude das Ergebnis der Kollekte bekannt: je 2000 Franken für die böhmische Partnerstadt Melnik und die Bündner Oberländer Gemeinde Schlans. Gemeindepräsident Max Homberger nahm die Spenden dankend entgegen. Nicht nur der Kitt innerhalb des Musikvereins stimmt, sondern auch die Verbundenheit zwischen dem Konzertpublikum und der Harmonie Wetzikon

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Donnerstag, 18.7.2002 Harmonie Wetzikon darf stolz auf ihre Leistung sein


Am kantonalen Musikfest gut abgeschnitten

mitg. Das 28. Zürcher Kantonal Musikfest in Dietikon bleibt auch dem Musikverein Harmonie Wetzikon als ein Fest der Superlative in Erinnerung. Da war die professionelle Organisation, welche bis ins kleinste Detail seitens der Verantwortlichen klappte.


Gute Leistung erbracht

Die Harmonie Wetzikon, unter der musikalischen Leitung von Marco Frischknecht, darf sich an der von ihr gebotenen Leistung freuen, ja darauf stolz sein. Mit dem Aufgabenstück «Variations on a French Folk Song» und den Selbstwahlstücken Sparte Unterhaltungsmusik «Olympic Fanfare and Theme» - «New York - 1927» - «The Shoop Shoop Song» erspielte sich die Harmonie 291 Punkte. Das ergibt von 12 vergleichbaren Vereinen der zweiten Spielklasse den sehr guten 5. Rang. Die Marschmusikprüfung ergab sogar von 19 Vereinen den hervorragenden zweiten Rang! Die Stabführung von Vizedirigent Ernst Twerenbold war exakt; Fähnrich, Ehrendamen, Tambouren und das Korps präsentierten sich entsprechend in Höchstform.


Die Veteranenehrung wurde zu einem Höhepunkt

Zu einem besonderen Höhepunkt gedieh die Veteranenehrung, konnten doch sieben Musikerinnen und Musiker der Harmonie Wetzikon für 25-jähriges Musizieren in den Status der Kantonal-Veteranen ernannt werden: Willi Moor für sein 35-jähriges Musizieren zum Eidgenössischen.

Über 1000 Musiker und Musikerinnen spielten im Gesamtchor; ein farbenprächtiges, wogendes Fahnenmeer in der Abendsonne, ein Erlebnis, das besonders den Geehrten, aber auch allen beteiligten Korps und den dicht gedrängten Zuschauern unter die Haut ging.

Im grossen Festzelt steigerte sich die persönliche Ehrung mit Weisswein, Urkunde, versilberter Medaille mit eingraviertem Namen, Kuss, Musik, Klatschen und Applaus der Fans zum grosse Wellen schlagenden Festtagshöhepunkt.

                                                                                                                                
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Montag, 15.4.2002 Harmonie und Jugendmusik gemeinsam auf der Bühne


Traditionelles Frühlingskonzert des Musikvereins Harmonie Wetzikon

bpf. Der Musikverein Harmonie Wetzikon rief seine Musikfreunde und Fans zum traditionellen Frühlingskonzert in den «Drei Linden»-Saal. Etwa 400 Personen folgten der Einladung. Zu geniessen gab es gute Unterhaltungsmusik. Begeisterungsstürme löste die Perkussionsgruppe der Jugendmusik gleich am Anfang aus.

In hohem Masse konzentriert und präzise der Stabsführung ihrer Dirigentin Esther Heller folgend, spielten (oder genauer: wirbelten und fetzten) die Teens der Perkussionsgruppe der Jugendmusik die Variationen und ein Fiesta for Percussion rhythmisch in den Saal. Man wähnte sich für einen kurzen Moment in Rio am Karneval. Die zukünftigen Schlagzeuger der Nation in ihren weissen Hemden und chicer Fliege legten sich derart ins Zeug, dass bereits die erste Zugabe her musste.


Wenig fürs Auge, viel fürs Ohr

«Wir haben gezeigt, dass Perkussion doch nach Musik tönen kann», stellte Vereinspräsident Thomas Dietliker in seiner Ansage fest. Nach dem fesselnden und «knalligen» Auftakt der Schlaginstrumentenmusiker war bereits klar: Alle weiteren Vorträge würden einen schweren Stand haben.

Schon beim Aufstellen des über 40-köpfigen Korps der Jugendmusik auf der Bühne erwies sich schnell, dass diese eigentlich zu klein ist. Auf Grund der deswegen nötig gewordenen engen Stuhlung verschwanden die Gesichter und Instrumente der Jugendlichen förmlich hinter den Notenständern. Deshalb: weniger fürs Auge, mehr fürs Ohr.
Die reiche Fülle an Instrumenten kam im sehr anspruchsvollen Stück Oregon, Fantasy for Band, zum Tragen. Dirigent Andreas Wegmann setzte mit dieser Interpretation wahrlich hehre Ziele. Die James-Bond-Titelmelodie schien den jungen Musikern selber gut zu gefallen. Dementsprechend war ihr Engagement!

Moderationen aus den eigenen Reihen

Eine sympathische Note erhielt die Programmmoderation. Witzig und frech war sie. Die Moderatoren «Heiri und Heinz» rekrutierten sich aus dem Jugendmusikkorps. «Blues Brothers» spielte das Jugendmusikkorps als verlangte Zugabe.


Können und Sicherheit

Nach der Pause, in welcher die Tombolalose rasch ausverkauft waren, übernahm Dirigent Marco Frischknecht das Zepter. Mit der «Olympic Fanfare», welche zum Auftakt der Olympischen Spiele 1984 von John Williams geschrieben wurde, spielte der Musikverein das erste Stück. Mit diesem und den Titeln «New York 1927» und «The Shoop Shoop Song» will er sich am kommenden 7. Juli in Dietikon den Wertungsrichtern des Kantonalen Musikfestes stellen. Die etwa 50 Harmonistinnen und Harmonisten in ihren sandfarbenen Vestons bewiesen hohes Können und Sicherheit.

Ebenfalls äusserst witzig, launig und ungehemmt schlug Vroni Stauber moderierend Brücken zwischen den einzelnen Titeln und verriet gelegentlich «Intimes» aus der Familie der Harmonie Wetzikon, was vom Publikum und von Insidern gerne mit Lachern quittiert wurde.


Ein Marsch gehört dazu

«Oldie» Ernst Twerenbold übernahm als Vizedirigent den Stab zum Beatles-Titel «When I'm 64». Die Musik ging ihm sichtlich durch Mark und Bein: Mehr hüpfend als dirigierend stand er vor seinem Korps. Zackiger, aber ebenfalls herzlich leitete Marco Frischknecht die Formation. Nebst einem Les-Humphries-Meddley interpretierte die Harmonie quasi als Gegensatz eine urchige Polka. Statt Handörgeli kam Blech zum Einsatz. Als Zugabe intonierte der Musikverein einen Marsch, wie es sich für eine wahrhafte Dorf- und Stadtmusik gehört. Es tönte aus der Kehle vieler: «So ein richtiger Marsch tut eben doch gut.»

