2011
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Donnerstag,
08.12.2011 | Asiatische
Klänge der Harmonie Wetzikon
| Asiatische
Klänge der Harmonie Wetzikon in der Ref. Kirche Wetzikon
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| Donnerstag,
30.06.2011 | Wetzikon grüsst St.Gallen» |
Herzlicher
Empfang mit grosser Fahnendelegation vom Eidgenössische Musikfest St.
Gallen Mehr...
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| Donnerstag,
16.06.2011 | Mit Zimi ans EMF St.Gallen |
Zimi
als Aufmacher im ZO Mehr...
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| Donnerstag,
16.06.2011 | Viel Aufwand um kritisiert zu
werden |
Das
Eidgenössische Musikfest ist ein seltener Höhepunkt für Musikvereine
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| Donnerstag,
09.06.2011 | Wie eine Fussball - WM |
520
Vereine nehmen am eidgenössischen Musikfest in St. Gallen teil. Die
Harmonie Wetzikon ist einer davon. Mehr...
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| Donnerstag,
02.12.2010 | «Waldbrand» in der reformierten
Kirche? |
Mit
Paukenschlag gelang der Harmonie Wetzikon ein fulminanter
Einstieg
ins Kirchenkonzert. «Rise of the Firebird» unterstrich sehr gekonnt das
diesjährige Motto «Vier Elemente» Mehr...
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| Donnerstag,
04.11.2010 | Im Zeichen der Zürcher Blasmusik |
Der
Samstag stand in Wetzikon im Zeichen der Blasmusik. Rund
250
Delegierte des Zürcher Blasmusikverbandes, also aus dem ganzen Kanton,
trafen sich in der Dreifachturnhalle Widum, um die jährliche
Delegiertenversammlung abzuhalten. Organisiert wurde der Anlass, der
nebst der Abhandlung der Traktanden mit einem vielseitigen Programm
aufwartete, von einem fünfköpfigen Organisationskomitee des Vereins
Harmonie Wetzikon, der selbst auch ein kurzes Konzert gab. Nebst den
Präsidenten der verschiedenen Musikvereine war auch Regierungsrat Ernst
Stokker als Ehrengast anwesend. Letztes Jahr fand der Anlass in
Hombrechtikon statt. Mehr...
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| Montag,
01.11.2010 | Uniformierte Musikgeneration
mit Abwanderungssorgen |
Die
Harmonie Wetzikon leistete bei der kantonalen
Delegiertenversammlung des Blasmusikverbands einen organisatorischen
Kraftakt. Junger Nachwuchs ist das Hauptproblem des Verbandes.
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| Donnerstag,
28.10.2010 | 300 Blasmusiker aus dem ganzen
Kanton |
Der
Musikverein Harmonie Wetzikon ist diesen Samstag Gastgeber
der
Delegiertenversammlung des Zürcher Blasmusikverbands (ZBV). Der ganze
Tag wird im Zeichen der Musik stehen.
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| Donnerstag,
28.10.2010 | Harmonie mit vielfältigem
Musikangebot |
Seit
der Gründung im Jahre 1875 ist die Harmonie Wetzikon eng
mit
der Bevölkerung und der Gemeinde verbunden. Das erste Konzert erklang
bereits nach einem Jahr unter Mitwirkung des Sängerbundes, und 1878
erreichten sie den ersten Rang beim Musikfest in Zürich.
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| Freitag,
11.06.2010 | Muttertagskonzert |
Am
Muttertag überraschten uns der Himmel für einmal mit trockenem Wetter
und einigen Sonnenstrahlen und die Harmonie Wetzikon nach dem
Gottesdienst mit einem wunderschönen Platzkonzert. Eingerahmt von
Kastanienblüten spielte sie eingängige, bekannte Melodien abwechselnd
mit modernen anregenden Kompositionen. Für einmal eben nicht einfach
Marschmusik für die Männer, sondern einen musikalischen Blumenstrauss
als Dank für die Arbeit und Sorge der Mütter. - Vielen Dank für euren
tollen Einsatz! |
| Donnerstag,
29.04.2010 | Eine musikalische Reise an die
Fussball-WM |
Der
Musikverein Harmonie Wetzikon begleitet unsere
Nationalmannschaft
von den Ausscheidungsspielen bis zum glorreichen Sieg im Finale - oder
«isch es nur es chlüses Träumli gsi»?
Eröffnet wurde das Konzert mit vollen
Klängen zum
pfiffigen Polo-Hofer-Hit «Hopp Schwiiz». Dies war zugleich das Motto
des diesjährigen Frühlingskonzerts. Die Ansagerinnen Andrea Schwab,
Angi Gasser und Vroni Stauber führten mit witzigen Kommentaren in der
Sportlounge durch die Gruppenspiele. Vom fröhlichen «Happy Luxembourg»
über «Tränen lügen nicht» mit einem gefühlvollen Trompetensolo von
Barbara Tobler bis hin zum wohlbekannten «Griechischen Wein» erinnerte
uns die Harmonie nochmals an das Bangen und Hoffen bis zur
überstandenen WM-Qualifikation. Schnelle Finger waren in den
mitreissenden Melodien von «Schachoret from Israel» gefragt - die
Musikantinnen und Musikanten meisterten aber auch dies gut.
Danach hiess es mit dem Vizedirigenten Thomas Hug abheben
zu Reinhard Meys bekanntem Hit «Über den Wolken», um mit «Africa» von
Toto bei den WM-Gastgebern sicher zu landen.
Nach
der Pause mit der schön präsentierten Tombola,
organisiert von Ursi Holenstein, ging es auf musikalische
Sightseeing-Tour: «Start up» und «Mein kleiner grüner Kaktus» wurden
mit viel Spielfreude und Witz präsentiert, bis uns schliesslich der
satte Sound und die afrikanischen Rhythmen in «African Wildlife» auf
eine Safari mitnahmen. «Siyahamba from Africa» erinnert an
traditionelle und melancholische Melodien und wurde sogar mit
Gesangseinlage dargeboten. Nach dem spritzig interpretierten «Happy
together» fehlte nur noch «Gloria» bis zum Sieg im Finale. Das
zahlreich erschienene Publikum klatschte zwei Zugaben heraus. Unter
Dirigent Roman Christoffel hat es die Harmonie Wetzikon geschafft, die
Zuhörer mit einer gelungenen Unterhaltung einen Abend lang zu erfreuen.
Hoffentlich schafft dies unsere Nationalelf im Juni auch!
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| Donnerstag,
18.03.2010 | GV der Harmonie Wetzikon |
Am 12.
März 2010
konnte der Präsident des Musikvereins Harmonie
Wetzikon, Rolf Zimmermann, 40 Aktivmitglieder, die Musikdirektion, zwei
Gäste, mehre Ehrenmitglieder sowie den Ehrenvorstand zur 135.
Generalversammlung im Restaurant Sternen begrüssen.
Im
präsidialen Jahresrückblick wurden nochmals die
vielen schönen Höhepunkte des vergangenen Vereinsjahrs humorvoll und
pointiert in Erinnerung gerufen.
Das alljährliche
Frühlingskonzert im «Drei Linden» unter
der Leitung des Vizedirigenten Thomas Hug und das Kirchenkonzert,
erstmals unter der Leitung der neuen Direktion Roman Christoffel, in
der Adventszeit konnten vor viel Publikum vorgeführt werden.
Die Jahresrechnung konnte dank dem Hauptsponsor 2009,
der Schweizer Mobiliar, Wetzikon, mit einem kleinen Gewinn präsentiert
werden. Fürs Jahr 2009 wurde aber auch der Jahresbeitrag erhöht.
Aus dem Vorstand sind zwei Rücktritte zu verzeichnen,
Astrid Martens und Vroni Stauber. Neu in den Vorstand wurden Barbara
Tobler und Susanne Guyer gewählt. So setzt sich nun der Vorstand wie
folgt zusammen: Rolf Zimmermann als Präsident, die übrigen Mitglieder
Silvia Aemisegger, Rolf Brand, Erich Ruf, Thomas Bühlmann und Alex
Scheiwiler. Musikdirektion Roman Christoffel als Dirigent sowie Thomas
Hug als Vizedirigent wurden einstimmig im Amt bestätigt.
Bei den Ehrungen konnte Rolf Zimmermann verschiedene
langjährige Mitglieder ehren: Für 45 Jahre Aktivmitgliedschaft Ernst
Twerenbold, 35 Jahre Roberto Oberti und für 30 Jahre Mitgliedschaft
Silvia Aemisegger und Thomas Dietliker. Für die meisten Probebesuche
konnte Peter Mäder geehrt werden.
Im April findet das
Frühlingskonzert unter dem Motto
Hopp Schwiiz im Saal des Restaurants Drei Linden statt. Im Sommer
werden verschiedene Konzertauftritte in den Quartieren stattfinden. Am
1. August rundet der Musikverein die Bundesfeier ab.
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| Donnerstag,
03.12.2009 | Kirchenkonzert der Harmonie
Wetzikon |
Guter
Einstand für den neuen Dirigenten Roman Christoffel
Der
neue Dirigent der Harmonie Wetzikon, Roman Christoffel, gab am
sonntäglichen Konzert in der reformierten Kirche Wetzikon einen
überzeugenden Einstand.
Das rund 50 Mitglieder starke Blasorchester begeisterte die Zuhörer mit
prächtigen Vorträgen und zwei Zugaben. Durch das Programm führte einmal
mehr mit viel Herz die Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber.
Mit der facettenreichen Komposition «Condacum» von
Jan Van der Roost gelang der Harmonie ein stimmungsvoller Auftakt. Die
Schönheit des bekannten italienischen Konzertmarsches «Olimpica» von
Giovanni Orsomando kam dank guter dynamischer Gestaltung voll zur
Geltung. Sehr anspruchsvoll ist das Erstklass-Stück, die «Sinfonia
Nobilissima» des Amerikaners Robert Jager. Diese Sinfonie, im Alter von
26 Jahren geschrieben, ertönt mal stark und kraftvoll, dann wieder karg
und bieder. Nach viel Applaus ehrte Harmonie-Präsident Rolf Zimmermann
die Ansagerin Paula Lauber mit einem Mikrofon und den Worten: «Paula
Lauber, herzlichen Dank für 15 Jahre Konzertansage 2009, Musikverein
Harmonie Wetzikon». Der Holländer Jacob de Haan hat seinen klangschönen
Titel «La Storia» dem grossen italienischen Filmmusik Komponisten Ennio
Morricone gewidmet. Holz- und Blechregister verflossen ineinander und
ergaben eine wunderbare Wiedergabe dieser melodiösen Nummer. Nach
dieser Superleistung folgte mit «Il Signore è con te» von Kees Vlak ein
weiterer Ohrwurm. Käthi Schmid überzeugte mit ihrem Solo am
Glockenspiel und am Timpani, die Harmonie nochmals mit einer
feierlichen, wohlklingenden Darbietung.
Zwei
Zugaben bewegten die Zuhörer: «Vivo per Lei; -
Ich lebe für die Musik» des feinfühligen, blinden Italo-Sängers Andrea
Bocelli, und traditionsgemäss mit «Stille Nacht, heilige Nacht» von
Franz Xaver Gruber. Beeindruckend war der feine Beginn und mit
prächtiger Klangfülle der Abschluss.
Zum Ausklang
begab sich die Harmonie-Familie ins Restaurant Sternen in Medikon.
 Paula
Lauber wurde geehrt für 15 Jahre Konzertansage.
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| Donnerstag,
09.04.2009 | «Himmlischer» Start in neue Ära |
«Himmlisch»
hiess das Motto des Frühlingskonzerts, und grossartig war
der Auftritt der Harmonie Wetzikon am Samstagabend im vollbesetzten
«Drei Linden»-Saal. Alle Vereinsmitglieder wurden im Bild vorgestellt,
und das verjüngte Korps unter der temperamentvollen Leitung des
Vizedirigenten Thomas Hug wurde erst nach drei Zugaben entlassen.
Mit dem Weltmarsch «Stars and Stripes Forever» des amerikanischen
Marschkönigs John Philip Sousa mit den Piccolo-Variationen im Trio
zeigte das Blasorchester seine tonlichen und technischen Qualitäten.
Der neue Direktor Roland Christoffel dirigierte die «Moonlight
Serenade» von Glenn Miller. In zwei Wochen wird der neue Leiter die
Probenarbeit aufnehmen.
Ein Medley aus «Starlight Express» und eines aus «Star Wars» erfreute
das jüngere Publikum, die böhmische Polka «Mein Glücksstern» von Stefan
Rundel mit starken Tenören und der klangschöne Marsch «In the Sunny
South» von Martin Carron gefielen derweilen den Freunden von volksnaher
Blasmusik.
Nicht weniger als drei Zugaben wurden herausgeklatscht. Der neue
Dirigent freut sich auf seine Aufgabe, und er darf ein gut geführtes
Orchester, in dem die Chemie und das musikalische Niveau eines
Zweitklass-Vereins stimmen, übernehmen. (rp)
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| Mittwoch,
08.04.2009 | Harmonie mit neuem Dirigenten |
Die
Generalversammlung des Musikvereins Harmonie Wetzikon wählte Roman
Christoffel aus Dietikon einstimmig zum neuen Musikdirektor.
Christoffel wird nach dem Frühlingskonzert im „Drei Linden“ die
Musikproben als Dirigent übernehmen. Wie der Verein weiter mitteilt,
sind an der Generalversammlung zwei Vorstandsmitglieder zurückgetreten,
nämlich Peter Mäder und Patricia Wüest. Neu im Vorstand sind Erich Ruf
und Alex Scheiwiler. Die Jahresrechnung der Harmonie präsentierte sich
im Jahr 2008 ausgeglichen. Trotzdem wurde der Mitgliederbeitrag fürs
laufende Jahr erhöht. Im Budget 2009 halten sich Einnahmen und Ausgaben
in etwa die Waage. (zo) |
| Donnerstag,
11.12.2008 | Dirigent mit Konzert
verabschiedet |
Nach
zwölf Jahren Dirigententätigkeit bei der Harmonie Wetzikon hört
Marco Frischknecht auf. Mit einem Konzert wurde dem Publikum ein
«musikalischer Rückblick der vergangenen 12 Jahre Dirigententätigkeit»
geboten. Gestartet wurde mit dem Marsch «Bem Ti Vi» von Roland Smeet,
bevor die Harmonie sich mit «Minatures brasileiras» an brasilianische
Klänge heranwagte.
Es folgten das anspruchsvolle Werk «Serenade» von
Derek
Borugeois und der weltbekannte «Bolero» von Maurice Ravel. Schliesslich
begab sich die Harmonie auch in den modernen Showbereich und
präsentierte zunächst das keltische Tanzstück «Lord of the Dance» . In
der Zugabe kamen Lew Pollacks «That's a Plenty», eine Show-Nummer, die
die Harmonie bereits am kantonalen Musikfest präsentiert hatte. Zu
guter Letzt wagte man sich an den Popsong «Time to say goodbye», der
nicht nur das Publikum, sondern auch den Dirigenten verabschiedete. Die
Stabführung übernimmt bis zum Frühlingskonzert 2009 der aktuelle junge
Vize-Dirigent Thomas Hug. (mw) |
| Freitag,
28.11.2008 | Taktstock endgültig aufs Pult
legen |
Am
Sonntag dirigiert Marco Frischknecht das letzte Mal ein Konzert der
Harmonie
Nach 12 Jahren
verabschiedet sich der Dirigent des Musikvereins
Harmonie Wetzikon. Am Kirchenkonzert vom Sonntag leitet Marco
Frischknecht die Wetziker Blasmusik zum letzten Mal.
(Werner
Gubser)
«Nicht
langsamer werden und ganz präzis bleiben!», bittet der Dirigent
Marco Frischknecht seine Musiker an der Probe vom Mittwoch. «Aber du
bist
es doch, der mit dem Taktstock so einen Stress macht», gibt eine
Musikerin
schlagfertig zurück. Es herrscht eine gelöste Stimmung im Orchester.
Bei jedem
Takt soll die Spannung gesteigert werden, verlangt der Dirigent, bevor
Maurice Ravels «Bolero» in Angriff genommen wird. Zu mehr Mut fordert
der
Leiter auf: «Die Triolen müssen wie ein Aufschrei kommen.»
Wohlwollende
Kritik
Es sei schade, dass der Dirigent die Harmonie verlasse, findet ein
Trompeter.
«Die Übungsstunden mit Marco waren immer ein Vergnügen, er kritisiert
wohlwollend. Wenn er gar nicht zufrieden ist, sagt er überhaupt nichts.
Man
sieht es ihm an.» Als Frischknecht vor 12 Jahren die Leitung der
Harmonie
Wetzikon übernahm, stellte er sich vor, dass er etwa fünf Jahre bleiben
würde.
Es bestehe die Gefahr, dass sich Dirigent und Musiker bald einmal zu
gut kennen,
vor allem ihre Macken und Marotten, glaubt Frischknecht. Mit der Probe
vom Mittwochabend ist der Dirigent zufrieden. Er schränkt aber gleich
ein,
dass der Dirigent eigentlich nie zufrieden sein dürfe und eine
Steigerung immer
möglich sei: «Wenn die Noten eines Musikstücks einige Zeit
beiseitegelegt
werden, kann man wieder von vorne anfangen. Die Musiker merken sich die
Anweisungen, aber vergessen sie bald wieder.» Darum verteilt er
manchmal
Bleistifte, damit seine Anmerkungen in die Notenblätter eingetragen
werden. Nach 15 Jahren
wieder angefangen
Öfters hatte der Leiter mit der Musikkommission
zusammen ein
schwieriges
Stück ausgesucht, dem sich einige Musiker nicht gewachsen glaubten.
Jedes
Mal freute sich dann Marco Frischknecht mit allen Musikern, wenn es mit
Eifer und Einsatz gelungen war, das Musikstück erfolgreich aufzuführen.
Schon
in jungen Jahren hat sich Marco Frischknecht gefreut, bei einem Konzert
mitzuspielen.
Als Kornettist trat er erstmals mit acht Jahren vor Publikum auf. Er
hofft, dass ihm Freude und Spass an Konzerten noch lange erhalten
bleiben. Der gelernte Modellschreiner arbeitet
heute als Planer und Berater im Küchenbau. Er hat Verständnis für seine
Musiker, wenn sie nicht täglich üben, denn nach einem langen Arbeitstag
fehlt
ihnen hie und da die Energie, noch konzentriert zu musizieren. Nach 15
Jahren
Pause hat Frischknecht wieder zu spielen begonnen und bläst in einer
Aargauer
Brass-Band-Formation das Flügelhorn. Bei der Harmonie Wetzikon wird
Frischknecht mit dem Kirchenkonzert vom Sonntag zum letzten Mal
öffentlich
auftreten und dann den Taktstock endgültig aufs Pult legen.
Nachher wird er in der Ostschweiz zu einer grossen Blasmusikformation
noch eine Jugendmusik leiten und Kinder, die erst seit einem Jahr ein
Musikinstrument
spielen, unterrichten.
Das Konzert der Harmonie
Wetzikon findet am
Sonntag, 30. November, um 17 Uhr in der reformierten
Kirche Wetzikon statt. Gespielt werden
etwa Maurice Ravels «Bolero» und die «Parade
der hölzernen Soldaten» von Léon Jessel. |
| Dienstag,
08.04.2008 | Bekannte Musik aus bekannten
Filmen | Frühlingskonzert
der Harmonie Wetzikon Die Harmonie
Wetzikon unterhielt an ihrem Frühlingskonzert unter dem Motto
«Hollywood» mit Filmmelodien.
Fröhliche Gesichter bei den Aktiven der Harmonie Wetzikon auf der Bühne
im Saal des Hotels Drei Linden und das gleiche Bild beim mitgehenden
Publikum: Es war für Präsident Rolf Zimmermann eine Freude, am Samstag
zum Frühlingskonzert ein volles Haus begrüssen zu dürfen. Zum Motto
«Harmonie goes Hollywood» gab es einen guten Mix mit weltbekannten
Filmmelodien aus verschiedenen Epochen und dazu passende Bilder.
Vizedirigent
verabschiedet
Ehren-Vizedirigent Ernst Twerenbold eröffnete den Abend in
Polizeiuniform mit dem bekannten «Polizischt- Wäckerli-Marsch» von Otto
Würsch, Dirigent der Korpsmusik der Kantonspolizei Zürich und Gründer
der Original Freudenberger Dorfmusik. Nach über 30 Jahren als
Vizedirigent wurde Ernst Twerenbold verabschiedet. Als Saxofonist
bleibt er aber weiter als geschätzter Aktiver im Orchester. Sein
Nachfolger Thomas Hug wurde etwas später vorgestellt.
Von
«Dornenvögeln» und ...
Mit der eleganten Darbietung des Titels «Die tollkühnen Männer in ihren
fliegenden Kisten» war die Harmonie in Hollywood angekommen. Die
getragene, klangschöne Melodie «Die Dornenvögel » von Henry Mancini
beschreibt eine unglückliche Liebe. In «Bonanza» erlebten die Zuhörer
das Leben im Sattel.
Der neugewählte Vizedirigent Thomas Hug gab einen guten Einstand als
schneidiger Dirigent in der kraftvollen Nummer «Batman». Die rhythmisch
anspruchsvolle «Legende von Zorro» wurde prächtig gestaltet, und mit
«Miss Marples Theme» gings in die Pause. Die Lose fanden guten Absatz,
und die Bewirtung durch die Mitglieder des Jodlerclubs Seerösli aus
Wetzikon klappte bestens.
Do 08.12.2011 ...
James Bond
Im «The Laurel&Hardy Theme» wurden nach der
Pause die
Charaktere
der beiden Humoristen vorteilhaft beschrieben. In «La vita è bella»
glänzte die 20-jährige Kornettistin Manuela Dietliker mit einem feinen
Solo. Der Apfel fällt hier nicht weit vom Stamm, sind doch die Eltern
tüchtige «Posauner».
Paul Anka, der Kanadier, war übers Wochenende im Zürcher Volkshaus zu
Gast. Seine Musik «Der längste Tag» beinhaltet die Landung der
Westmächte in der Normandie. Die einprägsame Marschmelodie ging um die
Welt. Auf «Vom Winde verweht» folgte im Big-Band-Stil «James Bond 007».
Dann erschien «Pippi Langstrumpf» auf der Bühne, und die Post ging
nochmals ab. Die Holz- und Blechregister sowie zahlreiche Solisten und
die Schlagwerker begeisterten. Viele Titel waren auch rhythmisch sehr
anspruchsvoll.
Die Schulung durch Esther Heller trägt Früchte und gibt dem Ganzen viel
Sicherheit. Nach starkem Applaus folgten zwei Zugaben: «Mission
Impossible» und «Love&Marriage». Mit der Tanzmusik, dem
Orchester
Nobody klang der erfolgreiche Abend aus. – Die Harmonie unter der
Leitung von Marco Frischknecht war in Form und überzeugte durch
Qualität. Nie kam an diesem Abend Langeweile auf. (M. W.)
|
| Dienstag,
01.04.2008 | Harmonie mit kleinem Gewinn |
| Kürzlich
durfte Rolf Zimmermann
zum ersten Mal als Präsident 50 Aktivmitglieder,
5 Mitglieder des Ehrenvorstandes
und einen Gast zur 133. Generalversammlung
des Musikvereins
Harmonie Wetzikon begrüssen. Als
Neumitglied wurde Beat Mettler willkommen
geheissen. Diesem Neueintritt
stehen vier Austritte gegenüber. Somit
liegt der Bestand von Aktivmitgliedern
aktuell bei 53 Musikanten.
Im Jahresbericht des Präsidenten
wurden nochmals verschiedene Höhepunkte
des vergangenen Vereinsjahres
in Erinnerung gerufen, darunter das zur
Tradition gewordene Skiweekend, das
Frühlingskonzert im «Drei Linden» oder
das Wetziker Stadtfest sowie als spezieller
Höhepunkt die Reise nach Baden-Baden.
Ein weiterer Höhepunkt war das
Kirchenkonzert im Dezember in der reformierten
Kirche von Wetzikon. Zum
ersten Mal wurde dieses Konzert mit
dem Jodelclub Seerösli durchgeführt.
Die Jahresrechnung schloss mit einem
kleinen Gewinn ab. Das Budget
2008 sieht einen kleinen Verlust vor.
Vorstand
wiedergewählt Die
Der Vorstand mit Präsident stellt sich
weiterhin zur Verfügung. Der einzige
Rücktritt betrifft Lucia Kohler aus der
Musikkommission. Bei der Wahl von
Musikdirektor Marco Frischknecht gab
es kurze Diskussionen und einen Antrag
auf schriftliche geheime Wahl. Frischknecht
wurde mit einer Zweidrittelmehrheit
wieder gewählt. Als neues
Mitglied der Musikkommission und
neuer Vizedirigent wurde Thomas Hug
gewählt. Diverse
Ehrungen Das
Erwähnt wurde selbstverständlich
die Ernennung von Dölf Guyer zum
CISM-Veteran für 60 Jahre Musizieren
bei der Harmonie Wetzikon. Der langjährige
Vizedirigent Ernst Twerenbold
wurde für über 30 Jahre Treue zur Harmonie
Wetzikon zum Ehrenvizedirigent
ernannt. Für 10 Jahre Vereinszugehörigkeit
wurden Lucia Kohler, Priska Gamper
und Andrea Gasser-Eichenberger geehrt.
Für 15 Jahre Vereinszugehörigkeit
Vroni Stauber, Alex Scheiwiler und Peter
Prandini. 20 Jahre im Verein und somit
Ehrenmitglied sind Peter Mäder und
Kaspar Dieffenbacher. Auf 30 Jahre Vereinszugehörigkeit
kann Willi Moor bereits
zurückblicken.
Als neues Mitglied des Ehrenvorstandes
wurde an der Versammlung
der Wetziker Gemeindepräsident Urs
Fischer begrüsst. (mitg)
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| | Donnerstag,
06.12.2007 | Harmonie und Jodler gemeinsam |
|  Konzert
in reformierter Kirche Wetzikon Viele
Blasmusik- und Jodlerfreunde besuchten ein
Doppelkonzert in Wetzikon: Die Harmonie mit über 50 Aktiven hatte als
Gastverein den Jodler-Club Seerösli eingeladen.
Mit
dem kurzen, aber eindrucksvollen Werk
«Fireworks» des Belgiers Jan van der Roost eröffnete die Harmonie
Wetzikon den
Konzertabend am ersten Adventssonntag in der reformierten Kirche
Wetzikon sehr
klangvoll. Der neue Präsident Rolf Zimmermann übergab nach seiner
Begrüssung
das Mikrofon an die Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber.
Einmal mehr
führte sie mit viel Charme und auf herzliche Art durchs Programm.
«Exaltation»
des Amerikaners James Swearingen brachte die verschiedenen Register
vorteilhaft
zur Geltung. Das Saxofonsolo spielte Stefan Spiranelli tadellos.
Sehr
angenehm, nie zu laut, interpretierte die
Harmonie «Julia», ein Stück des Holländers Peter van Asten, das Bilder
einer
harmonischen Jugendzeit vermittelte. Das Originalwerk «Rainbow Warrior»
des
Niederländers Kees Vlak ist ein dramatisches Konzertstück und trägt den
Namen
eines Schiffs von Greenpeace. Eindrucksvoll und mit musikalischer
Dramatik
wurde musiziert. Paula Lauber ehrte dann den CISM-Veteran Dölf Gujer
für 60
Jahre aktives Musizieren in der Harmonie Wetzikon sowie den 2006
ernannten
CISM-Veteranen Fritz Niederhauser. Mit
der dreiteiligen «Bündner Suite» kam mit Kurt Weber ein bekannter
Schweizer
Komponist zum Zug. Im ersten Satz wird der Hauptort Chur beschrieben,
im
zweiten Satz die herrliche Bergwelt, und mit dem «Volksfest» klingt die
prächtige Suite mit viel Lebensfreude aus. Volkstümliche
Note Seit
77 Jahren ist der Wetziker Jodler-Club
Seerösli aktiv, und mit Samuel Steiner leitet ein bekannter Oberländer
den
gutgeschulten Chor. Die drei Jodlerinnen Ruth Staub, Vreni Schrepfer
und Vreni
Keller werden von den Sängern kräftig begleitet. Mit «Jung sy» von
Adolf Stähli
begann der Jodler-Club überzeugend. Im Stähli-Lied «Es Lied, wo s Härz
erfreut»
bestritt Samuel Steiner mit klarer Stimme das Solo. Auch der
«Schteimandli-Jutz» von André von Moos und das «Waldverspräche» von
Paul Schreiber
wurden stark applaudiert. Weihnachtslied
als
Zugabe Gemeinsam
erfreuten nun die Harmonie und der
Jodlerclub die Zuhörer mit «Alpsäge» von Fernand Krähenbühl in einem
Orchesterarrangement von Kurt Dürig und mit «Wienachtsglogge» von Ernst
Sommer,
arrangiert von Walter Achermann. Dezent begleitete die Harmonie die
Sänger
unter der Leitung von Marco Frischknecht.
Mit den beiden Zugaben «Ewigi Liebi» und mit «Stille Nacht, heilige
Nacht»
verabschiedeten sich die Formationen, die an diesem Abend den
Zuhörerinnen und
Zuhörern viel Freude bereitet haben. (M. W.) |
| Samstag, 19.05.2007 |
Besucher
trotzen dem Regen |
Baden-Baden
(vgk) - Die Hoffnung auf einen sonnigen Hock erfüllte sich für den
Musikverein Lichtental am Feiertag Christi Himmelfahrt nicht, dennoch
können die Musikerinnen und Musiker von einem gelungenen Bussackerfest
berichten.
Eisern
trotzten
die Organisatoren und die zahlreichen Besucher bei
guter Stimmung dem strömenden Regen. „Es ist zwar nicht so üppig mit
dem Wetter, aber es ist halt ein Waldfest", freute sich Vorsitzender
Werner Reile im BT-Gespräch über ein „treues Publikum", das auch bei
Regen komme.
Seit 34 Jahren veranstaltet der Musikverein das Fest an Christi
Himmelfahrt an der Bussackerhütte. „Gut drei Tage sind wir mit dem
Aufbau beschäftigt", erzählte der Vorsitzende. Entstanden war eine
kleine Zeltstadt, die die Besucher zuverlässig vor Regen schützte. Im
Einsatz waren rund 60 Helfer, die in zwei Schichten für das leibliche
Wohl der Gäste sorgen.
Für die musikalische Unterhaltung sorgte zunächst der Musikverein aus
Bermersbach mit traditionellen und modernen Rhythmen. Ein
Wiedersehen und -hören gab es anschliessend mit dem Musikverein aus
Wetzikon in der Schweiz. Sie überzeugten durch Schweizer Charme und
Blasmusik vom Feinsten. Die ersten Kontakte hatten die Wetzikoner
Musikerinnen und Musiker zum 60-jährigen Bestehen des Musikvereins
Lichtental geknüpft. Die daraus entstandene Freundschaft währt nun
schon seit 53 Jahren und ist geprägt von zahlreichen Besuchen und
Gegenbesuchen.
Musikalische
Leckerbissen
servierten danach bis zum Abend die rund 70 Aktiven des Musikvereins
Lichtental. Einen Festnachschlag präsentierte die Jugend des Vereins
mit ihrer Formation „One More Times". Diesen Namen gaben sich vor nicht
allzu langer Zeit einige Jungmusiker des Vereins. Sie lassen es seither
nicht nur bei traditioneller Blasmusik, sondern auch bei Rock und Pop
so richtig krachen.
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| Montag,
30.04.2007 | Das akustische Fenster zur Welt |
Frühlingskonzert
der Harmonie Wetzikon Am
Frühlingskonzert der Harmonie Wetzikon wurden die Zuschauer auf eine
musikalische Weltreise mitgenommen.
Mit
dem Titel «Fenster zur Welt» auf der Einladung lud der Musikverein
Harmonie Wetzikon zu seinem diesjährigen Frühlingskonzert in das Hotel
Drei Linden in Wetzikon ein, und zahlreiche Freunde der Blasmusik
folgten dieser Einladung. Unter der Leitung des Vizedirigenten Ernst
Twerenbold begrüssten die 53 Musiker und Musikerinnen die Anwesenden
mit dem Marsch «Grossherzog Friedrich von Baden» und stimmten diese auf
das folgende Konzert ein. Zuschauer
bestimmten Programm
Die Reihenfolge der dargebotenen Stücke wurde dabei
vom Publikum selbst
bestimmt. Eine kurzweilige Neuerung, die sofort Zustimmung fand. Vier
junge Damen – alles aktive Musikerinnen der Harmonie – forderten
einzelne Zuschauer auf, aus verschieden farbigen Kugeln auszuwählen und
diese zu öffnen. Auf einem Kärtchen fand sich dann der Titel eine der
Kompositionen, deren Komponisten aus Ländern wie beispielsweise den
USA, Japan, den Niederlanden, Belgien, Deutschland, der Schweiz oder
England stammten. Harmonie zu laut
für den Saal
Die Harmonie spielte unter der Leitung ihres
Dirigenten Marco
Frischknecht das ausgewählte Werk. Leider erwies sich der Saal
akustisch als nicht sehr geeignet für ein Blasorchester dieser Grösse.
Die Lautstärke war öfters an der oberen Grenze des Erträglichen, und
die Stimmen der einzelnen Register – die bei Soli sehr schön zur
Geltung kamen – verschwammen im Tutti. Es entstand der Eindruck, die
Musiker könnten entweder nur im Forte oder nur im Piano spielen.
Schade, denn die einzelnen Register oder Solobläser, wie beispielsweis
Posaunen, Trompeten oder Saxofone, konnten durchaus gut gefallen. Das
tiefe Blech (Bass-Tuba, Posaunen) überraschte mit seinem sonoren,
harmonischen Klang, der besonders in der «New York Ouverture» von Kees
Vlak (NL) manchmal fast wie ein Choral wirkte.
Die verschiedenen Stücke wurden schon mit ihren Bezeichnungen, wie
«Xian» oder «Blades of Toledo Mexican Trumpets», dem Konzerttitel
«Fenster zur Welt» gerecht. In vielen Stücken entstand der Eindruck,
dass die Interpreten «mit angezogener Handbremse» spielten und nur
gelegentlich Spielfreude zu verspüren war. Potenzial
vorhanden
Es ist in der Harmonie Wetzikon ein grosses
musikalisches Potenzial
vorhanden, das jedoch nur dann aktiviert werden kann, wenn sich jeder
einzelne Musiker und jede einzelne Musikerin bewusst ist, dass das
Spiel des Einzelnen die Qualität des Ensembles massgeblich positiv
beeinflusst und nur so zu einem nachhaltigen Musikgenuss für die
Zuhörer wird. Dass die Harmonie auf einem guten Weg zu diesem Ziel ist,
bewies sie mit der vorzüglichen Meisterung des schwierigsten Stückes,
der «Balkan Suite» des schweizerischen Komponisten Hardy Schneider. In
den drei Sätzen dieses Werkes, genannt Hungaria, Bulgaria und Romania,
wurden nicht nur rhythmische Schwierigkeiten, wie Taktwechsel, sondern
auch harmonische Tücken sehr schön bewältigt. Tanzmusik zum
Ausklang
Vor der Wiedergabe der letzten Komposition «Baby
Elefant Walk» von
Henry Mancini dankte der Präsident der Harmonie, Rolf Zimmermann, allen
Beteiligten, die zu einem guten Gelingen dieses Frühlingkonzertes vor
und hinter der Bühne beigetragen hatten.
Das letzte Stück wusste so zu gefallen, dass die Harmonie durch den
langandauernden Applaus zu zwei Zugaben aufgefordert wurde. Mit dem
Orchester Mixcombo kamen anschliessend die Tanzfreudigen auf ihre
Rechnung und liessen so den schönen Konzertabend noch mit etwas
Bewegung ausklingen.
(Heinrich Sigrist)
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| | Montag,
02.04.2007 | Zimmermann ist Moors Nachfolger |
| Der
abtretende Präsident der Harmonie Wetzikon, Hanspeter Moor, begrüsste
47
Aktivmitglieder und 5 Gäste zur 132. Generalversammlung des Vereins.
Manuela Dietliker wurde
als neues Aktivmitglied begrüsst. Somit
steht ein Neueintritt vier Austritten gegenüber. Der Verein zählt damit
neu 56
Aktivmitglieder. In seinem Jahresbericht blickte der Präsident auf ein
erlebnisreiches Vereinsjahr zurück. Der eigentliche Höhepunkt war 2006
die
Teilnahme am Eidgenössischen Musikfest in Luzern mit dem
abschliessenden
Empfang von verschiedenen Vereinsdelegationen in Wetzikon.
Jahresbeitrag
wird erhöht Die
Jahresrechnung schloss mit einem kleineren Verlust ab als budgetiert.
Der
Vorstand präsentierte einen Fünfjahres-Finanzplan, um die finanzielle
Situation
besser zu überblicken und frühzeitig auf die finanzielle Situation
reagieren zu
können. Als erste Massnahme wurde der Jahresbeitrag für Aktivmitglieder
ohne
Gegenstimme um 30 Franken pro Mitglied erhöht.
Einstimmig
gewählt Nach
acht Jahren Vorstandsmitgliedschaft, davon zwei als Präsident, trat
Hanspeter
Moor von seinem Amt zurück. Einstimmig wurde Rolf Zimmermann zum neuen
Präsidenten gewählt. Andere Rücktritte aus Vorstand und Kommissionen
gab es
keine. Für
seine zehnjährige Tätigkeit als Musikdirektor wurde Marco Frischknecht
geehrt.
10 Jahre Aktivmitgliedschaft weisen Christoph Gasser,
Martin Rosenberger und Fähnrich Hans Berger aus. Für 20 Jahre Mitarbeit
und
Mitgliedschaft im Ehrenvorstand wurde Eugen Iten
geehrt. Die meisten Probebesuche weist Peter Mäder
aus. Reich
befrachtetes Programm
Das
Budget mit einem kleinen Verlust wurde ohne Diskussion genehmigt. Die
Generalversammlung beschloss ausserdem die Teilnahme am kantonalen
Musikfest im
Jahr 2008 in Männedorf. Diskussionslos wurde der Durchführung der
Delegiertenversammlung 2010 des Zürcher Blasmusikverbandes in Wetzikon
zugestimmt. Zu den Höhepunkten im laufenden Jahr gehören das
Frühlingskonzert
vom 28. April im «Drei Linden», die dreitätige Musikreise im Mai nach
Baden-Baden
(De), diverse Platzkonzerte in Wetzikon, die Teilnahme am Stadtfest
Wetzikon
Mitte Juni und das Konzert von Anfang Dezember in der Kirche Wetzikon. (mitg)
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| | Mittwoch,
06.12.2006 | Figaros Hochzeit war der
Höhepunkt | |
Unter
der Leitung von Marco Frischknecht begeisterte die Harmonie
Wetzikon am ersten Adventssonntag mit einem feinen Kirchenkonzert. Die
Zuhörer
kamen in den Genuss herrlicher Musik.
Während
viele Vereine Mühe bekunden, die Aktiven «bei der Stange zu halten»,
beweist
der gut geführte Musikverein mit einem Bestand zwischen 50 und 60
Mitwirkenden,
dass die «Chemie» im Musikkorps stimmt. Das fünfviertelstündige Konzert
war
nicht überladen. Mit
viel Herzblut moderiert
Nach
der Begrüssung durch den «Harmonie»-Präsidenten Hanspeter Moor übernahm
die
Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber, mit viel Herzblut die
Moderation
des Abends.