Harmonie und Jugendmusik vereint auf der Bühne

Wie im Programm als Novum angekündigt, formierte sich Alt und Jung quasi zum Schlussbouquet. Jeder Quadratzentimeter musste förmlich ausgenutzt werden. Fast 100 Instrumentalisten von 10 bis 75 Jahren trompeteten, flöteten, schlugen, posaunten und spielten «New York New York» und zum Schluss den «Züri-Marsch». Die vielleicht zufällige Anlehnung ans (heutige) Zürcher Sechseläuten sowie das gesamte ausgewogene und insbesondere kurzweilige Programm wurden mit viel Applaus beehrt.

                                                                                                                             
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Dienstag, 26.3.2002 Das «Eidgenössische» überstrahlte alles


Musikverein Harmonie Wetzikon lud zur Generalversammlung ein

mitg. Kürzlich lud der Musikverein Harmonie Wetzikon zur 127. Generalversammlung im Restaurant Iwaz ein. Präsident Thomas Dietliker eröffnete die Versammlung vor 3 Gästen und 45 Aktivmitgliedern. Sogleich wurden mit einer Schweigeminute die verstorbenen Mitglieder geehrt.

Im Jahresbericht ging Thomas Dietliker auf das vergangene Vereinsjahr ein. Verschiedene traditionelle Anlässe fanden statt. Höhepunkte waren das sehr gut besuchte Frühlingskonzert im Zentrum Drei Linden und das Kirchenkonzert in der reformierten Kirche in der Adventszeit. Diesmal wirkten zum ersten Mal zwei Schulklassen aus Wetzikon mit.

Ein Höhepunkt für die Kameradschaft im Verein war das Skiwochenende in Brigls.

Doch das vergangene Vereinsjahr stand ganz im Zeichen des eidgenössischen Musikfests in Freiburg. Unzählige Mehrproben machten sich bezahlt. Unvergesslich war am Sonntagabend der Empfang durch die Wetziker Vereine am Bahnhof Kempten.


Ausgeglichene Rechnung

Unter dem Traktandum Finanzen konnte Kassiererin Yvonne Büchi eine ausgeglichene Jahresrechnung vorlegen. Die Vereinsrechnung und das Budget wurden ohne Wortmeldungen einstimmig angenommen. Unter dem Traktandum Wahlen war der Austritt von Käthi Moor aus dem Vorstand zu melden. Als Ersatz wurde Lucia Kohler in den Vorstand gewählt. Alle anderen Vorstandsmitglieder sowie Präsident Thomas Dietliker wurden in ihren Ämtern bestätigt. Marco Frischknecht bleibt Dirigent und Musikdirektor. Vizedirigent bleibt weiterhin Ernst Twerenbold. Der übrige Vorstand wurde bestätigt.

Der Aktuar Hanspeter Moor wurde für elf Jahre Mitgliedschaft geeehrt. Für den fleissigsten Probebesuch wurden Peter Mäder und Marco Frischknecht ausgezeichnet.


Vielfältiges Programm

Auch im laufenden Jahr werden die traditionellen Anlässe wie Frühlingskonzert und Kirchenkonzert durchgeführt. Das Frühlingskonzert findet am 13. April im Zentrum Drei Linden statt. Das Kirchenkonzert wird am 8. Dezember durchgeführt. Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Programm für das kantonale Musikfest gewidmet. Dieses Fest wird am 6./7. Juli in Dietikon durchgeführt.

Zwischen diesen Grossanlässen werden diverse Platzkonzert oder andere Auftritte wie das Muttertagskonzert stattfinden. Mit einer Flyer-Aktion will die Harmonie Wetzikon neue Aktivmitglieder und Passivmitglieder anwerben.

Unter den Anträgen wurde ein neues Logo eingereicht, welches bereits als Jubiläumsfestlogo diente. Nach kurzer Diskussion wurde am alten Logo festgehalten. Neu ist dafür der Internetauftritt der Harmonie (http://www.harmonie-wetzikon.ch).

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Dienstag, 4.12.2001 Viel Beifall für die Harmonie Wetzikon


Grosser Zulauf am traditionellen Adventskonzert des Musikvereins Harmonie

egf. Am Sonntagnachmittag bewies der Musikverein Harmonie Wetzikon seine hohe Spielkultur unter der Leitung von Marco Frischknecht. Das «Konzert im Advent» in der reformierten Kirche Wetzikon zeichnete sich durch grosse musikalische Vielfalt aus. Als wahrer Besuchermagnet erwies sich der Schülerchor.

Licht senden - in die Tiefen der menschlichen Herzen - ist des Musikers Berufung. Mit diesen Worten von Robert Schumann begrüsste die Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber, das Publikum in der voll besetzten Kirche.


Festmusik in der reformierten Kirche

Den Hauptteil des Konzertes bestritt der Musikverein Harmonie Wetzikon, der sein Konzertrepertoire auf allen Positionen sauber absolvierte. Mit der «Festmusik der Stadt Wien» von Richard Strauss stieg der Musikverein geschlossen und tragend in das Programm ein. Vereinspräsident Thomas Dietliker freute sich über die vielen Besucherinnen und Besucher und über die Teilnahme eines Schülerchors, der aus drei Schulklassen gebildet wurde.


Volkslieder aus Schottland und Frankreich

Mit dem Aufgabenstück der Harmonie Wetzikon in der zweiten Stärkeklasse am Eidgenössischen Musikfest 2001 in Fribourg kam das Publikum bereits zum ersten Mal in den Genuss einer Meisterleistung. «Hebridean Rhapsody», komponiert von Oliver Waespi, beruht auf drei Liedern, frei harmonisiert und in der Folge frei variiert und entwickelt - eine musikalische Erzählung. Der Klang, die exotische und vertraute Harmonie von Volksliedern auf einer Schottlandreise inspirierten den Komponisten zu dieser Musik. Als Wahlstück für das kantonale Musikfest in Dietikon 2002 wählte die Harmonie das Stück «Variations of a French Folksong» von dem jungen Komponisten Franco Cesarini. Der Folksong ist auf dem französischen Volkslied «Sur le pont d'Avignon», das seit 1503 bekannt ist, aufgebaut. Franco Cesarini hat dieses bekannte Volkslied in zehn Variationen verarbeitet. Dieses Stück, so locker und flüssig, versetzte den Kirchenraum in eine festliche Stimmung.


Begeisterung im Publikum

Mit drei weiteren Stücken animierte die Harmonie das Publikum zu weiteren Beifallsstürmen. Bei «Last Rose of Summer» vom deutschen Friedrich von Flotow, einem Förderer von Jacques Offenbach, spielte Manuela Eichenberger die Leitmelodie auf ihrer Trompete. Volkstänze aus Russland flossen in die Komposition des Russen Dimitri Schostakowitsch ein im Stück «Folk Dances».

Mit einem weihnächtlichen Stück des Amerikaners Leon Jessel, von Ralph Ford arrangiert, endete die phantastische Darbietung im ersten Konzertteil.


Endlose Beifallsstürme auch für den Schülerchor

Paula Lauber präsentierte mit einer liebevollen Ansage das Konzertprogramm. Im letzten Teil des Konzertes begrüsste sie den Schülerchor. Astrid Martens' Zweitklässler vom Schulhaus Wallenbach, die dritte Primarklasse von Kathia Müller aus Hombrechtikon und die Robenhauser Viertklässler von Willy Moor sorgten mit ihren Adventsliedern für ein rhythmisches Feuerwerk. Ganz im Trend der Zuhörerschaft waren die Lieder von Paul Burkhard «Das isch de Stern vo Bethlehem», «Zimetschtern han-i gern» nach der Melodie «Jingle Bells» und das internationale Weihnachtslied «Feliz Navidad».