Mit dem 1992 vom Belgier Dirk Brossé komponierten Stück «Music for a
Celebration» eröffnete die Harmonie das Konzert. Der «Ungarische Tanz
Nr. 5»
von Johannes Brahms gehört zum Stand-Repertoire vieler Orchester.
Dieser
Ohrwurm besticht durch Melodie, Rasse, Präzision und Csardas-ähnlichen
Rhythmus.
Aus dem Gesamtwerk «Die Piraten» des bekannten Engländers
Gustav Holst,
komponiert in den Jahren 1914 bis 1916, interpretierte die Harmonie die
«Jupiter Hymne». Zu Beginn wird mit tanzender Lebensfreude ein
Jahrmarkt
beschrieben. Als Gegenpol umschreibt eine getragene Melodie als
besinnliche
Hymne die Planeten im Weltall.
Differenziert erklang das Originalwerk «Music for Solemnitty» des
Holländers
Jan de Haan. Der feine Holzsatz und das starke Blech, Trompeten, die
mittleren
und tiefen Register beeindruckten sehr. Durch einen Trommler wird das
Volk zum
Kirchgang gebeten, da die Kirchenglocken im 17. Jahrhundert in einem
kleinen
holländischen Dorf fehlten.
Marsch
des netten Kobolds
Vom
Begründer der nationalen tschechischen Musik, Bedrich Smetana, stammt
der
taktfest vorgetragene Galopp «Bajaderek». Die schnelle Polka beweist,
dass auch
die Klassiker den tschechischen Nationaltanz lieben. Der 1935 in Iowa
geborene
amerikanische Komponist, Autor, Satiriker, Musikhumorist und Parodist
Peter
Schickele hat unter seinem Pseudonym P. D. Q. Bach neben Film-,
E-Musik,
Jazz-Kompositionen auch den «Marsch des netten kleinen Kobolds»
geschaffen. Die
Zuhörer erlebten viele Überraschungen, schmunzelten und freuten sich
über diese
ungewöhnliche Marschkomposition.
Was wäre ein Kirchenkonzert ohne ein Werk von Wolfgang Amadeus Mozart
in seinem
250. Geburtsjahr? Mit der Overtüre «Die Hochzeit des Figaro»
setzte die Harmonie einen markanten Schluss- und auch Höhepunkt des
Konzertes.
Alle Register wurden gefordert und der Applaus wollte kein Ende nehmen.
Nach Blumen für den Dirigenten Marco Frischknecht und für die
Ansagerin
Paula
Lauber erfreuten zwei Zugaben die Konzertgäste. Der jüngste Strauss,
genannt
der «schöne Edi», aus der Strauss-Dynastie, als letzter Dirigent der
«Strauss-Kapelle» hat vor allem Tänze und Märsche geschaffen, so auch
die
Schnellpolka «Bahn frei». Die temperamentvolle, humorvolle Nummer
führte zum
Abschluss mit «Stille Nacht, heilige Nacht» von Franz Xaver Gruber. Bei
Kerzenlicht intonierte die Harmonie mit rundem Wohklang diese einfache,
vertraute Melodie. Aktive und Besucher verliessen glücklich und
zufrieden die
Kirche. (M.W.)
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| | Dienstag,
27.06.2006 | Harmonie und Freude beim Empfang |
| 
Harmonie
und
Freude bei Empfang Nach
der Teilnahme am eidgenössischen Musikfest in Luzern erhielten die
Akteure
des Musikvereins Harmonie Wetzikon am Sonntagabend einen freudigen
Empfang.
Fahnendelegationen diverser Wetziker
Vereine standen
Spalier, und die Jugendmusik spielte, als die Harmonie-Mitglieder mit
Gepäck schwer beladen, aber rundum zufrieden vom oberhalb parkierten
Car
zu Fuss auf den Parkplatz des Restaurants Pepino
schritten. Zahlreiche Reden, ein Apéro
sowie
ein fakultatives Nachtessen rundeten den offiziellen Empfang für den
Musikverein ab. (jdw)
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| | Montag, 10.04.2006 |
Musikalisch
bereits auf Luzern eingestellt |
 Frühlingskonzert
der Harmonie Wetzikon Das Konzert ganz
unter dem Motto Luzern begeisterte am Samstag die Besucher im
vollbesetzten «Drei Linden»-Saal. Sketches bereicherten das
abwechslungsreiche Programm.
Der
Titel des Jahreskonzertes der Harmonie Wetzikon, «Luzern», kam nicht
von ungefähr. Zwar ist er nicht ein Hinweis auf einen möglichen
Auftritt im berühmten Kultur- und Kongresshaus Luzern (KKL), wie Angi
Gasser erklärte, sondern eine Vorschau auf das eidgenössische
Musikfest, das im Juni in Luzern mit 22 000 Beteiligten
stattfinden wird. Einblick ins
Reglement
Bis zu den kleinen Wassertürmen-Modellen zur
Dekoration auf den Tischen war alles auf Luzern eingestellt. Was es
bedeutet, beim «Eidgenössischen» mitzumachen, schilderten Gasser und
ein paar Musiker mit einem Einblick ins Reglement: «Auf den 13. Takt
werden die Instrumente gehoben, auf den 17. wird gespielt», heisst es
da beispielsweise. Bewirtung durch
Jodlerklub
Nach einem tadellosen Einstieg mit «Feurig Blut»
unter der Leitung von Vizedirigent Ernst Twerenbold gab es
Tenüerleichterung für die Musiker. Die Luft auf der Bühne war gar heiss
und trocken. Präsident Hanspeter Moor begrüsste insbesondere die
Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber, und dankte dem
Jodlerklub Seerösli für die Bewirtung. Durchmischte
Altersstruktur
Jetzt nahm Dirigent Marco Frischknecht den
Taktstock in die Hand. Frischknecht brauchte nur eine einzige Aushilfe
(Querflöte, Piccolo), sonst sind die Register gut und ausgeglichen
besetzt. Einzig Klarinetten hätte er am liebsten noch mehr, wegen der
Klangfülle.
Nachwuchssorgen hat die Harmonie
nicht. «Das Durchschnittsalter beträgt 40 Jahre», freute sich
Ehrenvorstandspräsidentin Lauber. Anspruchsvolles
Selbstwahlstück
Mit «A salute from Lucerne» wurde die Stimmung
festlich, und der Boden war für das Selbstwahlstück für Luzern
bereitet: Johan de Meij hat «Lord of the Rings» vor der Verfilmung der
Bücher komponiert. Das auf 12 Minuten gekürzte Arrangement hat also
nichts mit der gewaltigen Filmmusik zu tun. Meij empfindet aber
verschiedenste Charaktere in der Geschichte nach und trifft die
verschiedenen Stimmungen auf beachtliche Weise. Beachtlich war auch die
Leistung der Harmonie: «Ist sehr gut gewesen», hörte man im Publikum.
Zusammen mit einem anderen Stück von Philip Sparks, «To a
new Dawn» ist dieses anspruchsvolle Stück am Kirchenkonzert
«ausprobiert» worden, ohne dass das Korps wusste, dass es für Luzern in
Frage kommt. Die Wahl fiel eindeutig auf «Lord of the Rings«.
Vielfältiges
Repertoire
Einen besonderen Applaus erhielt Fritz Niederhauser, der dieses Jahr
vom Schweizerischen Blasmusikverband für 60 Jahre aktives Musizieren
ausgezeichnet wird. Er gab den «fidelen Bassisten». Auch mit
«Washington Grays» war die Harmonie in ihrem Element.
Die Ansagen der Stücke wurden mehrheitlich von Vroni Stauber und Angi
Gasser in die Hand genommen. Sie machten es sich aber nicht einfach,
sondern kreierten gelungene Sketches. Das ansprechende Medley von Udo
Jürgens wurde genau so witzig angesagt wie «Volare» oder «Morgens um
sieben» von James Last.
Die Auswahl der am
Samstag aufgeführten Stücke zeigt die Vielfältigkeit der Wetziker
Blasmusik, die sich neben klassischen Stücken aus dem Marschbuch mit
Erfolgsaussichten auch an Modernes und Anspruchsvolles heranwagen kann.
Das Publikum erklatschte zwei Zugaben. (haf)
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| | Montag, 13.03.2006 |
Drei
Rücktritte aus dem Vorstand |
Unlängst
begrüsste der Präsident des Musikvereins Harmonie Wetzikon 48
Aktivmitglieder, alle 6 Mitglieder des Ehrenvorstandes und einen Gast
zur 131. Generalversammlung. Im präsidialen Jahresrückblick wurde das
vergangene Vereinsjahr nochmals in Erinnerung gerufen. Der erste
Höhepunkt war das Skiwochenende, an dem vor allem die Pflege der
Kameradschaft im Vordergrund stand. Im April stand im ausverkauften
«Drei Linden»-Saal das Frühjahrskonzert unter dem Motto «Schweiz Total»
auf dem Programm. Diverse Ständchen in den verschiedenen Quartieren in
Wetzikon rundeten die Proben während des Sommers ab.
Auftritt
am Hafenkonzert
Ein unvergesslicher Auftritt war für die Harmonie das Hafenkonzert in
Rapperswil. Im Sommer beteiligte sich der Musikverein am Stadtfest
Wetzikon mit einer Festwirtschaft und rundete den Anlass mit
musikalischen Darbietungen ab. Im Dezember konnte die Harmonie ihre
Gäste in der voll besetzten Kirche zu einem Konzert begrüssen. Den
Schlusspunkt der verschiedenen musikalischen Auftritte bildete der
Unterwetziker Weihnachtsmarkt.
Die Jahresrechnung
schloss mit einem Ausgabenüberschuss von Fr. 8636.80 ab. Präsident
Hanspeter Moor konnte fünf neue, junge und motivierte Mitglieder
begrüssen. Den fünf Eintritten standen zwei Austritte gegenüber. Der
Verein zählt nun 59 Mitglieder. Geschenk für die
Zurücktretenden
Der Präsident wurde von der Generalversammlung für
ein weiteres Jahr bestätigt. Drei Mitglieder haben den Rücktritt aus
dem Vorstand eingereicht. Peter Honegger, Stefan Spiranelli und Lucia
Kohler wurden mit Applaus verabschiedet. Für die langjährige Arbeit im
Vorstand überreichte der Präsident den Scheidenden ein kleines Geschenk.
Neu in den Vorstand wurden Astrid Martens und Rolf Brand
gewählt. Thomas Hug nimmt neu Einsitz in der Musikkommission. Marco
Frischknecht wurde als Direktor der Harmonie bestätigt. Vizedirigent
bleibt Ernst Twerenbold.
Beim Traktandum Ehrungen
wurden Rolf Brand und Hanspeter Moor für 15 Jahre Vereinstätigkeit
geehrt. 20 Jahre dabei sind Roger Sommer, Jürg Stauber, Peter Honegger
und Stefan Spiranelli. Sogar auf 30 Jahre Vereinstätigkeit bringt es
Erich Weidmann. Den fleissigsten Probebesuch wies Peter Mäder mit nur
einer Absenz auf.
Die wichtigsten Anlässe im
laufenden Jahr sind das Frühlingskonzert im «Drei Linden»-Saal am 8.
April, das Muttertagskonzert am 14. Mai, die Teilnahme am
eidgenössischen Musikfest in Luzern am 24. und 25. Juni sowie das
Konzert in der Kirche Wetzikon am 3. Dezember. Neues
Ehrenvorstandsmitglied
Am Schluss der Generalversammlung würdigte die
Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber, die Arbeit des
Musikkorps. Wie wäre zum Beispiel eine 1.-August-Feier ohne
Musikverein? Sie dankte dem Vorstand für die gute Vereinsführung und
hiess als neues Mitglied des Ehrenvorstandes Arnold Weber, Leiter der
ZKB Zürcher Oberland, in Wetzikon willkommen. (mitg)
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| | Dienstag,
06.12.2005 | Wohlklingend
und mit viel Gefühl |
Wetzikon Harmonie
begeisterte mit modernen und klassischen
Werken Das
Konzert der
homogen besetzten Harmonie Wetzikon vom Sonntag war eine festliche
Einstimmung in den Advent. Bereits im Eröffnungschoral zeigte sich die
Ausgeglichenheit der Holz- und Blechregister. Der neue Präsident
Hanspeter Moor ist ein würdiger Nachfolger von Thomas Dietliker. Die
Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber, nannte Moors
überzeugendes Ja zur Vereinsführung für die Harmonie einen Glücksfall.
Olympiasong
zum Auftakt
Was hätte besser zur neuen Präsidenten-Ära gepasst als «The Olympic
Spirit» von John Williams. Der amerikanische Film-Musikkomponist
schrieb diesen viel gespielten Titel zur Eröffnung der Olympischen
Spiele 1988 in Soeul. Nach dieser Darbietung mit imponierenden
Blechbläsern folgte «To a new dawn» des Engländers Philip Sparke. Nach
der Einleitung durch die Trompeter erklang in den Holzbläsern ein
anspruchsvolles Thema, das sich rasch durch verschiedene Tonarten zog.
Eine Solotrompete, gespielt von Isabelle Roten, nahm ein neues Thema
auf. Oboe und Piccolo und das Holz beschrieben die frische Morgenbrise,
und das Ganze endete mit dem Blech in einem harmonischen Klangmorgen.
Marco Frischknecht und die
Harmonie begeisterten mit dem Dornröschen-Ballett des russischen
Klassikers Petr Iljitsch Tschaikowsky.
Auch das
nächste solistische Stück des amerikanischen Soloposaunisten in der
John Philip Sousa-Band, von Arthur Pryor, zeigte die Handschrift des
Dirigenten. Die lustige, unkomplizierte Melodie des hundertjährigen
Werks «The whistler and his dog» spielten Katja Moor am Piccolo und
Vroni Stauber, Fagott. Für Laien schwer
verständliche
Symphonie
Die Symphonie Nr. 1 «The Lord of the Rings» des Holländers Johan de
Meij wurde vor Jahren von der Harmonie am Bachtel gespielt. Dabei
zeigte sich, dass, mit Ausnahme des Schluss-Satzes, das umfangreiche
Stück für Laien schwer verständlich ist. Die Harmonie wählte
richtigerweise diesen letzten Satz. De Meij, ehemals Baritonist und
Posaunist in der Amsterdamer Polizeimusik, verstand es, die Bemühungen
der guten wie der bösen Mächte dramaturgisch in Musik umzusetzen. Die
Klarinettenkadenz spielte Astrid Martens. Als starker Kontrast folgte
mit «Bolero» ein Welterfolg von Joseph Maurice Ravel.
Der um 1780 aus Spanien kommende Tanz im mässig bewegten
Dreivierteltakt zu Kastagnetten-Rhythmus zeichnete sich durch scharfe
Akzentuierung aus. Die kleine Trommel, geschlagen durch Esther Heller,
wurde zum tragenden und führenden roten Faden dieses Musikstücks.
Querflöte-Fagott-Posaune-Klarinette bildeten die verschiedenen
Tonstufen zum harmonisch Ganzen.
Paula Lauber
würdigte nun die zehnjährige erfolgreiche Arbeit des Dirigenten Marco
Frischknecht, der die Musik nicht nur als Kunst, das Ohr zu ergötzen,
sondern als ein Mittel, das Herz der Musizierenden und der Zuhörer zu
bewegen und Empfindungen zu entfachen. Das Lied aller
Lieder zum
Abschluss
Ins kaiserliche Wien versetzt wurde das Publikum mit dem «Kaiserwalzer»
von Johann Strauss Sohn. Diese Walzerkette mit vielen Motiven wurde
beschwingt und wienerisch dargeboten in einem geschickten Arrangement
für Blasorchester. Nach viel Applaus folgten zwei Zugaben. Der
«Valdres»-Konzertmarsch des Norwegers Johannes Hannsen ist ein
«zierliches norwegisches Tongedicht im Marschformat». Die zu Beginn
feine Darbietung, das An- und Abschwellen der Lautstärke und die
differenzierte Interpretation beglückte die Zuhörer. Ergreifend schön
erklang zum Abschluss das Weihnachtslied aller Lieder «Stille Nacht,
heilige Nacht» von Franz Xaver Gruber aus dem Salzburgerland. Bei
Kerzenlicht mit viel Gefühl und feinem Wohlklang endete ein
überzeugendes Kirchenkonzert. (M. W.)
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| | Montag, 18.04.2005 |
«Schweiz
Total» kam an beim Publikum |

Ein Quartett
der Harmonie spielt «American Dixie» made in Switzerland.
«Schweiz
Total» kam an beim Publikum Frühlingskonzert
der
Harmonie Wetzikon im grossen Saal des Zentrums
Drei Linden bpf.
Mit
Schweizer Marschmusik holt man das Publikum auf seine Seite. Dies
bewiesen die über 50 Musikantinnen und Musikanten am Samstagabend im
Wetziker «Drei Linden». Dass sie aber auch anspruchsvolle Konzertstücke
der 1. Klasse zu spielen vermögen, zeigten sie im Besonderen mit der
Interpretation der Tom Sawyer Suite. Für
die
Durchführung ihres traditionellen Frühlingskonzertes
scheuten die Mitglieder der Wetziker Harmonie keinen Aufwand. Der ganze
Saal im Hotel Drei Linden war mit Bildern von Schweizer Städten, Bergen
und Orten dekoriert - überall Schweizer Fahnen. Sogar zwei typische
Schweizer Markenzeichnen flankierten die Musikanten auf der Bühne: Kühe
- wie sie vor einigen Jahren in bunten Farben das Stadtbild von Zürich
prägten.
Als Überraschung angekündigt und als
solche gelungen: Das Debüt gab die hauseigene Alphornformation. Wie es
sich gehört bei einem «richtigen» Schweizer Anlass: Unter der Leitung
von Vizedirigent Ernst Twerenbold spielte die
Harmonie als Erstes, stehend, die Nationalhymne. Nach anfänglichem
Zögern standen dann alle Anwesenden im Saal auf. Paula
Lauber, Präsidentin des Ehrenvorstandes, sagte in ihrer
Ansprache, sie hoffe, der Musikverein agiere unter dem neuen
Vereinspräsidenten Hanspeter Moor in Zukunft
ebenso erfolgreich wie unter dem Vorgänger Thomas Dietliker. «Ich bin
gespannt, was sie uns heute Abend wieder bieten und gebe Bühne frei für
den Konzertabend.»
Auf der Leinwand erschien das
unverkennbare Bild von Bellinzona mit den drei Burgen; Auftakt zum
Stück «Bellinzona», ein Marsch von Gian Battista Mantegazzi. «Schweiz
Total» - so hiess das Motto des Abends - begann im Tessin.
Aus der Feder des Schweizers Franco Cesarini stammt die Suite Tom
Sawyer. An jedem Konzertanlass studiert der Hittnauer Dirigent Marco
Frischknecht mit seinem Musikkorps eine Interpretation der 1.
Klasse ein, obwohl die Harmonie der 2. Stärkeklasse angehört.
Auch
Platz für
«Schräges»
Es
war unüberhörbar, dass der Tessiner Komponist Cesarini für die Suite
Tom Sawyer amerikanisch angehauchte Musikstilelemente einfliessen
liess. Nicht nur die Musikantinnen und Musikanten wurden bei diesem
Konzertstück gefordert, auch die Zuhörer. Nach den wohligen
Marschmusikrhythmen wirkten die einzelnen Stilelemente der Tom Sawyer
Suite ungewohnt, dissonant und fremd. Die Harmonie wurde jedenfalls dem
hohen Anspruch, den diese Suite stellt, absolut gerecht.
Mit der fröhlich und mit Leichtigkeit vorgetragenen «Polka Schräg» von
Philipp Wagner ritt der Musikverein gleich weiter auf einer «schrägen»
Welle. Dem Applaus nach, kam der folgende Marsch «Stadt Langenthal» von
Derek Broadbent beim Publikum wieder besser an.
«American
Dixie» inklusive
Es
gehört zu den Stärken und Besonderheiten der Harmonie, dass sie
einfallsreiche Moderationen präsentieren, welche das Publikum zu
erheitern vermögen. Dies dank Vroni Stauber und Angela Gasser.
Der Auftritt der beiden als Geissenpeter und Heidi liess
vermuten, dass im nächsten Stück Berge und Alpenrosen eine Rolle
spielen. Der Übergang zu «Alpärosä» von Hanery Ammann und Polo Hofer
war gelungen. Konnte man je hören, wie dieser Gassenhauer der beiden
Berner Mundartrocker mit so viel Blech interpretiert wurde?
Ebenfalls gut kam «Swiss Lady» beim Publikum an. Bekannt wurde der Song
durch Pepe Lienhard, geschrieben hatte ihn Peter Reber. Alex
Scheiwiller spielte das Alphorn.
Dass der Dixie
der 20er und 30er Jahre seine Anhängerschaft auch in Wetzikon hat,
bewies «Tribute to Dixie». Die vier Solisten heimsten sich viel Lob und
Applaus ein: Raffaela Eichenberger am Sax, Thomas Hug, Klarinette,
Kaspar Dieffenbacher, Posaune, und Roberto Oberti, Trompete. Wie passt
amerikanischer Dixie mit dem Motto «Schweiz Total» zusammen, konnte man
sich fragen? Antwort: Der Komponist des Stückes heisst Gilbert Tinner
und ist ein Schweizer. Zugabe
erklatscht
Der
neue Vereinspräsident Hanspeter Moor entliess das grosse Publikum mit
dem Schlusstitel «Just in Time» von Christoph Walter und äusserte einen
Wunsch. Er möchte an den vielen bevorstehenden öffentlichen
Konzertauftritten der Harmonie Wetzikon weiterhin so viele
Musikinteressierte begrüssen. So schnell liess das Konzertpublikum
seine Musikerinnen und Musiker aber nicht ziehen. Als Zugabe
erklatschte es sich zwei Märsche: «Arosa» und «Albula» von Oskar
Tschuor. Marschmusik, das hat der Abend gezeigt, ist beim Publikum sehr
beliebt. Mit dem Motto «Schweiz Total» traf die Harmonie den Geschmack
des Publikums. nach
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| | Samstag,
12.03.2005 |
Hanspeter
Moor ist neuer Vereinspräsident |
Drei
Rücktritte aus dem Vorstand der Harmonie Wetzikon
mitg.
Kürzlich begrüsste der scheidende Präsident Thomas Dietliker
50 Aktivmitglieder und 4 Mitglieder des Ehrenvorstandes zur
Generalversammlung der Harmonie Wetzikon. Dietliker
beschränkte sich in seinem Jahresbericht nicht nur auf das vergangene
Vereinsjahr, sondern ging auf alle elf Jahre ein, in denen er als
Vereinspräsident wirkte.
Die grössten Höhepunkte
in Dietlikers Präsidialzeit waren das 125-Jahre-Jubiläum der Harmonie,
die jährlichen Frühlingskonzerte im ausverkauften «Drei Linden»-Saal
oder die Kirchenkonzerte in der Adventszeit in einer vollen Kirche.
Unzählige Kreismusiktage, kantonale Musiktage und eidgenössische
Musiktage wurden den Anwesenden in Erinnerung gerufen.
Doch auch das Jahr 2004 fand im Jahresbericht gebührende Erwähnung. Ein
spezieller Höhepunkt war die Reise nach Tschechien nach Melnik, in die
Partnerstadt Wetzikons, wo die Teilnahme an dem örtlichen Musiktag auf
dem Programm stand. Zum ersten Mal nahm die Harmonie Wetzikon 2004 am
Hafenkonzert von Rapperswil teil. Bereits ist man fürs Konzert 2005
eingeladen worden.
Erfreulich ist, dass im
vergangenen Jahr vier neue Mitglieder dem Verein beitraten. Einer
grossen Beliebtheit erfreuen sich die unzähligen Platzkonzerte in
Wetzikon, wie der Publikumsaufmarsch immer wieder beweist. Am Schluss
bedankte sich Thomas Dietliker bei allen Mitgliedern und bei den
Vorstandsmitgliedern für die Unterstützung im vergangenen Jahr sowie
auch in den elf Jahren davor. Zwei
weitere
Rücktritte aus dem Vorstand
Die
Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt und mit Applaus verdankt. Bei
den Wahlen mussten drei Rücktritte aus dem Vorstand verzeichnet werden.
Neben Präsident Thomas Dietliker treten auch Yvonne Büchi,
Kassiererin nach 20 Jahren, und Christoph Gasser nach
2 Jahren zurück.
Als Dank für ihr langjähriges
Wirken wurde Yvonne Büchi mit einem Wandschmuck, enthaltend eine
Trompete, beschenkt. Gleichzeitig wurde sie zur Ehrenkassiererin
ernannt. Der scheidende Präsident erhielt einen Wandschmuck samt
Zugposaune. Die Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber,
ernannte Thomas Dietliker zum Passivehrenvorstandsmitglied. Als neuer
Präsident wurde Hanspeter Moor einstimmig gewählt.
Moor hat schon einige Jahre Vorstandserfahrung als Aktuar. Als neue
Vorstandsmitglieder wurden Silvia Aemisegger, Patrizia
Socchi und Thomas Bühlmann gewählt. Die
übrigen Vorstandsmitglieder sowie die Direktion, Marco
Frischknecht, wurden in ihren Ämtern bestätigt. Nachfolger
für den ausscheidenden Rechnungsrevisor René Mettler ist
Peter
Prandini.
Bei den
Ehrungen wurden Fritz Niederhauser für 50 Jahre, Ernst
Twerenbold für 40 Jahre und Roberto Oberti
für 30 Jahre Aktivmitgliedschaft bei der Harmonie geehrt.
Frühlingskonzert
im «Drei Linden»
Im
Ausblick auf das laufende Jahr fanden das Frühlingskonzert vom 16.
April im «Drei Linden», das Hafenkonzert vom 22. Juni in Rapperswil,
diverse Platzkonzerte in Wetzikon und das Konzert vom 4. Dezember in
der reformierten Kirche in Wetzikon spezielle Erwähnung. Die Harmonie
freut sich auf einen grossen Publikumsaufmarsch. Unter Anträgen wurde
die Teilnahme am eidg. Musikfest in Luzern im Sommer 2006 beschlossen.
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| | Mittwoch,
08.12.2004 |
Harmonie
mit festlichem Konzerthöhepunkt |
| Die
Wetziker
Blasmusik-Formation überzeugte mit einem abwechslungsreichen Programm
M. W. Das gut besuchte Kirchenkonzert der Harmonie Wetzikon
unter der Leitung von Marco Frischknecht war festlich, feierlich und
fein. Der Dirigent drückte dem homogen besetzten und verjüngten
Blasorchester den Stempel auf. Es war auffallend wie die Holz- und
Blechregister tadellos ineinanderflossen. Einmal mehr verstand es die
Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber, die Zuhörer auf die
einzelnen Werke einzustimmen.
Mit «Pomp und
Circumstance Nr. 4» von Edward Elgar eröffneten Marco Frischknecht und
die Harmonie Wetzikon das Konzert. Die zarten Holzregister und der
majestätische Schluss überzeugten. Ausdrucksstark
und dramatisch
«Morgenstimmung» und
«Solvejg's Song» beinhalten herrliche Musik und machten den Komponisten
weltberühmt. Die klangschönen Melodien sind ausdrucksstark und
dramatisch und beruhen auf Texten zu «Peer Gynt» von Henryk Ibsen.
Beide Titel hinterliessen einen nachhaltigen Eindruck. Die rassige
Ballettmusik aus der «Nussknackersuite» von Peter Iljitsch Tschaikowsky
mit dem russischen Tanz «Trepak» kam ebenfalls gut an.
Der viel gespielte Amerikaner Alfred Reed beschreibt mit «Rushmore» die
Präsidenten-Porträts von George Washington, Thomas Jefferson, Theodor
Roosevelt und die Einheit der Nation mit Abraham Lincoln im Felsgranit
des Mount Rushmore in Süd-Dakota. Der langsame Marsch «Orion» des
Belgiers Jan van der Roost versprühte natürlichen Optimismus und
lockere Spontanität. Anspruchsvolles
Werk «Overtüre to a New Age»
Mit der
«Overtüre to a New Age» des Holländers Jan de Haan hatten sich die
Ausführenden keine leichte Aufgabe gestellt. Das anspruchsvolle
Originalwerk war der Konzerthöhepunkt und begann mit einer festlichen
Einleitung.
Das alte Zeitalter wird würdevoll
verabschiedet und das folgende schnelle Thema beschreibt die neue Zeit.
Nach der Kadenz der feinen Klarinetten, in langsamen Tempo, dominierten
sehr schöne Klänge. Das Finale war sehr festlich. Das ganze Werk wurde
dynamisch und rhythmisch sehr gut gestaltet.
Beeindruckendes Trompetensolo
Ein Herzstück des Programmes: «Dona nobis pacem» - «Herr, schenk uns
deinen Frieden». Was passt besser in die heutige Zeit als dieser alte
Kanon, den schon die Klassiker Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn
und Johann Sebastian Bach bearbeitet haben. Die Blasmusikfassung stammt
vom Österreicher Thomas Doss und erfuhr durch die Harmonie eine feine
Wiedergabe mit einem zarten, beeindruckenden Trompetensolo durch
Isabelle Roten. Diesen Sommer konzertierte die Harmonie Wetzikon in der
tschechischen Partnerstadt Melnik und am Festival in Stetti.
Aus diesem Grunde spielte die Harmonie zum Konzertabschluss zwei Titel
bekannter tschechischer ehemaliger Chefdirigenten, nämlich von Pavel
Stanek (Radioorchester Ostrava) und Jaroslav Zeman (Garnisonskapelle
Prag). In Staneks Originalwerk «In den Bergen» glänzte die Solistin
Susanne Guyer auf der Querflöte.
Der spanische
Paso doble «La Corona» bewies, dass der heutige Redaktor im
Panton-Verlag in Prag, Jaroslav Zeman ein erfolgreicher Komponist von
volkstümlicher Blasmusik ist.
Mit dem
«Radetzkymarsch» von Johann Strauss Vater und «Stille Nacht, heilige
Nacht» von Franz Xaver Gruber beschloss die Harmonie Wetzikon ihr
Kirchenkonzert. Präsident
Thomas Dietliker wird zurücktreten
Nach
11-jähriger sehr erfolgreicher und kameradschaftlicher Vereinsführung
wird Thomas Dietliker an der Generalversammlung im März 2005 als
Präsident zurücktreten. Die am Schluss überreichten Blumen waren mehr
als verdient.
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| | Mittwoch,
07.04.2004 |
Eine
musikalische Zeitreise in Wetzikon |
 Die
Harmonie Wetzikon bei ihrer «musikalischen Zeitreise» im Hotel Drei
Linden. Frühjahrskonzert des
Musikvereins Harmonie
Wetzikon im «Drei Linden»-Saal mitg. Der Musikverein Harmonie
Wetzikon
lud am Samstag zu seinem traditionellen Frühjahrskonzert in den grossen
Saal des Hotels Drei Linden ein. Das Konzert, welches unter dem viel
sagenden Motto «Eine musikalische Zeitreise» stand,
lockte zahlreiche Zuhörer an diesem Frühlingsabend an.
Ehrgeiziges Ziel gesetzt
Der unter der Leitung von Marco Frischknecht
stehende, mittlerweile über 50 Aktivmitglieder zählende Musikverein
Harmonie Wetzikon hatte sich mit dem diesjährigen Konzertprogramm ein ehrgeiziges
Ziel gesetzt. So führte die musikalische Reise über eine Zeitspanne
von mehr als zwei Jahrhunderten.
Nach der
Begrüssung durch den Präsidenten Thomas Dietliker,
amteten verschiedene Mitglieder der Harmonie als Reiseleiter durch die
verschiedenen musikalischen Zeiten. Die
Entwicklung der Blasmusik
Hauptmoderatorin Vroni Stauber zeig-te in einem
kleinen Abriss auf, wie sich die Blasmusik aus den ganz frühen Anfängen
bis zur heutigen Form entwickelt hat. Zur
Veranschaulichung wurden die Musikstücke aus den verschiedenen Epochen
in der entsprechenden Formation vorgetragen.
Die musikalische
Begrüssung des Publikums besorgte das Trommler- und Pfeiferduo, Esther
Heller und Manuela Hurni mit einem Marsch für Trommler und Pfeifer aus
dem Jahr 1780.
Eine weitere Kleinformation in
historischen Uniformen, welche von der Harmonie Grüningen zur Verfügung
gestellt wurden, gab den aus dem Jahre 1813 stammenden «Marsch der
freiwilligen Jäger aus dem Befreiungskrieg 1813 - 1815» zum Besten.
Mit dem Jagdhorn
Als ersten Höhepunkt durfte die Gastformation Jagdhorn-Ensemble
Schweiz begrüsst werden. Das unter der Leitung von Therese
Wetter stehende Ensemble brachte das Volkslied «Der Jäger aus Kurpfalz»
und die «Waldkauzpolka» zur Aufführung. Nach einer Zugabe wurde das
Jagdhorn-Ensemble Schweiz unter grossem Applaus verabschiedet.
Die Reise führte weiter in die Welt der berüchtigten Pariser
Varietés des 19. Jahrhunderts. Der Taktstock wurde für diese Nummer vom
Vizedirigenten Ernst Twerenbold übernommen. Der
Vortrag des 1858 von Offenbach komponierten Stücks «Can Can» wurde vom
Publikum dankbar genossen. Mit dem von Verdi 1871 anlässlich der
Eröffnung des Suezkanals komponierten, aus der Oper «Aida» stammenden
«Triumphmarsch» wurde ein weiterer Höhepunkt gesetzt.
Mit dem 1890 von Louis Ganne komponierten «Marche Lorraine» kamen die Freunde
der Marschmusik auf ihre Kosten. In die Goldenen 20er Jahre
des letzten Jahrhunderts entführte nun das Korps die Zuhörer in die
Welt des Charleston. Der berühmte Tanz fasste in Europa nur schwer
Fuss. Zu unsittlich sei das «Geschiebe und Gehopse». Die Musik, mit
Wurzeln im Ragtime, fand aber dennoch den Weg nach Europa. Mit dem von
Ambros Seelos geschaffenen Stück «Lady Charleston» glänzte der Solist
Peter Prandini als Ragtime-Klarinettist.
Die 1935
von Jerry Gray komponierte Swing-Nummer «A String of Pearls» gab dem
Altsaxofonisten Stefan Spiranelli, Tenorsaxophonisten Andy Roten und
Trompeter Roberto Oberti, unterstützt vom gefühlvoll begleitenden
Korps, die Möglichkeit, in den bekannten Soli zu glänzen.
Erinnerung an «Lili Marleen» und General Guisan
Durch die schwere Zeit des zweiten Weltkriegs half
vielen die inoffizielle Soldaten Hymne «Lili Marleen». Eine
Kleinformation und die Solistin Isabelle Roten auf der Trompete
gedachten durch ihr Spiel dieser schlimmen Zeit.
Stephan Jaeggi setzte 1943 dem legendären General Guisan mit dem
«General- Guisan-Marsch» ein musikalisches Denkmal. Die 50er und 60er
Jahre waren die Zeit des Rock 'n' Roll. Mit dem
Evergreen «See you later, Alligator» von Robert Guidry und dem, der
Musik von Elvis Presley nachempfundenen Nummer «Elvis Rocks!» konnte
sich die Harmonie von ihrer rockigen Seite zeigen. 1976 gelang John
Miles mit seiner Hommage «Music» wohl als erster die Verbindung von
klassischer Musik und Pop-musik.
Die Soli von
Erich Weidmann am Cornet und Bea Schleh am Altsaxofon sowie die
Einlagen der Waldhörner ernteten beim Publikum grossen Applaus.
DJ-Bobo-Hit
Mit dem Medley «Abba Gold» sind einige der erfolgreichsten Abba-Hits
wie «Mamma Mia» und «Fernando» für die Blasmusik zugänglich gemacht
worden. Der «King of Pop» genannte Michael Jackson schuf 1990 eine
Hymne zur Rettung der Welt, «Heal the World». Michael Jacksons Stimme
wird bei diesem Arrangement durch die Klänge der Posaunen, Hörner und
Trompeten ersetzt.
Der Hit im heissen Sommer des
Jahres 2003 war wohl das vom Schweizer DJ Bobo gesungene «Chihuahua».
Bei diesem von Frank Bernaerts arrangierten Stück gefiel vor allem der
humoristische Einwurf der Posaunen.
Die
erfolgreichen Darbietungen der Harmonie Wetzikon wurden vom Publikum
mit kräftigem Applaus verdankt. Die begeisterten Zuhörer verlangten
nach zwei Zugaben. nach oben
| | Mittwoch, 25.03.2004 |
Der
Verein hat sich verjüngt |
| Harmonie
Wetzikon hielt 129. Generalversammlung ab zo. Immer weiblicher und immer jugendlicher -
so
präsentiert sich der Musikverein Harmonie Wetzikon. Insgesamt zählt die
Harmonie nun 52 Mitglieder. An der Generalversammlung, die kürzlich
stattfand, blickte Vereinspräsident Thomas Dietliker auch in die nahe
Zukunft. Das Programm der Harmonie Wetzikon im laufenden Jahr ist reich
befrachtet. mitg. Mit einem Willkomm
zur 129. Generalversammlung des Musikvereins
Harmonie Wetzikon begrüsste Präsident Thomas
Dietliker 48 Aktive und zusätzlich 3 Neumitglieder: Bettina
Krismer, Flöte, Franziska
Langhart, Posaune, und Selina
Oberti, Trompete. Zwei schmerzliche Lücken
Im ablaufenden Vereinsjahr entstanden aus gesundheitlichen Gründen oder
infolge Wegzuges zwei schmerzliche Lücken im Korps: Karl
Strathmann, Schlagwerk, und Marcel
Bleiholder, Trompete, werden ihre freundschaftlichen Spuren
hinterlassen. Die Harmonie setzt sich nun aus 52 Mitgliedern, nämlich
aus 22 Frauen und 30 Männern, zusammen, wobei immer
mehr Frauen und Jugendliche dem Verein angehören.
Mit einer Schweigeminute ehrten die Anwesenden die beiden verstorbenen
Ehrenmitglieder Ferdinand Knobel und
Robert
Keller. Eine
Bereicherung für Wetzikon
Als Gäste begrüsste der Präsident Heinz Ruf als
Vorstandsvertreter der Jugendmusik Wetzikon sowie vom Ehrenvorstand
Präsidentin Paula Lauber,Eugen Iten
und Urs Seitz. Die Verbundenheit
von Harmonie und Jugendmusik sei eine Bereicherung für Wetzikon, für
die Musizierenden und deren Leitung, betonte Thomas Dietliker.
Im Jahresbericht liess Präsident Dietliker die Höhepunkte
des vergangenen Vereinsjahres Revue passieren, unter anderem das Frühlingskonzert mit dem Thema Wasser,
mit der von Aktiven selbst gebastelten und professionell dargestellten
Dekoration, das Konzert anlässlich der Neuuniformierung der Harmonie am
Bachtel Hinwil oder den Empfang der Jugendmusik Wetzikon nach dem beim
«Eidgenössischen» in Chur erspielten Superresultat.
Fünf Platzkonzerte, zwei Harmoniehochzeiten, die
Bundesfeier, ein Feldgottesdienst und die bestens organisierte
Vereinsreise nach Seefeld im Tirol mit dem von Einheimischen und Gästen
applaudierten Kurkonzert rundeten die Auftritte ab, ehe das
traditionelle Konzert in der Kirche Wetzikon das Jahr 2003 beschloss.