Wie Paula Lauber es ausdrückte, sei der Brückenschlag von Erwachsenen- und Kindermusik eine Bereicherung des Konzertes. Dem stimmte übrigens auch das Publikum zu: Die Kids wurden mit endlosen Beifallsstürmen belohnt.

Die Harmonie Wetzikon versetzte den Kirchenraum in festliche Stimmung.

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Donnerstag, 6.9.2001 Ständchen der Harmonie Wetzikon für alt Gemeinderat André Widmer


Alt Gemeinderat seit 30 Jahren im Ehrenvorstand der Harmonie Wetzikon

M. W. «Deine 30-jährige Mitgliedschaft im Ehrenvorstand der Harmonie Wetzikon ist sehr wohl das heutige Festchen wert! So heisse ich Dich, lieber André, Deine Annemarie sowie alle Gäste im Namen meiner EV-Kollegen und des Musikvereins Harmonie hier auf Eurem Boden herzlich willkommen.» Mit diesen Worten begrüsste die Präsidentin des Ehrenvorstandes, alt Gemeinderätin Paula Lauber, auf sympathische Art alle Anwesenden.

Die gut besetzte Harmonie Wetzikon unter der Leitung von Marco Frischknecht eröffnete das Musikständchen mit den Märschen «Infanterie Regiment 27» von Eduard Bodmer und dem weltbekannten «St. Louis Blues March» von William Christopher Handy, dem «Vater des Blues». Auf zwei modernere Nummern «King of the Road» und «Band Parade» ging's im präzisen Polka-Rhythmus weiter. Vom deutschen Komponisten Kurt Gäble stammt die «Katharinen-Polka», vom tschechischen Nationalkünstler Karel Vacek die 1952 entstandene «Sedesatka-Polka» (goldene Hochzeit).


Aufmerksame Zuhörer

Der preisgekrönte, wohl beste Marsch von Ernst Lüthold «Musketier» wurde 1955 geschaffen und wirkt auch heute noch gut. «Wunderbare Walzerklänge» als Medley umschmeichelten die Ohren der aufmerksamen Zuhörer, und als Schlussnummer beliebte der 1896 komponierte Operettenmarsch «El Capitan» von John Philip Sousa, der fröhliche, stolze Melodien und Rhythmen ersann.


«Prost, Prost Kamerad»

Trotz kühler Witterung blieb die Festgemeinde bei Speis und Trank noch lange beisammen und ehrte damit den Ehrenvorstandsvizepräsidenten André Widmer für seine langjährige, erfolgreiche Tätigkeit im Ehrenvorstand und in der Gemeinde. Paula Lauber schloss ihre Würdigung mit den Worten: «Prost, Prost Kamerad», und die Festgemeinde applaudierte ebenso herzlich.

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Montag, 11.6.2001 Wie die schnaubende Lok

Vorbereitung aufs «Eidgenössische» in Wetzikon

M. W. Alle drei Musikvereine: Bäretswil, Musig Hittnau und Harmonie Wetzikon sind gut gerüstet auf das eidgenössische Musikfest in Freiburg vom 16., 17. und 23./24. Juni, wie das gemeinsame Vorbereitungskonzert in der Aula der Kantonsschule Wetzikon zeigte.

Der Präsident Thomas Dietliker (Wetzikon) begrüsste die Ausführenden und das Publikum und gab interessante Erklärungen ab über den Festverlauf und die Pflicht- und Selbstwahlstücke sowie über die Marschmusikkonkurrenz.


Musikverein Bäretswil zu Beginn

Das eidgenössiche Musikfest findet nur alle fünf Jahre statt. Als Standortbestimmung lohnt es sich für jeden Verein, daran teilzunehmen. Eine drei Mitglieder starke Jury bewertet die Vorträge, und Dirigent und Musikkorps wissen dann, wo sie stehen und wo allenfalls «der Hebel anzusetzen» ist. Der Musikverein Bäretswil unter der Leitung von Markus Waldner startete mit dem Pflichtstück «La chapelle des Marches» von Sales Kleeb nach Motiven des Freiburger Abbées Joseph Bovet. Das Selbstwahlstück «Novena» von James Swearingen beanspruchte viel Zeit, und mit diesem farbigen Werk holten sich die Bäretswiler viel Applaus. Dass Markus Waldner auch die Märsche gut liegen, bewies die fein differenzierte Darbietung des hübschen «Gandria-Marsches» des Tessiners Gian Battista Mantegazzi.


Ein anderes Klangbild mit der Brass Band Musig Hittnau

Interessant war nun der Vergleich zwischen der Harmonie-Besetzung Bäretswil und der starken Blechbesetzung der Brass Band Musig Hittnau. Dirigent Samuel Schärz zählte in jungen Jahren zu den besten Es-Horn- und Euphoniumspielern der Schweiz und machte die Ansage auf humorvolle Art gleich selber! Mit weichen Hörnern, kräftigen Posaunen und Bässen wurde das Selbstwahlstück «Oregon» von Jan de Haan vorgetragen.

Man hörte förmlich die schnaubende Dampflok durch die schöne Gegend stampfen! Seit dem Konzert in der Kirche Hittnau haben sich die Hittnauer auch im Pflichtstück «Alpine Variations» des jungen Westschweizers Bertrand Moren gesteigert. Mit dem Heilsarmeemarsch «Red Shield» von Henry Charles Goffin verabschiedete sich die Brass Band Musig Hittnau mit einem starken Klangbild!

Harmonie Wetzikon unter Marco Frischknecht

Der homogen besetzte Musikverein Harmonie Wetzikon unter der Leitung von Marco Frischknecht begann mit dem Pflichtstück «Hebridean Rhapsody» des 30-jährigen Oliver Waespi. Drei Volkslieder beschreiben die Seefahrt, den Krieg und das Kentern eines mit Whisky vollbeladenen Frachtschiffes.

Als einziges Musikkorps wählten die Wetziker als Selbstwahlstück «Inspiration» von Jan de Haan. Das kontrastreiche Werk beinhaltet zwei Themen und brachte ein Trompetensolo an der Rampe. Auch der melodiöse Schlussmarsch des Zürcher Infanterie-Regimentes 27 von Eduard Bodmer zeigte die feine Handschrift des Dirigenten Marco Frischknecht und überzeugte mit starken Posaunen. Damit ging ein stark applaudiertes Konzert zu Ende, und alle Oberländer Vereine werden in Freiburg das Beste geben.


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Dienstag, 17.4.2001 125-Jahr-Feier war der Höhepunkt
Generalversammlung der Harmonie Wetzikon


mitg. An der 126. Generalversammlung des Musikvereins Harmonie Wetzikon im Restaurant Sternen konnte der Präsident Thomas Dietliker kürzlich 46 Aktivmitglieder begrüssen. Im Jahresbericht blickte Dietliker auf das Jubiläumsjahr zurück. Höhepunkte waren das gut besuchte Frühlingskonzert im «Drei Linden», das Kirchenkonzert im Dezember und verschiedene Auftritte am Muttertag, die 1.-August-Feier oder einfach die vielen Platzkonzerte in den verschiedenen Quartieren von Wetzikon. Der absolute Höhepunkt war sicher das 125-Jahr- Jubiläum im Walenbach.