Vorstand in globo
bestätigt
Einstimmig bestätigten die
Aktiven Thomas Dietliker als ihren Präsidenten sowie die
Vorstandsmitglieder in globo. Auf Grund der
Freizeitprioritätenverlagerung muss der Rücktritt des langjährigen
Instrumentenverwalters Martin Rechsteiner
akzeptiert werden.
Als neues Vorstandsmitglied
wurde die Fagottspielerin Vroni Stauber
gewählt. Dankbar und einstimmig bestätigte der Verein auch seinen
musikalischen Leiter Marco Frischknecht,
als ersten Vizedirigenten Saxofonist Ernst
Twerenbold und neu als zweiten Vizedirigenten Thomas
Hug, Klarinette. 10 Jahre Präsident
Applaus und je ein Geschenk für zehn Jahre Musizieren erhielten Ursula Holenstein und Astrid
Martens; für 10 Jahre Vereinspräsidium wurde Thomas
Dietliker geehrt. 15 Jahre ist Bea Schleh
aktiv im Verein, während Yvonne Büchi
für 20 Jahre Vereinstreue die Ehrenmitgliedschaft erhielt, seit 19
Jahren Kassierin der Harmonie. Für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt
Als Höhepunkt der Ehrungen durfte Trompeter Dölf
Gujer auf 50 Jahre Mitgliedschaft in der Harmonie
zurückblicken, nachdem er 10 Jahre der Knabenmusik Wetzikon angehörte,
zu de-ren ersten Aktiven Dölf Gujer ebenfalls zählte.
Teilnahme am Blasmusikfest in
Melnik
Muttertagskonzert, Frühlings-
und Platzkonzerte, Bundesfeier, ein Feldgottesdienst und als
Extraerlebnis das Rapperswiler Hafenkonzert vom 13. Juni - das Programm
im laufenden Jahr ist reich befrachtet. Ausserdem freut sich die
Harmonie auf den Auftritt am Blasmusikfestival
Steti/Melnik in Tschechien.
In
Wetzikons Partnerstadt wird die Harmonie den Empfang durch den
Bürgermeister mit einem Konzert im Schloss verdanken. Den
Jahresabschluss bildet das Konzert in der Kirche.
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| | Mittwoch, 10.12.2003 |
Kirchenkonzert mit Ohrwürmern |
|
 Harmonie
Wetzikon präsentierte abwechslungsreiches Programm zum zweiten Advent M.
W. Das Kirchenkonzert der Harmonie Wetzikon zog auch in diesem Jahr
viele Besucher an. Sowohl die Harmonie als Ganzes wie die Holz- und
Blechregister und die zahlreichen Solisten zeigten ihr Können. Die
Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula Lauber, führte durch das Konzert.
Von der Empore aus eröffneten die vier
Trompetensolisten Dölf Gujer, Peter Honegger,
Isabelle Roteh und Roberto Oberti mit
der «Towermusic» des Freiburger Komponisten Jean François Michel das
Konzert.
Den Auftakt machte die «Lone
Star Overture» des Österreichers Thomas Doss für Querflöte,
Piccolo und Oboe. Einen Gegensatz dazu bildete das Adagio des
Italieners Tomaso Albinoni. Seine hochbarocke venezianische Tonkunst
darf mit den Werken von Antonio Vivaldi verglichen werden. Holz- und
Blechbläsergruppe brachten viel Abwechslung.
Klangliche Vielfalt
Der englische Brass-Band-Spezialist Philip
Sparke schrieb die «Overture for Woodwinds», also für ein
Holzbläserensemble. Die einzelnen Holzregister inklusive der Saxophone
wachsen zu einem Tutti zusammen. Nach dieser speziellen Ton- und
Klangvielfalt kamen die Blechregister und das Schlagwerk in «Pastime
with Good Company» solistisch zum Zuge. Das Werk stammt von König
Heinrich VIII., der das Musikleben am Hofe förderte. Von ihm kennt man
heute noch 34 Kompositionen. Die königlich prunkhafte Melodie bildete
die Brücke zur besinnlichen Adventszeit.
Applaus
holte sich die Xylophonsolistin Käthi
Schmid-Moor mit den «Ungarischen Weisen» von Franz Krüger.
Mit seinen melancholisch fröhlichen Volksweisen gelang Krüger eine Rarität. Die Tempowechsel
wurden
präzise gemeistert, und das Publikum erwartete
eigentlich - nach einer Verschnaufpause - ein Dacapo. Beeindruckend war
das Klangbild in «Nostalgia» des Franzosen Christian Bouthier.
Eine weitere Kostbarkeit gehobener Unterhaltungsmusik, die
von der Harmonie Wetzikon vorgetragen wurde, war der vom k. u. k.
Prager Militärkapellmeister Julius Fucik geschriebene Marsch «Uncle Tom». Fucik war Schüler von
Antonin Dvorák am Prager Konservatorium und wurde als «Böhmischer
Sousa» berühmt. «Stille
Nacht» zum Abschluss
Ohne Zugaben geht
kein Konzert zu Ende: Der Wiener Walzerkönig Johann Strauss Sohn
schrieb mehr Polkas als Walzer, so auch die «Vergnügungs-Polka», welche
der Ostdeutsche Otto Wagner arrangiert hat. Nach Applaus der
traditionelle Konzertabschluss: «Stille Nacht, heilige Nacht» von Franz
Xaver Gruber aus dem Salzburgerland.
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| | Dienstag,
23.9.2003 |
Unvergessliche
Erinnerungen |
Die Wetziker
Musiker bei ihrem viel bejubelten Konzertauftritt in Oesterreich
Harmonie
Wetzikon auf Vereinsreise im Tirol mitg.
Zur Freude
aller Teilnehmenden gönnte sich die Harmonie Wetzikon nach längerer
Pause wieder einmal eine Vereinsreise. Während dreier Tage wurde das
nahe Ausland, genauer das Bundesland Tirol bereist.
Die froh gelaunten rund 45 Musikanten und der aus 30 Personen
bestehende Begleittross machten für drei Tage Station in Seefeld.
Dieser Kurort liegt auf rund 1200 Meter über Meer in einem von einem
imposanten Bergpanorama umsäumten Hochtal.
Leider
amtete der von den Wetterfröschen prophezeite berüchtigte
«Kaltlufttropfen» als grosser Spielverderber. Das
schlechte Wetter setzte sich genau über dem westlichen Tirol fest;
hiefür kennen die Österreicher die treffende Bezeichnung «grantig».
Aus den tief liegenden Wolken regnete es in Strömen, begleitet von
einem äusserst unangenehm empfundenen kalten Wind - für das auf
öffentlichen Plakaten für Sonntag angekündigte Gastkonzert keine ideale
Voraussetzung. Höchstleistungen
gezeigt
Glücklicherweise setzte sich am Sonntag die Sonne durch; das Konzert
konnte wie vorgesehen durchgeführt werden. Der Kurpark Seefeld verfügt
inmitten des Städtchens über einen idealen Musikpavillon, was den
Musikverein Harmonie Wetzikon mit der im Winde flatternden Vereinsfahne
zur Höchstleistung beflügelte.
Die Begrüssung und Vorstellung des Vereins wie der Stadt Wetzikon vor
zahlreich anwesenden Konzertpublikum eröffnete das Konzert. Die
mitgereiste Präsidentin des Ehrenvorstands des Musikvereins Harmonie
Wetzikon und ehemalige Gemeinderätin, Paula Lauber, fand
die treffenden Worte, um einleitend für heitere Stimmung zu sorgen.
Marco Frischknecht schwang als Dirigent
den Taktstock. Was lag näher, zur Eröffnung für ein Konzert in
Österreich, als den von Johann Strauss komponierten «Festmarsch« zu
intonieren? Der Beifall bestätigte die gelungene Wahl.
Zur Aufführung gelangten Werke von Schweizer Komponisten, wie Oscar
Tschuor mit seinem Walzer «Silvaplana» oder international bekannte
«Ohrwürmer» wie «Singing in the rain». Als zusätzlicher Leckerbissen
glänzte der Hornist Alex Scheiwiller, im Schweizer
Sennenkutteli, mit gefühlvoll vorgetragenen Alphorn-Einlagen.
Inoffizielle
Landeshymne gespielt
Das
Publikum erfreute sich sichtlich an den während 90 Minuten gebotenen
musikalischen Vorträgen. Endgültig in die Herzen der Zuschauer spielte
sich der Musikverein Harmonie Wetzikon mit dem in Österreich als
inoffizielle Landeshymne geltenden Marsch «Oh du mein Österreich», was
die Zuhörer zur «standing ovation» motivierte.
Für den Musikverein Harmonie Wetzikon als Botschafter von Wetzikon in
fremden Landen verbleibt diese Konzertreise in unvergesslicher
Erinnerung.
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| | Montag,
26.5.2003 |
Von
Blau zu schwarz und Bordeaux |
Die Harmonie am
Bachtel
überraschte die Gäste mit neuen Uniformen - DieHarmonie Wetzikon war zu
Gast egf.
Am vergangenen Samstagabend hatte der Musikverein Harmonie am Bachtel
Dürnten-Hinwil unter der Leitung von Christian Siegmann zu einem
Konzert eingeladen, bei dem die neue Uniform präsentiert wurde. Die
siebte Konzertuniform in der 111-jährigen Vereinsgeschichte zeigt sich
klassisch-modern - mit Jacke, Hose, Fliege und einem wunderschönen
Gilet. Seit
über hundert Jahren schon erfreut der Musikverein Harmonie am Bachtel
(Haba) die Freunde der Blasmusik mit seinen Konzerten. Dieses Jahr war
es ein ganz spezieller Anlass: Im Mittelpunkt stand die siebte
Neuuniformierung in der Vereinsgeschichte. Seit über fünfzig Jahren
spielte die Formation in verschiedenen Uniformen in Blautönen. Umso
grösser war die Überraschung, dass sich das schmucke Outfit nun in den
Farben Schwarz und Bordeaux präsentiert. Zum ersten Mal in der
Vereinsgeschichte kämen sie damit den Farben der Gemeinde Dürnten
näher, sagte Jacqueline Wydler, Mitglied der Uniformenkommission und
OK-Präsidentin, bei der feierlichen Einweihung der neuen Uniformen.
Zum
letzten Mal «Blau» Bis
das Geheimnis um die neue Uniform gelüftet wurde, nahm die Haba in
ihrer gewohnten blauen Montur Platz auf der Bühne. Vereinspräsident
Flavio Cortesi begrüsste unter den 300 Anwesenden im Hinwiler
«Hirschen»-Saal
neben Ehrengästen und Veteranen auch Maya Meier-Sigg,
Kantonalpräsidentin des Zürcher Blasmusik Verbands, sowie Heini
Schneider, Delegierter des Ehrenvorstands. Eine
musikalische Zeitreise führte in verschiedene Epochen der letzten sechs
Vereinsbekleidungen: «Alte Kameraden», «Charles Chaplin», «Romantische
Ouvertüre», ein Potpourri aus Abba-Hits und «Hello Dietlikon» folgten
dem Programm. Mit dem von Heinrich Menet komponierten «Appenzeller
Gruss» würdigte die Harmonie am Bachtel ihren Ehrendirigenten. Menet
hatte die Formation von 1947 bis 1978 musikalisch geleitet.
Harmonie
Wetzikon zu Gast Nach
der Pause ging es mit dem Stück «River-Quai-Marsch» und der Harmonie
Wetzikon weiter. Unter der musikalischen Leitung von Marco Frischknecht
begeisterte die Gastformation mit einem abwechslungsreichen
Musikprogramm voller bekannter Melodien wie «Singing in the Rain» und
«Smoke on the Water» von Deep Purple. Die Wetziker brachten ausserdem
mit «Cha-cha-cha Cuba libre» kubanische Ferienstimmung nach Hinwil.
Unterdessen
waren die Aktiven der Haba damit beschäftigt, sich umzuziehen, um die
neuen Uniformen zu präsentieren. Mit ihrem neuen Outfit - schwarzer
Hose, Jacke in Bordeaux und zweifarbig gewobenem Gilet
- überraschten sie die Gäste. Wie die Uniformenkommission sagte, habe
sich die Gruppe einstimmig in die neue Farbe verliebt. Anlässlich der
Aktivmitgliederversammlung im Oktober 2002 wurde dann der neuen Uniform
mit Begeisterung zugestimmt. Gegenüber früheren Bekleidungen verzichtet
die Haba in Zukunft auf einen Hut. Einerseits, weil es an
Musikwettbewerben wie auch kantonalen und eidgenössischen Musikfesten
keine Vorschrift für das Tragen von Hüten gebe, andererseits auch aus
Kostengründen, wie Jacqueline Wydler sagte. Musik
in neuem Outfit Nach
dem neuesten Modetrend gekleidet, spielte die Haba gemeinsam mit der
Harmonie Wetzikon den «Marche de bonheur» von Emil Würmli. Später
folgten die Tambouren: Vom «Basler Marsch» über «s Brösmeli» bis zum
wirbligen «Akrobat» zeigten die zwei jungen Tambouren eindrücklich, wie
unterschiedlich Trommelstücke sein können. Nun ging es noch einmal mit
der frisch eingekleideten Harmonie am Bachtel weiter. Für die Stücke
«Festmarsch», «Swing March», «Rosen aus dem Süden» und «Canta Italia»
bedankte sich das Publikum mit lang anhaltendem, herzlichem Applaus.
Somit stand fest: Der Musikverein durfte nicht von der Bühne, ohne zwei
Zugaben zu spielen. Festwochenende
Die
Festivitäten rund um die Neuuniformierung bestanden nicht nur aus dem
Samstagskonzert. Auch am Sonntag wurde noch weiter gefeiert. So spielte
neben der Harmonie am Bachtel auch das Jugendensemble Hinwil unter der
Leitung von Fritz Gloor. Weiter begeisterten der Schülerchor Gyrenband
mit der Lehrerband Harmonix und die Freudenberger Dorfmusikanten unter
der Leitung von Martin Oertli. nach oben
| | Dienstag,
15.4.2003 |
Frühlingskonzert
der Harmonie Wetzikon zum Thema «Wasser» |
|  Mit Regenhut und Pelerine
– die Harmonie beim Frühlingskonzert
zum Thema Wasser Für
den Konzertauftritt im «Drei Linden» scheute der Musikverein keinen
Aufwand bpf.
Zierbrunnen, Schlauchboote, Kinderbassins, Fischernetze, Flossen,
Schwimmringe, Sonnenschirme und Hawaii-Hüte empfingen am vergangenen
Samstagabend am Eingang zum Wetziker «Drei Linden»-Saal die zahlreichen
Konzertbesucher des Frühjahrskonzerts der Harmonie Wetzikon. Zum Thema
«Wasser» - inspiriert durch das Uno-Jahr des Wassers - bot die Harmonie
ein abwechslungsreiches Musikprogramm.
«Fröilein, händ Sie mis Hündli gsee?», oder eben - ganz
dem
Motto Wasser entsprechend - «River Kwai March» hiess der
Eingangs-Marsch, den der Wetziker
Musikverein Harmonie als Erstes spielte. Sogar im Pfeifen
mussten sich viele aus dem Orchester beweisen.
Mit «liebe Wassermannen und Wasserfrauen» begrüsste Präsident Thomas Dietliker
seine Gäste im Saal der Hotels
Drei
Linden. Als man sich auf das Thema geeinigt habe, habe er
Kofi Annan darüber per E-mail informiert, sagte Dietliker. Annan sei
von dieser Idee so begeistert gewesen, dass er gleich weltweit das
ganze Jahr 2003 zum Uno-Jahr des Wassers erklärt habe.
Immer noch unter der Leitung von Vizedirigent Ernst Twerenbold
spielte die Harmonie darauf den melodiösen Walzer «Donauwellen».
«Ferienstimmung»
im Saal Keinen Aufwand scheuten die
Vereinsmitglieder der Wetziker Musik: Auch im Saalinnern wurde man in
Ferienstimmung gehüllt. Rundum begegnete man phantasievollen bunten
Fischschwärmen und tauchte mit ihnen durch die blauen Wellen. Diese
trugen durch das ganze Programm. Die Musikkommission wählte sämtliche
Musikvorträge so aus, dass das Thema Wasser zumindest im Titel vorkam,
und Moderatorin Angie
Maurer «verwässerte» ihre Ansagen einfallsreich. Zur Melodie
des Films «Singing in the rain» hüllten sich einige Musiker in
Pelerinen. Dirigent Marco
Frischknecht liess die Saxophone so richtig fetzen, während
die Pauken das Donnergrollen imitierten.
Schätzfragen
zum Wasserverbrauch statt Tombola Paula Lauber,
Präsidentin des Ehrenvorstandes
des Musikvereins, liess es sich nicht nehmen, in ihrer kurzen Laudatio
auf die Harmonie auch einige «Intimitäten» aus den Proben auszuplaudern.
Anstelle der Tombola hatten die Organisatoren Schätzfragen
vorbereitet. Unter anderem war zu erraten, wie viel Wasser eine
Wetziker Privatperson durchschnittlich im vergangenen Jahr verbrauchte.
Ein Tipp kostete einen Franken. Wer der Zahl am nächsten kam, konnte
sich einen tollen Preis sichern. Einige schätzten mit rund 51 200
Litern recht genau. Mit zwei
Konzertstücken das Können bewiesen Mit dem ersten der beiden
anspruchsvollen Konzertstücke, «Pacific dreams» von Jacob de Haan,
bewies die Harmoniemusik ihr Können. Komponist de Haan versteht es,
alle Instrumente einer Musikformation individuell zum Tragen zu
bringen. Da tat sich zum Beispiel auch das Fagott hervor, das ansonsten
gerne unterzugehen droht.
Das zweite in allen
Bereichen anforderungsreiche Konzertstück von de Haan, «Caribbean
Variation», verlangte auch die Konzentration des Zuhörers. Zu den
herausragenden Musikvorträgen des Samstagabends gehörte wohl das
«Stockholm Waterfestival». Brass-Freunde kamen damit voll auf ihre
Rechnung.
Der grosse Applaus liess erahnen, dass
es keinen Konzertabschluss ohne Zugaben geben wird: Mit «I am sailing»
von Rod Stewart und einem lautstark aus dem Publikum verlangten
«schönen Marsch» verabschiedete sich der Musikverein.
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| | Samstag,
22.3.2003 |
Hoher
Stellenwert in Wetzikon |
| Der
Musikverein Harmonie führte seine 128. Generalversammlung durch
mitg. Kürzlich lud der Musikverein Harmonie Wetzikon zur
128. Generalversammlung im Restaurant Sternen, Medikon, ein, wo
Präsident Thomas Dietliker 5 Gäste und 49 Aktivmitglieder begrüssen
konnte. Gleich am Anfang wurden mit einer Schweigeminute die
verstorbenen Mitglieder geehrt. Gut
besuchte Konzerte
Im Jahresbericht des
Präsidenten ging Thomas Dietliker auf das vergangene Vereinsjahr ein.
Im ausklingendem Vereinsjahr fanden verschiedene traditionelle Anlässe
statt. Höhepunkte sind jedes Jahr das sehr gut besuchte
Frühlingskonzert im Zentrum Drei Linden oder aber das Kirchenkonzert in
der reformierten Kirche in der Adventszeit. Die Spenden des
Weihnachtskonzertes wurden für die Hilfe an Umweltopfer in der Schweiz
und Tschechien verwendet.
An diesen Anlässen
kommt immer wieder zum Ausdruck, welchen Stellenwert ein Musikverein in
der Öffentlichkeit hat. Auch fehlten in diesem Vereinsjahr diverse
Auftritte wie Neujahrsapéro, Platzkonzerte oder Muttertagskonzerte
nicht. Ein spezieller Höhepunkt für die Kameradschaft im Verein war das
Skiwochenende in Brigls.
Doch das vergangene
Vereinsjahr stand ganz im Zeichen des kantonalen Musikfestes in
Dietikon. Unzählige Mehrproben und ein Übungswochenende machten sich
schliesslich bezahlt. Am Schluss seines Jahresberichtes dankte Thomas
Dietliker allen Musikkollegen für den grossen Einsatz im vergangenen
Vereinsjahr. Christoph
Gasser neu im Vorstand
Unter dem
Traktandum Finanzen konnte Kassiererin Yvonne Büchi einen
Einnahmenüberschuss der Jahresrechnung vorlegen. Die Vereinsrechnung
und das Budget wurden ohne Wortmeldungen einstimmig angenommen.
Unter dem Traktandum Wahlen war der Austritt von Peter
Prandini aus dem Vorstand zu verzeichnen. Als Ersatz wurde Christoph
Gasser in den Vorstand gewählt. Alle anderen Vorstandsmitglieder sowie
Präsident Thomas Dietliker wurden in ihren Ämter bestätigt.
Vizepräsident Stefan Spiranelli verdankte die Arbeit des Präsidenten
Thomas Dietliker. Marco Frischknecht bleibt Dirigent und Musikdirektor.
Vizedirigent bleibt Ernst Twerenbold. Der Vorstand setzt sich wie folgt
zusammen. Präsident: Th. Dietliker; Kassiererin: Y. Büchi; Aktuar: HP.
Moor. Übrige Mitglieder: L. Kohler; P. Honegger, P. Mäder, M.
Rechsteiner, St. Spiranelli, C. Gasser.
Für zehn
Jahre Mitgliedschaft wurden die Mitglieder Käthi Moor, Isabelle Rothen,
Peter Brandini, Vroni Stauber und Alex Scheiwiler geehrt. Für fünfzehn
Jahre Mitgliedschaft wurden Kaspar Diefenbacher und Peter Mäder geehrt.
Für den fleissigsten Probebesuch werden Peter Mäder mit Null und Marco
Frischknecht mit einer Abwesenheit ausgezeichnet.
Mehrtägige
Reise als Höhepunkt
Auch
im Jahr 2002 werden die traditionellen Anlässe wie Frühlingskonzert und
Kirchenkonzert durchgeführt. Das Frühlingskonzert findet am 12. April
im Zentrum Drei Linden statt, das Kirchenkonzert wird am 7. Dezember
durchgeführt. Dazwischen finden selbstverständlich verschiedene
Platzkonzerte und Auftriffe für die Öffentlichkeit wie auch an privaten
Anlässen statt. Ganz besondere Aufmerksamkeit wurde dem Programm für
das der Uniformenweihe der Harmonie am Bachtel gewidmet. Der
Jahreshöhepunkt soll aber die mehrtägige Reise vom 12. bis 14.
September ins Tirol werden.
Schliesslich wurde
der Wunsch nach einem Kurzarmhemd eingereicht, welcher aber von der
Versammlung abgelehnt wurde. nach oben
| | Dienstag,
11.12.2002 | Benefizkonzert der Harmonie
Wetzikon | | M.W. Das
kultivierte Musizieren und die gute Ansage durch Paula
Lauber, Präsidentin des Ehrenvorstandes, passten gut
zusammen. Wie in den vergangenen Jahren bestach die 54 Mitglieder
starke und verjüngte Harmonie Wetzikon unter der Leitung von Marco Frischknecht durch eine gute
Tonkultur und eine tadellose Wiedergabe aller Musikstücke.
Festmarsch Opus 452 von Johann
Strauss Sohn zu Beginn
Mit viel
Einfühlungsvermögen startete die Harmonie Wetzikon mit dem Festmarsch
Opus 452 des Wiener Walzerkönigs und Stehgeigers Johann Strauss Sohn in
einer neuen Blasmusikbearbeitung von Michael Friedmann.
Die anspruchsvolle Komposition «Winterfest» von Stephen Bulla, dem
ehemaligen Hauptarrangeur der US-Marineband, ist ein modern
aufgearbeitetes Medley amerikanischer Weihnachtslieder.
Als verbindende Referenz an Wetzikons unwettergeschädigte tschechische
Partnerstadt Melnik spielte die Harmonie «Music for the Fountain», dem
Kurort Marienbad gewidmet, von Petr Hapka, dem erfolgreichen
tschechischen Filmmusikkomponisten, arrangiert von Karel Belohoubek,
dem ehemaligen Chefdirigenten der Czech Army Central Band.
Sehr gut interpretiert wurde hierauf «Cocktail's Dance» von Alfredo
Casella, ein sehr gefälliges Musikstück, das einen festlichen Ballsaal,
elegante Tanzpaare und die Spannung um einen Ehrengast beschreibt. Der
aus Dublin stammende Komponist Ronan Hardiman bringt den Zuhörern das
musikalische Irland der Mystik, der grünen Verzauberung, abseits von
Pubs, Whisky und Schafen, mit «Lord of the Dance» näher.
Der Tanz mit der Titelmelodie «Cry of the Celts und Victory» kam
besonders gut an, was der herzliche Applaus bestätigte. Von 1986 bis
1995 leitete der aus Toronto stammende Douglas Court das
Heilsarmee-Musikkorps von Südflorida. Seine Perle irischer Volksmusik,
der «Celtic Dance», versetzte die aufmerksamen Zuhörer in die keltische
Tradition von Irland mit seiner smaragdgrünen und unendlichen
Landschaft. Stimmungsvoll führte die Querflöte ins Grundmotiv der
Galway Piper ein, Oboe und Klarinette folgen und ziehen alle Register
in ständig neuen, verschmitzten Variationen weiter. Vom viel gespielten
Holländer Jacob de Haan stammt das Original-Blasmusikwerk «Pasadena»,
der gleichnamigen kalifornischen Stadt gewidmet.
Zwei Musikbilder werden dargestellt. In der Einleitung beschreibt de
Haan kraftvoll die Atmosphäre eines eleganten Villenvorortes mit
eleganten Parkanlagen. Im zweiten Teil kommen der legendäre
Swing-Rhythmus und der mitreissende Latin-Rock voll zum Durchbruch.
Tüchtige Solisten
kamen gut zur Geltung
Viel Lebensfreude
vermittelte den Zuhörern die Nummer «Calling Cornwall» von Geoff
Richards, arrangiert von Ray Woodfield, immer wieder gern gespielte
Englisch-Brass-Band-Spezialisten. Stimmungsvoll führte Alex
Scheiwiller mit seinen lyrischen Euphonium-Solos in die
exotische Farbenpracht von Cornwall, der englischen Riviera, ein. Auch
das einfühlsame Trompetensolo von Isabelle
Roten überzeugte. Als erste Zugabe folgte nun die
Schnellpolka von Johann Strauss Sohn «Auf der Jagd» in flottem Tempo
und ebenfalls sehr gut interpretiert. Mit dem Weihnachtslied «Stille
Nacht, heilige Nacht» aus dem Salzburgerland beschloss die Harmonie
Wetzikon mit einem prächtigen Klangbild das Benefizkonzert in der
reformierten Kirche. Spendefreudiges
Konzertpublikum
Im Restaurant Sternen
in Medikon gaben Paula Lauber und Harmoniepräsident
Thomas Dietliker mit grosser Freude das Ergebnis der Kollekte
bekannt: je 2000 Franken für die böhmische Partnerstadt Melnik und die
Bündner Oberländer Gemeinde Schlans. Gemeindepräsident Max
Homberger nahm die Spenden dankend entgegen. Nicht nur der
Kitt innerhalb des Musikvereins stimmt, sondern auch die Verbundenheit
zwischen dem Konzertpublikum und der Harmonie Wetzikon
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| | Donnerstag,
18.7.2002 |
Harmonie
Wetzikon darf stolz auf ihre Leistung sein |
| Am kantonalen
Musikfest gut abgeschnitten
mitg. Das 28. Zürcher
Kantonal Musikfest in Dietikon bleibt auch dem Musikverein Harmonie
Wetzikon als ein Fest der Superlative in Erinnerung. Da war die
professionelle Organisation, welche bis ins kleinste Detail seitens der
Verantwortlichen klappte. Gute Leistung erbracht
Die Harmonie Wetzikon, unter der musikalischen Leitung von Marco
Frischknecht, darf sich an der von
ihr gebotenen Leistung freuen, ja darauf stolz sein. Mit dem
Aufgabenstück «Variations on a French Folk Song» und den
Selbstwahlstücken Sparte Unterhaltungsmusik «Olympic Fanfare and Theme»
- «New York - 1927» - «The Shoop Shoop Song» erspielte sich die
Harmonie 291 Punkte. Das ergibt von 12 vergleichbaren Vereinen der
zweiten Spielklasse den sehr guten 5. Rang. Die Marschmusikprüfung
ergab sogar von 19 Vereinen den hervorragenden zweiten Rang! Die
Stabführung von Vizedirigent Ernst Twerenbold war exakt; Fähnrich,
Ehrendamen, Tambouren und das Korps präsentierten sich entsprechend in
Höchstform. Die
Veteranenehrung wurde zu einem Höhepunkt
Zu einem besonderen Höhepunkt gedieh die Veteranenehrung, konnten doch
sieben Musikerinnen und Musiker der Harmonie Wetzikon für 25-jähriges
Musizieren in den Status der Kantonal-Veteranen ernannt werden: Willi
Moor für sein 35-jähriges Musizieren zum Eidgenössischen.
Über 1000 Musiker und Musikerinnen spielten im Gesamtchor; ein
farbenprächtiges, wogendes Fahnenmeer in der Abendsonne, ein Erlebnis,
das besonders den Geehrten, aber auch allen beteiligten Korps und den
dicht gedrängten Zuschauern unter die Haut ging.
Im grossen Festzelt steigerte sich die persönliche Ehrung mit
Weisswein, Urkunde, versilberter Medaille mit eingraviertem Namen,
Kuss, Musik, Klatschen und Applaus der Fans zum grosse Wellen
schlagenden Festtagshöhepunkt.
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| | Montag,
15.4.2002 | Harmonie und Jugendmusik
gemeinsam auf der Bühne |
| Traditionelles
Frühlingskonzert des Musikvereins Harmonie Wetzikon
bpf. Der Musikverein Harmonie Wetzikon rief seine
Musikfreunde und Fans zum traditionellen Frühlingskonzert in den «Drei
Linden»-Saal. Etwa 400 Personen folgten der Einladung. Zu geniessen gab
es gute Unterhaltungsmusik. Begeisterungsstürme löste die
Perkussionsgruppe der Jugendmusik gleich am Anfang aus.
In hohem Masse konzentriert und präzise der
Stabsführung
ihrer Dirigentin Esther Heller folgend, spielten
(oder genauer: wirbelten und fetzten) die Teens der Perkussionsgruppe
der Jugendmusik die Variationen und ein Fiesta for
Percussion
rhythmisch in den Saal. Man wähnte sich für einen kurzen Moment in Rio
am Karneval. Die zukünftigen Schlagzeuger der Nation in ihren weissen
Hemden und chicer Fliege legten sich derart ins Zeug, dass bereits die
erste Zugabe her musste. Wenig fürs Auge, viel fürs Ohr
«Wir haben gezeigt, dass Perkussion doch nach Musik tönen kann»,
stellte Vereinspräsident Thomas Dietliker in seiner
Ansage fest. Nach dem fesselnden und «knalligen» Auftakt der
Schlaginstrumentenmusiker war bereits klar: Alle weiteren Vorträge
würden einen schweren Stand haben.
Schon beim
Aufstellen des über 40-köpfigen Korps der Jugendmusik
auf der Bühne erwies sich schnell, dass diese eigentlich zu klein ist.
Auf Grund der deswegen nötig gewordenen engen Stuhlung verschwanden die
Gesichter und Instrumente der Jugendlichen förmlich hinter den
Notenständern. Deshalb: weniger fürs Auge, mehr fürs Ohr.
Die reiche Fülle an Instrumenten kam im sehr anspruchsvollen Stück
Oregon, Fantasy for Band, zum Tragen. Dirigent Andreas Wegmann
setzte mit dieser Interpretation wahrlich hehre Ziele. Die
James-Bond-Titelmelodie schien den jungen Musikern selber gut zu
gefallen. Dementsprechend war ihr Engagement! Moderationen aus den eigenen Reihen
Eine sympathische Note erhielt die Programmmoderation.
Witzig und frech war sie. Die Moderatoren «Heiri und Heinz»
rekrutierten sich aus dem Jugendmusikkorps. «Blues Brothers» spielte
das Jugendmusikkorps als verlangte Zugabe.
Können und Sicherheit
Nach der Pause, in welcher die Tombolalose rasch ausverkauft waren,
übernahm Dirigent Marco Frischknecht das Zepter.
Mit der «Olympic Fanfare», welche zum Auftakt der Olympischen Spiele
1984 von John Williams geschrieben wurde, spielte der Musikverein das
erste Stück. Mit diesem und den Titeln «New York 1927» und «The Shoop
Shoop Song» will er sich am kommenden 7. Juli in Dietikon den
Wertungsrichtern des Kantonalen Musikfestes
stellen. Die etwa 50 Harmonistinnen und Harmonisten in ihren
sandfarbenen Vestons bewiesen hohes Können und Sicherheit.
Ebenfalls äusserst witzig, launig und ungehemmt schlug Vroni
Stauber moderierend Brücken zwischen den einzelnen Titeln und
verriet gelegentlich «Intimes» aus der Familie der Harmonie Wetzikon,
was vom Publikum und von Insidern gerne mit Lachern quittiert wurde.
Ein
Marsch gehört dazu
«Oldie» Ernst Twerenbold übernahm als Vizedirigent
den Stab
zum Beatles-Titel «When I'm 64». Die Musik ging ihm sichtlich durch
Mark und Bein: Mehr hüpfend als dirigierend stand er vor seinem Korps.
Zackiger, aber ebenfalls herzlich leitete Marco Frischknecht die
Formation. Nebst einem Les-Humphries-Meddley interpretierte die
Harmonie quasi als Gegensatz eine urchige Polka. Statt Handörgeli kam
Blech zum Einsatz. Als Zugabe intonierte der Musikverein einen Marsch,
wie es sich für eine wahrhafte Dorf- und Stadtmusik gehört. Es tönte
aus der Kehle vieler: «So ein richtiger Marsch tut eben doch gut.»
Harmonie und
Jugendmusik vereint auf der Bühne
Wie im Programm als Novum angekündigt, formierte
sich Alt und Jung quasi zum Schlussbouquet. Jeder Quadratzentimeter
musste förmlich ausgenutzt werden. Fast 100 Instrumentalisten
von 10 bis 75 Jahren trompeteten, flöteten, schlugen, posaunten und
spielten «New York New York» und zum Schluss den «Züri-Marsch». Die
vielleicht zufällige Anlehnung ans (heutige) Zürcher Sechseläuten sowie
das gesamte ausgewogene und insbesondere kurzweilige Programm wurden
mit viel Applaus beehrt.
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| | Dienstag,
26.3.2002 | Das
«Eidgenössische» überstrahlte alles |
| Musikverein
Harmonie Wetzikon lud zur Generalversammlung ein
mitg. Kürzlich lud der Musikverein Harmonie
Wetzikon zur 127. Generalversammlung im Restaurant Iwaz ein.
Präsident Thomas Dietliker eröffnete
die Versammlung vor 3 Gästen und 45 Aktivmitgliedern. Sogleich wurden
mit einer Schweigeminute die verstorbenen Mitglieder geehrt.
Im Jahresbericht ging Thomas Dietliker auf das vergangene Vereinsjahr
ein. Verschiedene traditionelle Anlässe fanden statt. Höhepunkte waren
das sehr gut besuchte Frühlingskonzert im
Zentrum Drei Linden und das Kirchenkonzert in
der reformierten Kirche in der Adventszeit. Diesmal wirkten zum ersten
Mal zwei Schulklassen aus Wetzikon mit.
Ein
Höhepunkt für die Kameradschaft im Verein war das Skiwochenende
in Brigls.
Doch das vergangene Vereinsjahr stand
ganz im Zeichen des eidgenössischen Musikfests
in Freiburg. Unzählige Mehrproben machten sich bezahlt. Unvergesslich
war am Sonntagabend der Empfang durch die Wetziker Vereine am Bahnhof
Kempten. Ausgeglichene
Rechnung
Unter dem Traktandum Finanzen
konnte Kassiererin Yvonne Büchi
eine ausgeglichene Jahresrechnung vorlegen. Die Vereinsrechnung und das
Budget wurden ohne Wortmeldungen einstimmig angenommen. Unter dem
Traktandum Wahlen war der Austritt von Käthi
Moor aus dem Vorstand zu melden. Als Ersatz wurde Lucia
Kohler in den Vorstand gewählt.
Alle anderen Vorstandsmitglieder sowie Präsident Thomas Dietliker
wurden in ihren Ämtern bestätigt. Marco
Frischknecht bleibt Dirigent und Musikdirektor. Vizedirigent
bleibt weiterhin Ernst Twerenbold.
Der übrige Vorstand wurde bestätigt.
Der Aktuar Hanspeter Moor wurde
für elf Jahre
Mitgliedschaft geeehrt. Für den fleissigsten Probebesuch wurden Peter Mäder und Marco Frischknecht
ausgezeichnet. Vielfältiges
Programm
Auch im laufenden Jahr werden
die traditionellen Anlässe wie Frühlingskonzert und Kirchenkonzert
durchgeführt. Das Frühlingskonzert findet am 13. April im Zentrum Drei
Linden statt. Das Kirchenkonzert wird am 8. Dezember durchgeführt.
Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Programm für das kantonale Musikfest
gewidmet. Dieses Fest wird am 6./7. Juli in Dietikon durchgeführt.
Zwischen diesen Grossanlässen werden diverse Platzkonzert
oder andere Auftritte wie das Muttertagskonzert stattfinden. Mit einer
Flyer-Aktion will die Harmonie Wetzikon neue Aktivmitglieder und
Passivmitglieder anwerben.
Unter den Anträgen
wurde ein neues Logo eingereicht, welches bereits als Jubiläumsfestlogo
diente. Nach kurzer Diskussion wurde am alten Logo festgehalten. Neu
ist dafür der Internetauftritt der
Harmonie (http://www.harmonie-wetzikon.ch).
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| Dienstag, 4.12.2001 |
Viel Beifall für die
Harmonie Wetzikon |
| Grosser
Zulauf am
traditionellen Adventskonzert des Musikvereins Harmonie
egf. Am Sonntagnachmittag bewies der
Musikverein Harmonie Wetzikon seine hohe Spielkultur unter der Leitung
von Marco Frischknecht. Das «Konzert im Advent» in der reformierten
Kirche Wetzikon zeichnete sich durch grosse musikalische Vielfalt aus.
Als wahrer Besuchermagnet erwies sich der Schülerchor.
Licht senden - in die Tiefen der menschlichen Herzen -
ist
des Musikers Berufung. Mit diesen Worten von Robert Schumann begrüsste
die Präsidentin des Ehrenvorstandes, Paula
Lauber, das Publikum in der voll besetzten Kirche.
Festmusik in der reformierten
Kirche
Den Hauptteil des Konzertes
bestritt der Musikverein Harmonie Wetzikon, der sein Konzertrepertoire
auf allen Positionen sauber absolvierte.
Mit der «Festmusik der Stadt Wien» von Richard Strauss stieg der
Musikverein geschlossen und tragend in das Programm ein.
Vereinspräsident Thomas Dietliker freute
sich über die vielen Besucherinnen und Besucher und über die Teilnahme
eines Schülerchors, der aus drei Schulklassen gebildet wurde.