Hochkarätige Musik wurde an den Jubiläumstagen geboten, leider aber blieb der Publikumsaufmarsch unter den Erwartungen. Das schönste Jubiläumsgeschenk war die Einweihung der neuen Instrumente, und Thomas Dietliker verdankte die vielen Spenden. Der Jahresbericht des Präsidenten wurde mit Applaus verabschiedet. Die Jahresrechnung schloss mit einem Verlust von 400 Franken ab. Der Instrumentenverwalter würdigte nochmals die Sammelaktion für die Teilinstrumentierung, wo alle Wünsche erfüllt werden konnten.

Alle Mitglieder des Vorstandes konnten bestätigt werden. Präsident bleibt weiterhin Thomas Dietliker. Als Direktor und Dirigent wurde Marco Frischknecht wiedergewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Y. Büchi, K. Moor, P. Honegger, P. Mäder, M. Rechsteiner, St. Spiranelli, P. Prandini und H. P. Moor.

Den vier neuen Mitgliedern steht ein Austritt gegenüber. So beträgt der neue Aktivmitgliederbestand rund 52 Musikanten.

Für langjährige, treue Mitgliedschaft konnten die folgenden Mitglieder geehrt werden: Für 10 Jahre Rolf Brand, für 15 Jahre Mitgliedschaft Roger Sommer,Peter Honegger, Stefan Spiranelli und Jürg Stauber. Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurde Walter Gretler zum Ehrenmitglied ernannt. Für fleissigen Probenbesuch wurden Peter Mäder und Dölf Gujer mit zwei Absenzen und Roger Sommer mit drei Absenzen ausgezeichnet.

Der Präsident dankte dem Ehrenvorstand für das grosse Interesse an der Harmonie und ganz speziell für den grossen Einsatz für die Teilinstrumentierung.

Ein spezieller Dank ging an die Ehrenvorstandspräsidentin Paula Lauber und Eugen Iten. Sie haben die Hauptarbeit für die Teilinstrumentierung geleistet und werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Leider konnten beide nicht an der Versammlung teilnehmen.

Im kommenden Sommer wird die Harmonie Wetzikon am Eidgenössischen Musikfest in Fribourg teilnehmen. Dies wird sicher der absolute Jahreshöhepunkt werden. Selbstverständlich findet im «Drei Linden» das traditionelle Frühjahrskonzert statt. Muttertagsständchen, Bundesfeier, Kirchenkonzert sowie einige Platzkonzerte runden das Jahresprogramm ab.

Das Budget 2001 sieht einen kleinen Aufwandüberschuss von 1500 Franken vor. Für das Jahr 2002 wird beschlossen, am kantonalen Musiktag in Wald teilzunehmen.

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Dienstag, 5.12.2000 Musik - Jubiläum - Advent
Stimmungsvolles Kirchenkonzert der Harmonie Wetzikon

M.W. Der Musikverein Harmonie Wetzikon beschloss sein Jubeljahr «125 Jahre Harmonie Wetzikon» mit einem feierlichen Konzert in der reformierten Kirche in Wetzikon. Unter der Leitung von Marco Frischknecht, bereits zum fünften Male, zeigte die homogen besetzte Harmonie Wetzikon eine ganz feine Leistung in sechs Musiknummern und zwei Zugaben. Einmal mehr führte Paula Lauber, Präsidentin des Ehrenvorstandes, in ihrer herzlichen Art durchs Programm, was, wie die Konzertvorträge auch ein Genuss war! Harmonie-Präsident Thomas Dietliker begrüsste auch den Gemeindepräsidenten Max Homberger.


Ein feierlicher Einstieg mit dem «Ceremonial March»

Mit dem «Ceremonial March» des viel gespielten Belgiers Jan van der Roost (1956), Dirigent der Brass Band Nidden Brabant eröffnete die Harmonie ihr Konzert sehr fein. 1991 wurde die Stadt Leningrad wieder in St. Petersburg umbenannt. Robert Mac Ray, der für den holländischen Molenaar-Verlag komponiert, hat sein Werk «New St. Petersburg» bewusst auf der Basis alter russischer Volksweisen geschaffen, in Anerkennung der alten Kulturstadt- und Landschaftsgeschichte. Mit sonoren Mittelstimmen, im moderneren Teil mit starken Posaunen und Schlagwerkern, konnte dieses klangschöne Stück überzeugen. Gefordert waren nun der Dirigent und das Blasorchester im Orchesterwerk «Arioso» des grossen Opern- und Kirchenmusikers Georg Friedrich Händel (1685-1759), der seine Blütezeit in London erlebte. Die Harmonie begeisterte mit einem schönen Klangbild, begleitet an der Orgel von der Flötistin Katja Müller. Das Zusammenspiel klappte tadellos! Das Blasmusik-Arrangement besorgte der bekannte Holländer Jan de Haan (1951), der 1983 den sehr starken «De Haske»-Musikverlag gründete. Viel Applaus holten sich die Ausführenden im japanischen Titel «Sakura» von Kagi Tyamatsu. Die japanische Nationalblume, die Kirschblüte, wird sehr fein beschrieben.


Rosamunde - die Jubiläums-Festmusik von Franz Schubert

Die wunderschöne Grundmelodie wird von den Flöten sehr kultiviert gespielt. Die Nationalblume verzaubert im März während einer Woche die Japaner und verwelkt leider schon nach wenigen Tagen. Im Werk wird der japanische Sinn für Schönheit gut dargestellt. Auch die präzisen Schlagwerker kamen vorteilhaft zur Geltung. Der Belgier Andr‚ Wsignein (1942) führte nun mit dem Walzer «El Vals del Camino» die Zuhörer nach Spanien, nach Andalusien! Auffallend war das starke kleine Blech; der Ritt durch blühende Sonnenblumenfelder und die Fiesta im blumengeschmückten Städtchen wurden eindrucksvoll beschrieben.

Nicht «Rosamunde» oder «Skoda Lasky» die meistgespielte Polka der Welt, vom Tschechen Jaromir Vejvoda (1902- 1988), der Hit des Jahrhunderts in Tschechien, sondern die «Rosamunde-Ouvertüre» des Liederfürsten Franz Schubert (1797-1828) beliebte nun als Jubiläums-Festmusik!
Schubert lebte in bescheidenen Verhältnissen in Wien, komponierte auch Musik für Bläser, darunter einige Militärmärsche, die berühmt wurden, und schrieb auch zehn vollständige Theaterwerke. Die Musik zu «Rosamunde - Fürstin von Zypern» schaffte Schubert in nur drei Wochen und die Uraufführung fand am 20. Dezember 1823 im Theater an der Wien statt. Die zärtliche Einleitung durch Oboe, Flöten, Klarinetten inkl. Bassklarinette und Fagott, das Zusammenspiel zwischen Holz und Blech und die Gestaltung durch Marco Frischknecht setzten dem Jubiläumskonzert die Krone auf!