Volkslieder aus
Schottland und Frankreich
Mit dem
Aufgabenstück der Harmonie Wetzikon in der zweiten Stärkeklasse am
Eidgenössischen Musikfest 2001 in Fribourg kam das Publikum bereits zum
ersten Mal in den Genuss einer Meisterleistung. «Hebridean Rhapsody»,
komponiert von Oliver Waespi, beruht auf drei Liedern, frei
harmonisiert und in der Folge frei variiert und entwickelt - eine
musikalische Erzählung. Der Klang, die exotische und vertraute Harmonie
von Volksliedern auf einer Schottlandreise inspirierten den Komponisten
zu dieser Musik. Als Wahlstück für das kantonale Musikfest in Dietikon 2002 wählte die Harmonie das
Stück «Variations of a French Folksong» von dem jungen Komponisten
Franco Cesarini. Der Folksong ist auf dem französischen Volkslied «Sur
le pont d'Avignon», das seit 1503 bekannt ist, aufgebaut. Franco
Cesarini hat dieses bekannte Volkslied in zehn Variationen verarbeitet.
Dieses Stück, so locker und flüssig, versetzte den Kirchenraum in eine
festliche Stimmung. Begeisterung
im Publikum
Mit drei weiteren Stücken
animierte die Harmonie das Publikum zu weiteren Beifallsstürmen.
Bei «Last Rose of Summer» vom deutschen Friedrich von Flotow, einem
Förderer von Jacques Offenbach, spielte Manuela
Eichenberger die Leitmelodie auf ihrer Trompete. Volkstänze
aus Russland flossen in die Komposition des Russen Dimitri
Schostakowitsch ein im Stück «Folk Dances».
Mit
einem weihnächtlichen Stück des Amerikaners Leon Jessel, von Ralph Ford
arrangiert, endete die phantastische Darbietung im ersten Konzertteil.
Endlose Beifallsstürme
auch für den Schülerchor
Paula Lauber
präsentierte mit einer liebevollen Ansage das Konzertprogramm. Im
letzten Teil des Konzertes begrüsste sie den Schülerchor. Astrid
Martens' Zweitklässler vom Schulhaus Wallenbach, die dritte
Primarklasse von Kathia Müller aus
Hombrechtikon und die Robenhauser Viertklässler von
Willy Moor sorgten mit ihren Adventsliedern für ein
rhythmisches Feuerwerk. Ganz im Trend der Zuhörerschaft waren die
Lieder von Paul Burkhard «Das isch de Stern vo Bethlehem»,
«Zimetschtern han-i gern» nach der Melodie «Jingle Bells» und das
internationale Weihnachtslied «Feliz Navidad».
Wie Paula Lauber es ausdrückte, sei der Brückenschlag
von Erwachsenen- und Kindermusik eine Bereicherung des
Konzertes. Dem stimmte übrigens auch das Publikum zu: Die Kids wurden
mit endlosen Beifallsstürmen belohnt. 
Die
Harmonie Wetzikon versetzte den Kirchenraum in festliche Stimmung.
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| Donnerstag, 6.9.2001 |
Ständchen
der Harmonie Wetzikon für alt Gemeinderat André Widmer |
| Alt
Gemeinderat seit 30 Jahren im Ehrenvorstand der Harmonie Wetzikon
M. W. «Deine 30-jährige Mitgliedschaft im Ehrenvorstand der
Harmonie Wetzikon ist sehr wohl das heutige Festchen wert! So heisse
ich Dich, lieber André, Deine Annemarie sowie alle Gäste im Namen
meiner EV-Kollegen und des Musikvereins Harmonie hier auf Eurem Boden
herzlich willkommen.» Mit diesen Worten begrüsste die Präsidentin des
Ehrenvorstandes, alt Gemeinderätin Paula Lauber, auf sympathische Art
alle Anwesenden.
Die gut besetzte Harmonie
Wetzikon unter der Leitung von Marco Frischknecht eröffnete das
Musikständchen mit den Märschen «Infanterie Regiment 27» von Eduard
Bodmer und dem weltbekannten «St. Louis Blues March» von William
Christopher Handy, dem «Vater des Blues». Auf zwei modernere Nummern
«King of the Road» und «Band Parade» ging's im präzisen Polka-Rhythmus
weiter. Vom deutschen Komponisten Kurt Gäble stammt die
«Katharinen-Polka», vom tschechischen Nationalkünstler Karel Vacek die
1952 entstandene «Sedesatka-Polka» (goldene Hochzeit).
Aufmerksame Zuhörer
Der preisgekrönte,
wohl beste Marsch von Ernst Lüthold «Musketier» wurde 1955 geschaffen
und wirkt auch heute noch gut. «Wunderbare Walzerklänge» als Medley
umschmeichelten die Ohren der aufmerksamen Zuhörer, und als
Schlussnummer beliebte der 1896 komponierte Operettenmarsch «El
Capitan» von John Philip Sousa, der fröhliche, stolze Melodien und
Rhythmen ersann.
«Prost, Prost
Kamerad»
Trotz kühler Witterung blieb die
Festgemeinde bei Speis und Trank noch lange beisammen und ehrte damit
den Ehrenvorstandsvizepräsidenten André Widmer für seine langjährige,
erfolgreiche Tätigkeit im Ehrenvorstand und in der Gemeinde. Paula
Lauber schloss ihre Würdigung mit den Worten: «Prost, Prost Kamerad»,
und die Festgemeinde applaudierte ebenso herzlich.
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| | Montag,
11.6.2001 | Wie
die schnaubende Lok |
| Vorbereitung
aufs
«Eidgenössische» in Wetzikon M.
W. Alle drei Musikvereine: Bäretswil, Musig Hittnau und Harmonie
Wetzikon sind gut gerüstet auf das
eidgenössische Musikfest in Freiburg vom 16., 17. und 23./24. Juni, wie
das gemeinsame Vorbereitungskonzert in der Aula der Kantonsschule
Wetzikon zeigte.
Der Präsident Thomas
Dietliker (Wetzikon) begrüsste die Ausführenden und das
Publikum und gab interessante Erklärungen ab über den Festverlauf und
die Pflicht- und Selbstwahlstücke sowie über die Marschmusikkonkurrenz.
Musikverein Bäretswil
zu Beginn
Das eidgenössiche Musikfest
findet nur alle fünf Jahre statt.
Als Standortbestimmung lohnt es sich für jeden Verein, daran
teilzunehmen. Eine drei Mitglieder starke Jury bewertet die Vorträge,
und Dirigent und Musikkorps wissen dann, wo sie stehen und wo
allenfalls «der Hebel anzusetzen» ist. Der Musikverein Bäretswil unter
der Leitung von Markus Waldner startete mit dem Pflichtstück «La
chapelle des Marches» von Sales Kleeb nach
Motiven des Freiburger Abbées Joseph Bovet.
Das Selbstwahlstück «Novena» von James
Swearingen beanspruchte viel Zeit, und mit diesem farbigen
Werk holten sich die Bäretswiler viel Applaus. Dass Markus
Waldner auch die Märsche gut liegen, bewies die fein
differenzierte Darbietung des hübschen «Gandria-Marsches» des Tessiners
Gian Battista Mantegazzi.
Ein anderes Klangbild mit der
Brass Band Musig Hittnau
Interessant
war nun der Vergleich zwischen der Harmonie-Besetzung Bäretswil und der
starken Blechbesetzung der Brass Band Musig
Hittnau. Dirigent Samuel Schärz
zählte in jungen Jahren zu den besten Es-Horn- und Euphoniumspielern
der Schweiz und machte die Ansage auf humorvolle Art gleich selber! Mit
weichen Hörnern, kräftigen Posaunen und Bässen wurde das
Selbstwahlstück «Oregon» von Jan de Haan
vorgetragen.
Man hörte förmlich die schnaubende
Dampflok durch die schöne Gegend stampfen! Seit dem Konzert in der
Kirche Hittnau haben sich die Hittnauer auch im Pflichtstück «Alpine
Variations» des jungen Westschweizers Bertrand
Moren gesteigert. Mit dem Heilsarmeemarsch «Red Shield» von Henry Charles Goffin verabschiedete sich
die Brass Band Musig Hittnau mit einem starken Klangbild!
Harmonie Wetzikon unter Marco Frischknecht
Der
homogen besetzte Musikverein Harmonie Wetzikon unter der Leitung von Marco Frischknecht begann mit dem
Pflichtstück «Hebridean Rhapsody» des 30-jährigen Oliver
Waespi. Drei Volkslieder beschreiben die Seefahrt, den Krieg
und das Kentern eines mit Whisky vollbeladenen Frachtschiffes.
Als einziges Musikkorps wählten die Wetziker als
Selbstwahlstück «Inspiration» von Jan de Haan. Das kontrastreiche Werk
beinhaltet zwei Themen und brachte ein Trompetensolo an der Rampe. Auch
der melodiöse Schlussmarsch des Zürcher Infanterie-Regimentes 27 von Eduard Bodmer zeigte die feine
Handschrift des Dirigenten Marco Frischknecht und überzeugte mit
starken Posaunen. Damit ging ein stark applaudiertes Konzert zu Ende,
und alle Oberländer Vereine werden in Freiburg das Beste geben. nach oben
| | Dienstag,
17.4.2001 | 125-Jahr-Feier
war der Höhepunkt |
Generalversammlung
der Harmonie Wetzikon
mitg. An der 126. Generalversammlung des Musikvereins Harmonie Wetzikon
im Restaurant Sternen konnte der Präsident Thomas Dietliker kürzlich 46
Aktivmitglieder begrüssen. Im Jahresbericht blickte Dietliker auf das
Jubiläumsjahr zurück. Höhepunkte waren das gut besuchte
Frühlingskonzert im «Drei Linden», das Kirchenkonzert im Dezember und
verschiedene Auftritte am Muttertag, die 1.-August-Feier oder einfach
die vielen Platzkonzerte in den verschiedenen Quartieren von Wetzikon.
Der absolute Höhepunkt war sicher das 125-Jahr- Jubiläum im Walenbach.
Hochkarätige Musik wurde an den Jubiläumstagen geboten,
leider aber blieb der Publikumsaufmarsch unter den Erwartungen. Das
schönste Jubiläumsgeschenk war die Einweihung der neuen Instrumente,
und Thomas Dietliker verdankte die vielen Spenden. Der Jahresbericht
des Präsidenten wurde mit Applaus verabschiedet. Die Jahresrechnung
schloss mit einem Verlust von 400 Franken ab. Der Instrumentenverwalter
würdigte nochmals die Sammelaktion für die Teilinstrumentierung, wo
alle Wünsche erfüllt werden konnten.
Alle
Mitglieder des Vorstandes konnten bestätigt werden. Präsident bleibt
weiterhin Thomas Dietliker. Als Direktor und Dirigent wurde Marco
Frischknecht wiedergewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Y.
Büchi, K. Moor, P. Honegger, P. Mäder, M. Rechsteiner, St. Spiranelli,
P. Prandini und H. P. Moor.
Den vier neuen
Mitgliedern steht ein Austritt gegenüber. So beträgt der neue
Aktivmitgliederbestand rund 52 Musikanten.
Für
langjährige, treue Mitgliedschaft konnten die folgenden Mitglieder
geehrt werden: Für 10 Jahre Rolf Brand, für 15 Jahre Mitgliedschaft
Roger Sommer,Peter Honegger, Stefan Spiranelli und Jürg Stauber. Für 20
Jahre Mitgliedschaft wurde Walter Gretler zum Ehrenmitglied ernannt.
Für fleissigen Probenbesuch wurden Peter Mäder und Dölf Gujer mit zwei
Absenzen und Roger Sommer mit drei Absenzen ausgezeichnet.
Der Präsident dankte dem Ehrenvorstand für das grosse Interesse an der
Harmonie und ganz speziell für den grossen Einsatz für die
Teilinstrumentierung.
Ein spezieller Dank ging an
die Ehrenvorstandspräsidentin Paula Lauber und Eugen Iten. Sie haben
die Hauptarbeit für die Teilinstrumentierung geleistet und werden zu
Ehrenmitgliedern ernannt. Leider konnten beide nicht an der Versammlung
teilnehmen.
Im kommenden Sommer wird die Harmonie
Wetzikon am Eidgenössischen Musikfest in Fribourg teilnehmen. Dies wird
sicher der absolute Jahreshöhepunkt werden. Selbstverständlich findet
im «Drei Linden» das traditionelle Frühjahrskonzert statt.
Muttertagsständchen, Bundesfeier, Kirchenkonzert sowie einige
Platzkonzerte runden das Jahresprogramm ab.
Das
Budget 2001 sieht einen kleinen Aufwandüberschuss von 1500 Franken vor.
Für das Jahr 2002 wird beschlossen, am kantonalen Musiktag in Wald
teilzunehmen. nach
oben |
| Dienstag, 5.12.2000 |
Musik - Jubiläum - Advent
Stimmungsvolles Kirchenkonzert der Harmonie Wetzikon |
M.W.
Der Musikverein Harmonie Wetzikon beschloss sein Jubeljahr «125 Jahre
Harmonie Wetzikon» mit einem feierlichen Konzert in der reformierten
Kirche in Wetzikon. Unter der Leitung von Marco Frischknecht, bereits
zum fünften Male, zeigte die homogen besetzte Harmonie Wetzikon eine
ganz feine Leistung in sechs Musiknummern und zwei Zugaben. Einmal mehr
führte Paula Lauber, Präsidentin des Ehrenvorstandes, in ihrer
herzlichen Art durchs Programm, was, wie die Konzertvorträge auch ein
Genuss war! Harmonie-Präsident Thomas Dietliker begrüsste auch den
Gemeindepräsidenten Max Homberger. Ein
feierlicher
Einstieg mit dem «Ceremonial March»
Mit
dem «Ceremonial March» des viel gespielten Belgiers Jan van der Roost
(1956), Dirigent der Brass Band Nidden Brabant eröffnete die Harmonie
ihr Konzert sehr fein. 1991 wurde die Stadt Leningrad wieder in St.
Petersburg umbenannt. Robert Mac Ray, der für den holländischen
Molenaar-Verlag komponiert, hat sein Werk «New St. Petersburg» bewusst
auf der Basis alter russischer Volksweisen geschaffen, in Anerkennung
der alten Kulturstadt- und Landschaftsgeschichte. Mit sonoren
Mittelstimmen, im moderneren Teil mit starken Posaunen und
Schlagwerkern, konnte dieses klangschöne Stück überzeugen. Gefordert
waren nun der Dirigent und das Blasorchester im Orchesterwerk «Arioso»
des grossen Opern- und Kirchenmusikers Georg Friedrich Händel
(1685-1759), der seine Blütezeit in London erlebte. Die Harmonie
begeisterte mit einem schönen Klangbild, begleitet an der Orgel von der
Flötistin Katja Müller. Das Zusammenspiel klappte tadellos! Das
Blasmusik-Arrangement besorgte der bekannte Holländer Jan de Haan
(1951), der 1983 den sehr starken «De Haske»-Musikverlag gründete. Viel
Applaus holten sich die Ausführenden im japanischen Titel «Sakura» von
Kagi Tyamatsu. Die japanische Nationalblume, die Kirschblüte, wird sehr
fein beschrieben. Rosamunde
- die
Jubiläums-Festmusik von Franz Schubert
Die wunderschöne
Grundmelodie wird von den Flöten sehr kultiviert gespielt. Die
Nationalblume verzaubert im März während einer Woche die Japaner und
verwelkt leider schon nach wenigen Tagen. Im Werk wird der japanische
Sinn für Schönheit gut dargestellt. Auch die präzisen Schlagwerker
kamen vorteilhaft zur Geltung. Der Belgier Andr‚ Wsignein (1942) führte
nun mit dem Walzer «El Vals del Camino» die Zuhörer nach Spanien, nach
Andalusien! Auffallend war das starke kleine Blech; der Ritt durch
blühende Sonnenblumenfelder und die Fiesta im blumengeschmückten
Städtchen wurden eindrucksvoll beschrieben.
Nicht
«Rosamunde» oder «Skoda Lasky» die meistgespielte Polka der Welt, vom
Tschechen Jaromir Vejvoda (1902- 1988), der Hit des Jahrhunderts in
Tschechien, sondern die «Rosamunde-Ouvertüre» des Liederfürsten Franz
Schubert (1797-1828) beliebte nun als Jubiläums-Festmusik!
Schubert lebte in bescheidenen Verhältnissen in Wien, komponierte auch
Musik für Bläser, darunter einige Militärmärsche, die berühmt wurden,
und schrieb auch zehn vollständige Theaterwerke. Die Musik zu
«Rosamunde - Fürstin von Zypern» schaffte Schubert in nur drei Wochen
und die Uraufführung fand am 20. Dezember 1823 im Theater an der Wien
statt. Die zärtliche Einleitung durch Oboe, Flöten, Klarinetten inkl.
Bassklarinette und Fagott, das Zusammenspiel zwischen Holz und Blech
und die Gestaltung durch Marco Frischknecht setzten dem
Jubiläumskonzert die Krone auf! Scherzhafter
Strauss
Dass
Zugaben verlangt wurden ... ja das war klar. Mit dem 1861 für einen der
Wiener Karnevalsbälle komponierten musikalischen Scherz mit dem Titel
«Perpetium Mobile» des Wiener Walzerkönigs Johann Strauss (1825-1899)
begannen Oboe und Klarinetten mit dem Thema, dass die Flöten, das
Fagott übernahmen. Das musikalische Grundthema dieses heiteren Stückes
wurde in nicht weniger als 24 Variationen in Bewegung gehalten usw.
usw. usw.! Besser als mit dem «schönsten aller Weihnachtslieder»,
«Stille Nacht, heilige Nacht» des Pfarrers Franz Xaver Gruber
(1787-1863) aus dem Salzburgerland, in einer mehrstimmigen Bearbeitung
von Jan de Haan, mit einmal mehr sonoren Hörnern, hätte man das
stilvolle und kultivierte Kirchenkonzert nicht beschliessen können.
Ausklang
im
«Sternen» in Medikon-Wetzikon
Ein
Nachtessen mit Aktiven, Passiven, Ehrenvorstand und Freunden beschloss
den Abend. Paula Lauber und Harmonie-Präsident Thomas Dietliker zeigten
sich über das Jubiläumsjahr sehr erfreut und lobten den guten Geist im
Korps, die erfolgreiche Zusammenarbeit der Aktiven mit dem Dirigenten
Marco Frischknecht und dem Ehrenvorstand. Die stark verjüngte Harmonie
erfüllt einen wichtigen Kulturbeitrag in Wetzikon.
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| | Dienstag,
3.10.2000 | Mitreissende
Marschmusik beim Jubiläum |
Der
Musikverein Harmonie Wetzikon feierte runden Geburtstag
isa. Am vergangenen Sonntag feierte der
Musikverein
Harmonie Wetzikon sein 125-jähriges Bestehen in der Kemptner
Turnhalle Walenbach. Einer der Höhepunkte war dabei die Vorstellung der
neuen Instrumente der Musik.
Der Vereinsname
hatte das Leitmotiv für die gesamte Feier bereits gegeben; der in den
Vereinsfarben dekorierte Festsaal, die strahlenden Musiker und Gäste
und die eloquenten Redner erweckten den Eindruck natürlicher Harmonie.
Zu Beginn des offiziellen Festaktes wurde die zum Jubiläum
vorgenommene Teilinstrumentierung vorgestellt. Das Publikum konnte sich
auch gleich davon überzeugen, dass sich die neuen Instrumente wohl in
den Klang der Harmonie einfügen. Der Vereinspräsident, Thomas
Dietliker, bedankte sich in diesem Rahmen bei den zahlreichen Spendern
für die grosszügige Unterstützung, ohne welche die neuen Instrumente
nicht hätten angeschafft werden können.
Harmonie
auch im Orchester
Nach
einer kurzen Kostprobe des perfekt harmonisierenden Orchester bedankte
sich Thomas Dietliker beim Ehrenvorstand für dessen tatkräftige
Mithilfe bei der Spendenaktion. Dessen Präsidentin, Paula Lauber, lobte
die Harmonie, mit welcher der Generationenkontakt im Verein stattfinde.