Scherzhafter Strauss

Dass Zugaben verlangt wurden ... ja das war klar. Mit dem 1861 für einen der Wiener Karnevalsbälle komponierten musikalischen Scherz mit dem Titel «Perpetium Mobile» des Wiener Walzerkönigs Johann Strauss (1825-1899) begannen Oboe und Klarinetten mit dem Thema, dass die Flöten, das Fagott übernahmen. Das musikalische Grundthema dieses heiteren Stückes wurde in nicht weniger als 24 Variationen in Bewegung gehalten usw. usw. usw.! Besser als mit dem «schönsten aller Weihnachtslieder», «Stille Nacht, heilige Nacht» des Pfarrers Franz Xaver Gruber (1787-1863) aus dem Salzburgerland, in einer mehrstimmigen Bearbeitung von Jan de Haan, mit einmal mehr sonoren Hörnern, hätte man das stilvolle und kultivierte Kirchenkonzert nicht beschliessen können.


Ausklang im «Sternen» in Medikon-Wetzikon

Ein Nachtessen mit Aktiven, Passiven, Ehrenvorstand und Freunden beschloss den Abend. Paula Lauber und Harmonie-Präsident Thomas Dietliker zeigten sich über das Jubiläumsjahr sehr erfreut und lobten den guten Geist im Korps, die erfolgreiche Zusammenarbeit der Aktiven mit dem Dirigenten Marco Frischknecht und dem Ehrenvorstand. Die stark verjüngte Harmonie erfüllt einen wichtigen Kulturbeitrag in Wetzikon.

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Dienstag, 3.10.2000 Mitreissende Marschmusik beim Jubiläum
Der Musikverein Harmonie Wetzikon feierte runden Geburtstag


isa. Am vergangenen Sonntag feierte der Musikverein Harmonie Wetzikon sein 125-jähriges Bestehen in der Kemptner Turnhalle Walenbach. Einer der Höhepunkte war dabei die Vorstellung der neuen Instrumente der Musik.

Der Vereinsname hatte das Leitmotiv für die gesamte Feier bereits gegeben; der in den Vereinsfarben dekorierte Festsaal, die strahlenden Musiker und Gäste und die eloquenten Redner erweckten den Eindruck natürlicher Harmonie.

Zu Beginn des offiziellen Festaktes wurde die zum Jubiläum vorgenommene Teilinstrumentierung vorgestellt. Das Publikum konnte sich auch gleich davon überzeugen, dass sich die neuen Instrumente wohl in den Klang der Harmonie einfügen. Der Vereinspräsident, Thomas Dietliker, bedankte sich in diesem Rahmen bei den zahlreichen Spendern für die grosszügige Unterstützung, ohne welche die neuen Instrumente nicht hätten angeschafft werden können.


Harmonie auch im Orchester

Nach einer kurzen Kostprobe des perfekt harmonisierenden Orchester bedankte sich Thomas Dietliker beim Ehrenvorstand für dessen tatkräftige Mithilfe bei der Spendenaktion. Dessen Präsidentin, Paula Lauber, lobte die Harmonie, mit welcher der Generationenkontakt im Verein stattfinde. Balz Hausenbaur, Gemeinderat und Kulturvorstand in Wetzikon, betonte die Bedeutung des Vereins für das Wetziker Kulturleben. Auch Hansruedi Seiler vom Zürcher Kantonalmusikverband freute sich über den Erfolg der traditionsreichen Harmonie Wetzikon.


Zahlreiche Gratulationen

Zu guter Letzt nahm der Präsident des OK für diesen Anlass, Kaspar Dieffenbacher, Gratulationen vom Musikverein Baden-Lichtenthal und dem Frauenchor Kempten entgegen, bevor der Festakt mit mitreissender Marschmusik zu Ende ging. Die Harmonie Wetzikon wurde ihrem Namen einmal mehr vollkommen gerecht.


Festwochenende

Der offizielle Festakt am Sonntag-nachmittag war der Schlusspunkt des Festwochenendes. Am Samstag spielte die Swissair-Musik unter Kurt Brogli, und der Abend stand ganz im Zeichen von Festwirtschaft, Barbetrieb und Tanz. Am Sonntagmorgen wurde ein jazzig-rockiges Frühstück serviert: Hamp goes Wild und die Züri Oberland Jazz-Band wechselten sich ab, währenddem die Eltern frühstückten und für die Kinder ein spezielles Programm geboten wurde.

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Samstag, 23.9.2000
Interview mit dem Präsidenten, Thomas Dietliker
Jubiläum in seinem «verflixten» siebten Jahr
Für Dietliker ist Wetzikon - trotz des städtischen Charakters - ein grosses Dorf geblieben


Seit sieben Jahren ist der Wetziker Thomas Dietliker aus Wetzikon Präsident der Harmonie. Das 125-Jahr-Jubiläum ist für ihn nur einer der Höhepunkte, welche Schlag auf Schlag folgen. Trotz der grossen Belastung will er aber nicht von einem verflixten siebten Jahr sprechen: im Gegenteil: schon probt die Musik auf den ersten Auftritt nach dem grossen Jubiläumswochenende.

ZO: Herr Dietliker, was bedeutet «Harmonie» für Sie?
Thomas Dietliker: «Harmonie» ist in erster Linie die Bezeichnung der Besetzung. Im Gegensatz zu Brass-Bands sind in einer Harmoniemusik Blech- und Holzblasinstrumente und Schlagwerk vorhanden. Im Gegensatz zur Brass-Band, wo ausschliesslich auf Blechblasinstrumenten gespielt wird, sind viele Klangfarben und Stilrichtungen möglich. Die Harmonie Wetzikon beispielsweise pflegt das Spiel von Unterhaltungsmusik bis hin zu klassischen Stücken. Damit ist auch gesagt, dass die Harmoniegründer von Wetzikon die Bezeichnung der Besetzung auch als Name für die Musik gewählt haben.

Welchen Stellenwert hat die Harmonie in Wetzikon?
Eine Harmonie ist immer ganz stark auch mit dem Dorf verbunden. Das zeigt sich in Wetzikon vielleicht etwas anders als in kleineren Ortschaften. Dennoch sind die meisten Musikanten und Musikantinnen der Harmonie Einwohner von Wetzikon. Obwohl Wetzikon eine Stadt ist, ist der Musik der dörfliche erhalten geblieben. Es ist kein Zufall, dass die Uniform der Harmonie in den Wetziker Farben gehalten ist und das Wetziker Wappen trägt.

Welche Verbindungen hat die Harmonie sonst noch mit der Gemeinde, oder eben: mit dem Dorf?
Mit diversen regelmässigen Konzerten bildet die Harmonie einen festen Bestandteil im kulturellen und gesellschaftlichen Leben von Wetzikon. Regelmässige und treue Zuhörer haben das Frühjahrskonzert mit eher leichter und unterhaltender Kost sowie das Konzert mit mehrheitlich klassischer Musik jeweils im Advent in der Kirche. Muttertag und 1. August sind ebenfalls wichtige Anlässe im Vereinsjahr. Da sieht man, dass Wetzikon trotz des städtischen Charakters in gewissem Sinn ein Dorf geblieben ist.

Gibt es auch ungeliebte Auftritte?
Nein, das kann man nicht sagen. Man muss halt den Blickwinkel betrachten. Offizielle Empfänge wie der der erfolgreichen Curling-Mannschaft von Wetzikon, der von Hedi Lang oder Kurt Schellenberg sind Höhepunkte der besonderen Art. Da gehört es sich einfach, als Musik dabei zu sein. Beispielsweise beim Empfang des Kantonsratspräsidenten Kurt Schellenberg mitten an einem Nachmittag fehlten von der Harmonie nicht mehr als eine Hand voll - und das bei gegenwärtig 50 Aktiven. Aus der Sicht der musikalischen Leitung ist es aber nicht immer einfach, sich von einer musikalischen Richtung innerhalb von wenigen Tagen auf ein anderes Programm umzustellen.

Sie sprechen die musikalische Leitung an. In welchen Händen liegt die?
Seit 1996 ist Marco Frischknecht unser musikalischer Leiter. Nebenberuflich bildete er sich zum Dirigenten aus. Die Tatsache, dass wir einen nebenamtlichen Dirigenten haben, hat für uns den grossen Vorteil, dass wir unter einer Leitung stehen, die sich auch als Vereinsmitglied versteht. Beispielsweise hilft Marco an unserem Fest mit wie alle anderen. Das kennt man sonst nicht von den Dirigenten.

Erteilt der Dirigent auch Musikstunden für die Mitglieder?
Nein. In der Ausbildung tätig ist die Jugenmusikschule Zürcher Oberland und für uns vor allem die Jungblasmusik. Bis 1965 war die Jugendmusik übrigens Teil der Harmonie. Bis dahin war sie - zuerst als Knabenmusik, dann als Jungblasmusik - ebenfalls in der Harmonie integriert. Viele Harmonisten sind ehemalige Jugendmusiker.

Ein grosses Festwochenende steht Ihnen bevor. Können Sie nachher etwas ausruhen?
Nein, eigentlich nicht. Wir sind schon an der Vorbereitung für das Adventskonzert in der Kirche. Wir proben jeden Montag im Singsaal des Schulhauses Feld. Vor dem Konzert werden zusätzliche Proben am Mittwoch und ausnahmsweise auch einmal an einem Sonntag eingeschoben. Die Ereignisse folgen Schlag auf Schlag. Aber das ist gut so. Auch wenn die Belastung dieses Jahr etwas grösser ist: ein «verflixtes» siebentes Jahr als Präsident ist es sicher nicht. Und: vielleicht haben wir wieder einmal erfolgreiche Sportler oder Politiker am Bahnhof zu empfangen.
Interview: Dorothe Kienas

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Samstag,  23.9.2000 Wetzikon als Hochburg der Harmonie
Stationen auf dem Weg der 125-jährigen Geschichte der Harmonie


dok. Im Kulturleben von Wetzikon hat die Musik einen besonderen Stellenwert. Nicht weniger als drei Namen gingen als «Sängerväter» in die Geschichte von Wetzikon ein: Nägeli, Leuthold und Schmidlin. Auf diese Wurzeln beruft sich auch die Harmonie, welche heuer 125 Jahre alt wird.

«Durch die Instrumentalmusik spricht ein Stummer, der Kranke geneset, das Alter verjüngt sich.» Solch lobende Worte zur Harmoniemusik fand das Festblatt des «Freisinnigen», welches am 25. August 1901 erschien, zum 25-Jahr-Jubiläum der Harmonie Wetzikon. Stolz schaute man auf die Geschichte zurück. Eine Geschichte, die, genauer betrachtet, schon viele Jahre zuvor seinen Anfang nahm. 1768 gründete Pfarrer Johannes Schmidlin eine Musikgesellschaft. Geprobt wurde während des Sommers in der alten Kirche, im Winter im Pfarrhaus. Gespielt wurde auf Holz- und Saiteninstrumenten, Blechblasinstrumente waren zu dieser Zeit noch nicht gebräuchlich. Unter den Nachfolgern Schmidlins entstand die Musik bis auf 60 Musikanten. Parallel zur Musik wuchs auch eine grosse Chorgemeinschaft unter Hans Georg Nägeli. Mit der Hinwendung zu weltlichem Gesangsgut zersplitterte allerdings die Singgemeinschaft: Die Wetziker Quartiervereine entstanden. Nicht besser erging es der Musik: Ab 1812 bildeten sich in Kempten und in Robenhausen «Musikkollegien», welche sich dann aber allesamt wieder auflösten.


Neuer Aufschwung

Viel später, auf Initiative des Robenhauser Weinschenken Johannes Huber, wurde dann aber ein Anlauf unternommen, Wetzikons Musikanten wieder unter einem einheitlichen Verein zusammenzufassen. Albert Weber aus Seegräben wurde 1875 als erster Dirigent auserkoren, der erste Vorstand mit Rudolf Brunner, Robenhausen, Alfred Hedinger, Wetzikon, und Albert Weber aus Seegräben einstimmig gewählt.


Ehrgeizige Ziele und grosse Erfolge

Wie schon Schmidlins Musikgesellschaft, so zeichnete sich auch die neu gegründete Harmonie dadurch aus, dass sie äusserst strikt geführt wurde. Das Fernbleiben von Proben und bei Konzerten wurde streng geahndet. Das strenge Regime lohnte sich: Ein halbes Jahr nach der Gründung gab die Gesellschaft ihr erstes Konzert, weitere folgten. Die Ziele wurden höher gesteckt, und der Dirigent Albert Weber trat von seinem Posten zurück, um einem Berufeneren Platz zu machen. Der junge J. H. Bosshard aus Nänikon brachte das Korps auf höchst konsiliante Art mit viel Schwung weiter. Am Musikfest vom 11. August 1878 in Zürich erreichte die Harmonie Wetzikon zum ersten Mal einen ersten Platz. An Musikfeste, ob sie nun in Turbenthal oder in Zürich stattfanden, marschierte man selbstverständlich zu Fuss.


Einweihung des Asyls am Guldisloo

In den folgenden Jahren reihte sich Fest an Fest. Beispielsweise spielte die Harmonie an der Einweihung der neuen Quaianlagen in Zürich und des Krankenhauses (Asyl) am Guldisloo.

Auf diese Höhenflüge folgten aber Rückschläge. Die Belastung der Musikanten war gross, die Absenzen häuften sich, und Direktor Bosshard erklärte den Rücktritt. Man verlegte den Probenort vom ehemaligen Restaurant Harmonie in Robenhausen ins zentralere Oberwetzikon und wagte einen Neuanfang. Keine einfache Zeit für alle Ortsvereine war der Erste Weltkrieg. Auch die Harmonie kämpfte mit den Abwesenheiten durch den Aktivdienst. Einen besonderen Gewinn konnte sie aber trotzdem machen: Die Bläser erhielten in ihren Bataillonsmusiken eine Ausbildung, welche der Harmonie wiederum zugute kam.

Zu Höhepunkten der 20er und 30er Jahre gehörten diverse Feste mit guten Rängen. Zum Repertoire gehörte nicht nur leichte Blasmusik, die Harmonie war auch Begleitorchester zur Aufführung der «Helvetier», einem historischen Festspiel von Jakob Hauser. Sie konzertierten 1936 an der Landesausstellung in Zürich, machten Schallplattenaufnahmen, und bis 1949 spielten die Wetziker drei Mal zu Radio-Konzerten auf.


125 Jahre Uniformengeschichte

Der einstige Redaktor, Chronist und Passivvorstand der Harmonie, Jakob Hauser, schreibt in einem Abschnitt vom «tadellos disziplinierten Auftreten» der Wetziker Harmonie. Versteht sich von selbst, dass dazu eine Uniform gehört. Während in den Anfangszeiten die Harmonie noch keine Uniform hatte, tragen die Musikerinnen und Musiker heute ihre dritte Uniform. 1923, 1948 und 1990 wurden Uniformen geweiht. Heute trägt die Harmonie eine Uniform in den Wetziker Farben. Die heutige Fahne begleitet die Musik seit 1929, eine erste Fahne war von 1895 bis dahin im Einsatz.

Seit 1954 prägt eine Freundschaft mit der Musikgesellschaft Baden-Baden das gesellschaftliche Leben der Harmonie. Besuche und Gegenbesuche wurden gemacht. In Deutschland ist die Harmoniemusik besser verwurzelt als in der Schweiz: Die Musikgesellschaft Baden-Baden wird jeweils von einer grossen Fangemeinde begleitet

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Dienstag, 18.4.2000 Harmonie-, Ländler- und Bigbandklänge
Frühlingskonzert der 125-jährigen Harmonie Wetzikon einmal anders

Mei. In diesem Jahr feiert der Musikverein Harmonie Wetzikon seinen 125. Geburtstag. Gleichsam zum Auftakt der Jubiläumsaktivitäten präsentierte sich die Harmonie zum Frühlingskonzert für einmal ganz anders: In drei attraktiven Teilen waren Blasmusik in Harmoniebesetzung, Ländler- und Bigbandformation zu hören.
Vereinspräsident Thomas Dietliker konnte am Samstagabend im «Drei-Linden»-Saal ein gut gelauntes Publikum begrüssen, das an den frühlingshaft geschmückten Tischen jeden Platz besetzt hielt.


Von Cesarini bis Mancini

Zum Auftakt blies die Harmonie unter der Leitung von Marco Frischknecht den rassigen Marsch «Balerna» von Franco Cesarini, der gleich zu Beginn alle Register beschäftigte. Dabei gefiel das anfänglich eher besinnliche Trio mit der Einlage der kleinen Instrumente, die von Saxofonen und Bässen sorgfältig begleitet wurden.

«The Syncopated Clock» von Leroy Anderson erforderte mit seinen synkopenreichen Rhythmen besonders die volle Aufmerksamkeit der Schlagzeuger, und der Marsch «Lo Studente passa» präsentierte eine perfekt agierende Piccolo-Flötistin. Beim «Baby Elephant Walk» von Henry Mancini durften für einmal die Bässe zeigen, was in ihren riesigen Instrumenten steckt, und wer mit offenen inneren Augen lauschte, entdeckte kleine Elephanten, Schwanz an Rüssel, wie sie zur Tränke spazierten.

Die viersätzigen «Budapest Impressions» von Roland Kernen entführten das Publikum nach Ungarn und liessen es auf musikalische Art das mannigfaltige Bild eines Landes in Osteuropa entdecken. Nicht nur heisse Csardas-Rhythmen, sondern auch ungarische Volksmusik und schwermütige, eher hymnenartige Klänge wurden dabei geboten. Einige kleine Intonationsprobleme jeweils bei den Einsätzen taten der feinen Gesamtleistung keinen Abbruch.


Ländlerklänge und Alphorn

Zum Auftakt des zweiten Teils hatte sich eine Gruppe von Musikanten mit einem Sennechutteli geschmückt und spielte, verstärkt von der Ländlermusik Robenhausen, mit zwei Akkordeons, Bass, Klavier und Klarinetten überzeugend die «Heirassa-Polka». Beim «Börse-Ländler» blies Bassist Ueli Gasser das Alphorn und bewies, dass er auch mit der «Abart» seines Basses fein zurechtkam.


Und gar noch «Dr Schacherseppli»

Es grenzt an ein Wunder, dass nicht längst sämtliche Chöre von Wetzikon und Umgebung der Harmonie den Hornisten Alex Scheiwiller abwarben. Der junge Mann sang nämlich, einfühlsam begleitet von seinen Kameraden, den «Schacherseppli». Er verfügt über ein prächtiges, modulationsfähiges und starkes Tenor-/Bariton-Organ und schmeichelte sich mit dem beliebten Lied in die Herzen der Zuhörer.

«Trara, es brennt!» von Rudolf Lamp war laut Conf‚renciŠre Vreni Spörri nicht wortwörtlich zu verstehen, denn es seien vielmehr die Musikanten, die vor Tatendrang brennten und bei ihrem Vortrag vom «Vize-Feuerwehrhauptmann» Ernst Twerenbold geleitet wurden, der die Musik ohnehin im Blut hat und dies jeweils auch in seiner engagierten Dirigierweise zeigt.


Glenn Miller lässt grüssen

Nach der zweiten Pause präsentierte sich eine weitere Gruppe von Musikanten im Bigband-Look und offenbarte, dass in jedem von ihnen ein Solist schlummert. Aus allen Registern präsentierten sich die Könner. Und «Pennsylvania 6-5000», mit dem Glenn Miller schon begeistert hatte, wurde in Wetzikon ebenso überzeugend geblasen wie einst in Amerika. Dasselbe darf vom «Sugar Blues» behauptet werden, bei dem vor allem die Trompeten brillierten, während bei «Jumpin at the Woodside» von Count Basie und «Mambo Jambo» von Hautvast Klarinetten, Trompeten, Saxofone, Posaunen, Flöten, Hörner, Bässe und Perkussionisten, letztere mit einem veritablen Schlagzeuggewitter, abwechselnd glänzten.

Beim letzten Programmpunkt waren die von Marco Frischknecht ausgezeichnet vorbereiteten und einfühlsam dirigierten Wetziker ein letztes Mal in Harmonie-Besetzung mit dem modernen Marsch «Martini» zu hören.

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Samstag, 8.4.2000 Im Herbst steigt das Jubiläum
125. Generalversammlung des Musikvereins Harmonie Wetzikon

mitg. Kürzlich lud der Musikverein Harmonie zur Jubiläumsgeneralversammlung im Restaurant Iwaz ein. Nach einem umfangreichen Jubiläums-Spaghettibuffet ging Präsident Thomas Dietliker auf das Jahr vor dem grossen Jubiläum ein. Im ausklingenden Vereinsjahr fanden verschiedene traditionelle Anlässe statt. Höhepunkt sind jedes Jahr das Frühlingskonzert oder aber das Kirchenkonzert in der reformierten Kirche in der Adventszeit. Einen speziellen Höhepunkt für die Kameradschaft im Verein war das Skiwochenende in Brigls.


Neue Instrumente

Doch das vergangene Vereinsjahr stand ganz im Zeichen der bevorstehendehn Jubiläumsfeiern. Im Zusammenhang mit dem 125-Jahr-Jubiläum wird eine schon lange fällige Neuinstrumentierung lanciert. Da eine Neuinstrumentierung sehr investitionsreich ist, will die Harmonie nur einen Teil der alten Instrumente ersetzen. Spenden sind jederzeit willkommen. Unter Applaus schloss der Präsident seinen Jahresbericht. Die Vereinsrechnung und das Budget wurden ohne Wortmeldungen einstimmig angenommen.


Peter Prandini neu im Vorstand

Unter dem Traktandum Wahlen war der Austritt von Ernst Twerenbold aus dem Vorstand zu verzeichnen. Seine Verdienste wurden mit Applaus verdankt.

Als Ersatz wird Peter Prandini in den Vorstand gewählt. Alle anderen Vorstandsmitglieder sowie Präsident Thomas Dietliker wurden in ihren Ämtern bestätigt. Marco Frischknecht bleibt Dirigent und Musikdirektor.

Für 20 Jahre Aktivmitgliedschaft wurden Silvia Aemisegger und Thomas Dietliker zu Ehrenmitgliedern ernannt. Für 10 Jahre Aktivmitgliedschaft wurden M. Bleiholder, M. Rechsteiner, A. Roten und U. Scheidegger gewürdigt. Fürftpes://harmonie-wetzikon.ch0@ftp.netzone.ch/htdocs/images/Pressespiegel/Kiko2011.pdf fleissigen Probenbesuch wurden P. Mäder für null Absenzen und P. Gamper für nur drei Absenzen ausgezeichnet.


Ein langes Festwochenende

Auch im Jahr 2000 werden die traditionellen Anlässe wieftpes://harmonie-wetzikon.ch0@ftp.netzone.ch/htdocs/images/Pressespiegel/Kiko2011.pdf Frühlingskonzert und Kirchenkonzert durchgeführt. Das Frühlingskonzert findet am 15. April statt. Das Kirchenkonzert wird am 3. Dezember durchgeführt. Dazwischen finden verschiedene Platzkonzerte und Auftritte für die Öffentlichkeit statt.

Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Programm für die 125-Jahr-Feier gewidmet. Vom 30. September bis 1. Oktober wird das grosse Jubiläum im Schulhaus Walenbach gebührend gefeiert. Die Harmonie Wetzikon freut sich, die Bevölkerung von Wetzikon und Umgebung zum Geburtstag begrüssen zu dürfen.

Das Programm ist gespickt mit Attraktionen und vielen Musikdarbietungen von deutschen Blaskapellenftpes://harmonie-wetzikon.ch0@ftp.netzone.ch/htdocs/images/Pressespiegel/Kiko2011.pdf bis zu einheimischem Rock and Roll sowie Jazz. Am Sonntag wird der offizielle Festakt sein.
ftpes://harmonie-wetzikon.ch0@ftp.netzone.ch/htdocs/pressespiegelrev.html
Bei dieser Gelegenheit soll auch die feierliche Einweihung der neuen Teilinstrumentierung gefeiert werden.


Im nächsten Jahr Teilnahme am Eidgenössischen

Die Harmonie Wetzikon hat einstimmig beschlossen, am Eidgenössischen Musikfest 2001 in Freiburg teilzunehmen. Die letzte Beteiligung an einem Eidgenössischen Musikfest liegt zehn Jahre zurück. So ist bereits die erste grosse Herausforderung für das übernächste Vereinsjahr vor der nächsten Generalversammlung beschlossen.

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Dienstag, 7.12.1999 Erinnerungenftpes://harmonie-wetzikon.ch0@ftp.netzone.ch/htdocs/images/Pressespiegel/Kiko2011.pdf ans Oberengadin
Harmonie Wetzikon spielte zwei Original-Blasmusikwerke von Jacob de Haan

M. W. Einmal mehr zeigte sich die homogen besetzte, über 50 Mitglieder starke Harmonie Wetzikon unter der Leitung von Marco Frischknecht von ihrer besten Seite und überzeugte mit einem feinen, kultivierten Kirchenkonzert. Dieses Jahr besuchte der Musikverein mit Erfolg das Thurgauer Kantonal-Musikfeset in Aadorf, und so kamen sowohl das Selbstwahl- wie das Aufgabestück zu einer tadellosen Aufführung. Viel zum guten Gelingen dieses hübschen Konzertabends trug die liebevolle Ansage durch Paula Lauber, Präsidentin des Ehrenvorstandes, bei.


Zwei Werke de Haans

Mit dem melodiösen, spektakulären Konzertmarsch «Tournai Forever» des Belgiers Andr‚ Waignein begann die Harmonie ihr Kirchenkonzert. Präsident Thomas Dietliker freute sich über den grossen Publikumsaufmarsch und begrüsste auch den Gemeindepräsidenten Max Homberger.

Im Selbstwahlstück «Ross Roy» beschreibt Jacob de Haan (1959) die weiten Räume der monumentalen Villa des St. Peters Lutheran College in Australien aus dem späten 19. Jahrhundert. Die charakteristischen Merkmale der Schulzeit: Disziplin und Ordnung - Zeit für die nicht so ernsten Dinge des Lebens - Stolz und Selbstvertrauen, Liebe, Freundschaft und Verständnis wurden im Werk gut dargestellt. Orientalische Töne führen zum Schlussthema, das an eine klassische Ouvertüre erinnert. Im Herbst 1997 arbeitete Jacob de Haan im Rahmen einer «Internationalen Blasorchesterwoche» in St. Moritz mit einem symphonischen Blasorchester. Die einmaligen Naturschönheiten des Oberengadins, die grandiose Farbenpracht der Lärchenwälder, die Seelandschaft mit ihrer beglückenden Ruhe inspirierten de Haan zur lyrischen Tondichtung «Yellow Mountains». Die Zuhörer genossen diese sehr schöne Aufführung.


Eine lustige Schlittenfahrt

Mit der Ballettmusik «Saga» des deutschen Komponisten Kurt Gäble (1953), Leiter der «Laubner Blasmusik», hatte die Harmonie Wetzikon am Thurgauer Kantonalmusikfest viel Erfolg. Das Aufgabenstück zeigt in mittelalterlicher und in zeitgenössischer Tonsprache das Beziehungsverhältnis zweier Menschen zu- einander, zur Welt, in der sie leben und zu ihrem Schöpfer. Der Amerikaner Leroy Anderson (1908 bis 1975) hatte 1951 mit seinem «Blue Tango» weltweiten Erfolg. Als Chefarrangeur des Boston Pops Orchestra unter Arthur Fiedler wurde der Spezialist für solistische Unterhaltungsnummern (für Trompete, Sandpaper, Schreibmaschine usw.) sehr bekannt. Seine «Lustige Schlittenfahrt» unter dem Titel «Sleigh Ride», das vergnügte Pferdegewieher aus der Trompete von Roberto Oberti und die Glöcklein des Pferdegeschirrs erfreuten die Zuhörer.

Mit der Konzert-Polonaise in Es-Dur von Anton¡n Dvork kamen herrliche Klänge in die Kirche. Die slawische Seele, melancholische Passagen, die Liebe zur tschechischen Heimat und ihrer Naturschönheiten und die musikalische Kunst des «Vaters der slawischen Tänze» kamen in dieser 1879 komponierten Polonaise voll zum Tragen. Die tiefen und hohenftpes://harmonie-wetzikon.ch0@ftp.netzone.ch/htdocs/images/Pressespiegel/Kiko2011.pdf Register, Oboen und Flöten, wurden gefordert. Die Harmonie hinterliess mit ihrem gefühlvollen Spiel einen nachhaltigen Eindruck. Aus Anlass des Strauss-Jahrs 1999 folgte schneidig als erste Zugabe die Schnellpolka «Unter Donner und Blitz» von Johann Strauss Sohn (1825 bis 1899), dem Walzerkönig, der mehr Polkas als Walzer geschrieben hat. Mit «Stille Nacht, heilige Nacht» von Franz Xaver Gruber, arrangiert von Jacob de Haan, verabschiedete sich eine fein musizierende Harmonie Wetzikon von ihrem treuen Stammpublikum.

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