Balz Hausenbaur, Gemeinderat und Kulturvorstand in Wetzikon, betonte
die Bedeutung des Vereins für das Wetziker Kulturleben. Auch Hansruedi
Seiler vom Zürcher Kantonalmusikverband freute sich über den Erfolg der
traditionsreichen Harmonie Wetzikon. Zahlreiche
Gratulationen
Zu
guter Letzt nahm der Präsident des OK für diesen Anlass, Kaspar
Dieffenbacher, Gratulationen vom Musikverein Baden-Lichtenthal und dem
Frauenchor Kempten entgegen, bevor der Festakt mit mitreissender
Marschmusik zu Ende ging. Die Harmonie Wetzikon wurde ihrem Namen
einmal mehr vollkommen gerecht. Festwochenende
Der
offizielle Festakt am Sonntag-nachmittag war der Schlusspunkt des
Festwochenendes. Am Samstag spielte die Swissair-Musik unter Kurt
Brogli, und der Abend stand ganz im Zeichen von Festwirtschaft,
Barbetrieb und Tanz. Am Sonntagmorgen wurde ein jazzig-rockiges
Frühstück serviert: Hamp goes Wild und die Züri Oberland Jazz-Band
wechselten sich ab, währenddem die Eltern frühstückten und für die
Kinder ein spezielles Programm geboten wurde.
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| Samstag,
23.9.2000
Interview mit dem
Präsidenten, Thomas Dietliker | Jubiläum in
seinem «verflixten» siebten Jahr |
Für
Dietliker ist Wetzikon - trotz des städtischen Charakters - ein grosses
Dorf geblieben
Seit
sieben Jahren ist der Wetziker Thomas Dietliker aus Wetzikon Präsident
der Harmonie. Das 125-Jahr-Jubiläum ist für ihn nur einer der
Höhepunkte, welche Schlag auf Schlag folgen. Trotz der grossen
Belastung will er aber nicht von einem verflixten siebten Jahr
sprechen: im Gegenteil: schon probt die Musik auf den ersten Auftritt
nach dem grossen Jubiläumswochenende. ZO: Herr
Dietliker, was bedeutet «Harmonie» für Sie?
Thomas Dietliker: «Harmonie» ist in erster Linie die Bezeichnung der
Besetzung. Im Gegensatz zu Brass-Bands sind in einer Harmoniemusik
Blech- und Holzblasinstrumente und Schlagwerk vorhanden. Im Gegensatz
zur Brass-Band, wo ausschliesslich auf Blechblasinstrumenten gespielt
wird, sind viele Klangfarben und Stilrichtungen möglich. Die Harmonie
Wetzikon beispielsweise pflegt das Spiel von Unterhaltungsmusik bis hin
zu klassischen Stücken. Damit ist auch gesagt, dass die Harmoniegründer
von Wetzikon die Bezeichnung der Besetzung auch als Name für die Musik
gewählt haben. Welchen
Stellenwert hat die Harmonie
in Wetzikon? Eine Harmonie ist immer
ganz stark auch mit dem Dorf verbunden. Das zeigt sich in Wetzikon
vielleicht etwas anders als in kleineren Ortschaften. Dennoch sind die
meisten Musikanten und Musikantinnen der Harmonie Einwohner von
Wetzikon. Obwohl Wetzikon eine Stadt ist, ist der Musik der dörfliche
erhalten geblieben. Es ist kein Zufall, dass die Uniform der Harmonie
in den Wetziker Farben gehalten ist und das Wetziker Wappen trägt.
Welche
Verbindungen hat die Harmonie sonst noch mit der Gemeinde, oder eben:
mit dem Dorf? Mit diversen
regelmässigen Konzerten bildet die Harmonie einen festen Bestandteil im
kulturellen und gesellschaftlichen Leben von Wetzikon. Regelmässige und
treue Zuhörer haben das Frühjahrskonzert mit eher leichter und
unterhaltender Kost sowie das Konzert mit mehrheitlich klassischer
Musik jeweils im Advent in der Kirche. Muttertag und 1. August sind
ebenfalls wichtige Anlässe im Vereinsjahr. Da sieht man, dass Wetzikon
trotz des städtischen Charakters in gewissem Sinn ein Dorf geblieben
ist. Gibt es auch
ungeliebte Auftritte? Nein, das kann
man nicht sagen. Man muss halt
den Blickwinkel betrachten. Offizielle Empfänge wie der der
erfolgreichen Curling-Mannschaft von Wetzikon, der von Hedi Lang oder
Kurt Schellenberg sind Höhepunkte der besonderen Art. Da gehört es sich
einfach, als Musik dabei zu sein. Beispielsweise beim Empfang des
Kantonsratspräsidenten Kurt Schellenberg mitten an einem Nachmittag
fehlten von der Harmonie nicht mehr als eine Hand voll - und das bei
gegenwärtig 50 Aktiven. Aus der Sicht der musikalischen Leitung ist es
aber nicht immer einfach, sich von einer musikalischen Richtung
innerhalb von wenigen Tagen auf ein anderes Programm umzustellen.
Sie
sprechen die musikalische Leitung an. In welchen Händen liegt die?
Seit 1996 ist Marco Frischknecht unser
musikalischer Leiter. Nebenberuflich bildete er sich zum Dirigenten
aus. Die Tatsache, dass wir einen nebenamtlichen Dirigenten haben, hat
für uns den grossen Vorteil, dass wir unter einer Leitung stehen, die
sich auch als Vereinsmitglied versteht. Beispielsweise hilft Marco an
unserem Fest mit wie alle anderen. Das kennt man sonst nicht von den
Dirigenten. Erteilt der
Dirigent auch
Musikstunden für die Mitglieder? Nein.
In der Ausbildung tätig ist die Jugenmusikschule Zürcher Oberland und
für uns vor allem die Jungblasmusik. Bis 1965 war die Jugendmusik
übrigens Teil der Harmonie. Bis dahin war sie - zuerst als Knabenmusik,
dann als Jungblasmusik - ebenfalls in der Harmonie integriert. Viele
Harmonisten sind ehemalige Jugendmusiker. Ein
grosses Festwochenende steht Ihnen bevor. Können Sie nachher etwas
ausruhen? Nein, eigentlich nicht. Wir
sind schon an der Vorbereitung für das Adventskonzert in der Kirche.
Wir proben jeden Montag im Singsaal des Schulhauses Feld. Vor dem
Konzert werden zusätzliche Proben am Mittwoch und ausnahmsweise auch
einmal an einem Sonntag eingeschoben. Die Ereignisse folgen Schlag auf
Schlag. Aber das ist gut so. Auch wenn die Belastung dieses Jahr etwas
grösser ist: ein «verflixtes» siebentes Jahr als Präsident ist es
sicher nicht. Und: vielleicht haben wir wieder einmal erfolgreiche
Sportler oder Politiker am Bahnhof zu empfangen. Interview:
Dorothe Kienas nach
oben |
| Samstag, 23.9.2000 |
Wetzikon
als Hochburg der Harmonie |
Stationen
auf dem Weg der 125-jährigen Geschichte der Harmonie
dok. Im Kulturleben von Wetzikon hat die
Musik einen besonderen Stellenwert. Nicht weniger als drei Namen gingen
als «Sängerväter» in die Geschichte von Wetzikon ein: Nägeli, Leuthold
und Schmidlin. Auf diese Wurzeln beruft sich auch die Harmonie, welche
heuer 125 Jahre alt wird.
«Durch die
Instrumentalmusik spricht ein Stummer, der Kranke geneset, das Alter
verjüngt sich.» Solch lobende Worte zur Harmoniemusik fand das
Festblatt des «Freisinnigen», welches am 25. August 1901 erschien, zum
25-Jahr-Jubiläum der Harmonie Wetzikon. Stolz schaute man auf die
Geschichte zurück. Eine Geschichte, die, genauer betrachtet, schon
viele Jahre zuvor seinen Anfang nahm. 1768 gründete Pfarrer Johannes
Schmidlin eine Musikgesellschaft. Geprobt wurde während des Sommers in
der alten Kirche, im Winter im Pfarrhaus. Gespielt wurde auf Holz- und
Saiteninstrumenten, Blechblasinstrumente waren zu dieser Zeit noch
nicht gebräuchlich. Unter den Nachfolgern Schmidlins entstand die Musik
bis auf 60 Musikanten. Parallel zur Musik wuchs auch eine grosse
Chorgemeinschaft unter Hans Georg Nägeli.
Mit der Hinwendung zu weltlichem Gesangsgut zersplitterte allerdings
die Singgemeinschaft: Die Wetziker Quartiervereine entstanden. Nicht
besser erging es der Musik: Ab 1812 bildeten sich in Kempten und in
Robenhausen «Musikkollegien», welche sich dann aber allesamt wieder
auflösten. Neuer
Aufschwung
Viel
später, auf Initiative des Robenhauser Weinschenken Johannes
Huber, wurde dann aber ein Anlauf unternommen, Wetzikons
Musikanten wieder unter einem einheitlichen Verein zusammenzufassen. Albert Weber aus Seegräben wurde 1875 als
erster Dirigent auserkoren, der erste Vorstand mit Rudolf
Brunner, Robenhausen, Alfred
Hedinger, Wetzikon, und Albert Weber aus Seegräben einstimmig
gewählt. Ehrgeizige
Ziele und grosse Erfolge
Wie
schon Schmidlins Musikgesellschaft, so zeichnete sich auch die neu
gegründete Harmonie dadurch aus, dass sie äusserst strikt geführt
wurde. Das Fernbleiben von Proben und bei Konzerten wurde streng
geahndet. Das strenge Regime lohnte sich: Ein halbes Jahr nach der
Gründung gab die Gesellschaft ihr erstes Konzert, weitere folgten. Die
Ziele wurden höher gesteckt, und der Dirigent Albert Weber trat von
seinem Posten zurück, um einem Berufeneren Platz zu machen. Der junge
J. H. Bosshard aus Nänikon brachte das Korps auf höchst konsiliante Art
mit viel Schwung weiter. Am Musikfest vom 11. August 1878 in Zürich
erreichte die Harmonie Wetzikon zum ersten Mal einen ersten Platz. An
Musikfeste, ob sie nun in Turbenthal oder in Zürich stattfanden,
marschierte man selbstverständlich zu Fuss.
Einweihung
des Asyls am Guldisloo
In
den folgenden Jahren reihte sich Fest an Fest. Beispielsweise spielte
die Harmonie an der Einweihung der neuen Quaianlagen in Zürich und des Krankenhauses (Asyl) am Guldisloo.
Auf diese Höhenflüge folgten aber Rückschläge. Die Belastung
der Musikanten war gross, die Absenzen häuften sich, und Direktor
Bosshard erklärte den Rücktritt. Man verlegte den Probenort vom
ehemaligen Restaurant Harmonie in Robenhausen ins zentralere
Oberwetzikon und wagte einen Neuanfang. Keine einfache Zeit für alle
Ortsvereine war der Erste Weltkrieg. Auch die Harmonie kämpfte mit den
Abwesenheiten durch den Aktivdienst. Einen besonderen Gewinn konnte sie
aber trotzdem machen: Die Bläser erhielten in ihren Bataillonsmusiken
eine Ausbildung, welche der Harmonie wiederum zugute kam.
Zu Höhepunkten der 20er und 30er Jahre gehörten diverse Feste mit guten
Rängen. Zum Repertoire gehörte nicht nur leichte Blasmusik, die
Harmonie war auch Begleitorchester zur Aufführung der «Helvetier»,
einem historischen Festspiel von Jakob Hauser. Sie konzertierten 1936
an der Landesausstellung in Zürich, machten Schallplattenaufnahmen, und
bis 1949 spielten die Wetziker drei Mal zu Radio-Konzerten auf.
125
Jahre
Uniformengeschichte
Der
einstige Redaktor, Chronist und Passivvorstand der Harmonie, Jakob
Hauser, schreibt in einem Abschnitt vom «tadellos disziplinierten
Auftreten» der Wetziker Harmonie. Versteht sich von selbst, dass dazu
eine Uniform gehört. Während in den Anfangszeiten die Harmonie noch
keine Uniform hatte, tragen die Musikerinnen und Musiker heute ihre
dritte Uniform. 1923, 1948 und 1990 wurden Uniformen geweiht. Heute
trägt die Harmonie eine Uniform in den Wetziker Farben. Die heutige
Fahne begleitet die Musik seit 1929, eine erste Fahne war von 1895 bis
dahin im Einsatz.
Seit 1954 prägt eine
Freundschaft mit der Musikgesellschaft Baden-Baden das
gesellschaftliche Leben der Harmonie. Besuche und Gegenbesuche wurden
gemacht. In Deutschland ist die Harmoniemusik besser verwurzelt als in
der Schweiz: Die Musikgesellschaft Baden-Baden wird jeweils von einer
grossen Fangemeinde begleitet nach oben
| | Dienstag,
18.4.2000 | Harmonie-,
Ländler- und Bigbandklänge |
Frühlingskonzert
der 125-jährigen Harmonie Wetzikon einmal anders Mei. In diesem Jahr feiert der Musikverein
Harmonie
Wetzikon seinen 125. Geburtstag. Gleichsam zum Auftakt der
Jubiläumsaktivitäten präsentierte sich die Harmonie zum
Frühlingskonzert für einmal ganz anders: In drei attraktiven Teilen
waren Blasmusik in Harmoniebesetzung, Ländler- und Bigbandformation zu
hören.
Vereinspräsident Thomas Dietliker konnte am
Samstagabend im «Drei-Linden»-Saal ein gut gelauntes Publikum
begrüssen, das an den frühlingshaft geschmückten Tischen jeden Platz
besetzt hielt. Von
Cesarini
bis Mancini
Zum Auftakt blies die Harmonie unter der Leitung von Marco Frischknecht
den rassigen Marsch «Balerna» von Franco Cesarini, der gleich zu Beginn
alle Register beschäftigte. Dabei gefiel das anfänglich eher
besinnliche Trio mit der Einlage der kleinen Instrumente, die von
Saxofonen und Bässen sorgfältig begleitet wurden.
«The Syncopated Clock» von Leroy Anderson erforderte mit seinen
synkopenreichen Rhythmen besonders die volle Aufmerksamkeit der
Schlagzeuger, und der Marsch «Lo Studente passa» präsentierte eine
perfekt agierende Piccolo-Flötistin. Beim «Baby Elephant Walk» von
Henry Mancini durften für einmal die Bässe zeigen, was in ihren
riesigen Instrumenten steckt, und wer mit offenen inneren Augen
lauschte, entdeckte kleine Elephanten, Schwanz an Rüssel, wie sie zur
Tränke spazierten.
Die viersätzigen «Budapest
Impressions» von Roland Kernen entführten das Publikum nach Ungarn und
liessen es auf musikalische Art das mannigfaltige Bild eines Landes in
Osteuropa entdecken. Nicht nur heisse Csardas-Rhythmen, sondern auch
ungarische Volksmusik und schwermütige, eher hymnenartige Klänge wurden
dabei geboten. Einige kleine Intonationsprobleme jeweils bei den
Einsätzen taten der feinen Gesamtleistung keinen Abbruch.
Ländlerklänge
und Alphorn
Zum Auftakt des zweiten Teils hatte sich eine Gruppe von Musikanten mit
einem Sennechutteli geschmückt und spielte, verstärkt von der
Ländlermusik Robenhausen, mit zwei Akkordeons, Bass, Klavier und
Klarinetten überzeugend die «Heirassa-Polka». Beim «Börse-Ländler»
blies Bassist Ueli Gasser das Alphorn und bewies, dass er auch mit der
«Abart» seines Basses fein zurechtkam.
Und
gar noch «Dr Schacherseppli»
Es grenzt an
ein Wunder, dass nicht längst sämtliche Chöre von Wetzikon und Umgebung
der Harmonie den Hornisten Alex Scheiwiller abwarben. Der junge Mann
sang nämlich, einfühlsam begleitet von seinen Kameraden, den
«Schacherseppli». Er verfügt über ein prächtiges, modulationsfähiges
und starkes Tenor-/Bariton-Organ und schmeichelte sich mit dem
beliebten Lied in die Herzen der Zuhörer.
«Trara,
es brennt!» von Rudolf Lamp war laut Conf‚renciŠre Vreni Spörri nicht
wortwörtlich zu verstehen, denn es seien vielmehr die Musikanten, die
vor Tatendrang brennten und bei ihrem Vortrag vom
«Vize-Feuerwehrhauptmann» Ernst Twerenbold geleitet wurden, der die
Musik ohnehin im Blut hat und dies jeweils auch in seiner engagierten
Dirigierweise zeigt. Glenn
Miller
lässt grüssen
Nach der zweiten Pause präsentierte sich eine weitere Gruppe von
Musikanten im Bigband-Look und offenbarte, dass in jedem von ihnen ein
Solist schlummert. Aus allen Registern präsentierten sich die Könner.
Und «Pennsylvania 6-5000», mit dem Glenn Miller schon begeistert hatte,
wurde in Wetzikon ebenso überzeugend geblasen wie einst in Amerika.
Dasselbe darf vom «Sugar Blues» behauptet werden, bei dem vor allem die
Trompeten brillierten, während bei «Jumpin at the Woodside» von Count
Basie und «Mambo Jambo» von Hautvast Klarinetten, Trompeten, Saxofone,
Posaunen, Flöten, Hörner, Bässe und Perkussionisten, letztere mit einem
veritablen Schlagzeuggewitter, abwechselnd glänzten.
Beim letzten Programmpunkt waren die von Marco Frischknecht
ausgezeichnet vorbereiteten und einfühlsam dirigierten Wetziker ein
letztes Mal in Harmonie-Besetzung mit dem modernen Marsch «Martini» zu
hören. nach
oben |
| Samstag, 8.4.2000 |
Im Herbst
steigt das Jubiläum |
125.
Generalversammlung des Musikvereins Harmonie Wetzikon
mitg. Kürzlich lud der Musikverein Harmonie zur
Jubiläumsgeneralversammlung im Restaurant Iwaz ein. Nach einem
umfangreichen Jubiläums-Spaghettibuffet ging Präsident Thomas Dietliker
auf das Jahr vor dem grossen Jubiläum ein. Im ausklingenden Vereinsjahr
fanden verschiedene traditionelle Anlässe statt. Höhepunkt sind jedes
Jahr das Frühlingskonzert oder aber das Kirchenkonzert in der
reformierten Kirche in der Adventszeit. Einen speziellen Höhepunkt für
die Kameradschaft im Verein war das Skiwochenende in Brigls.
Neue
Instrumente
Doch das vergangene Vereinsjahr stand ganz im Zeichen der
bevorstehendehn Jubiläumsfeiern. Im Zusammenhang mit dem
125-Jahr-Jubiläum wird eine schon lange fällige Neuinstrumentierung
lanciert. Da eine Neuinstrumentierung sehr investitionsreich ist, will
die Harmonie nur einen Teil der alten Instrumente ersetzen. Spenden
sind jederzeit willkommen. Unter Applaus schloss der Präsident seinen
Jahresbericht. Die Vereinsrechnung und das Budget wurden ohne
Wortmeldungen einstimmig angenommen. Peter
Prandini
neu im Vorstand
Unter dem Traktandum Wahlen war der Austritt von Ernst Twerenbold aus
dem Vorstand zu verzeichnen. Seine Verdienste wurden mit Applaus
verdankt.
Als Ersatz wird Peter Prandini in den
Vorstand gewählt. Alle anderen Vorstandsmitglieder sowie Präsident
Thomas Dietliker wurden in ihren Ämtern bestätigt. Marco Frischknecht
bleibt Dirigent und Musikdirektor. Für
20 Jahre
Aktivmitgliedschaft wurden Silvia Aemisegger und Thomas Dietliker zu
Ehrenmitgliedern ernannt. Für 10 Jahre Aktivmitgliedschaft wurden M.
Bleiholder, M. Rechsteiner, A. Roten und U. Scheidegger gewürdigt.
Fürftpes://harmonie-wetzikon.ch0@ftp.netzone.ch/htdocs/images/Pressespiegel/Kiko2011.pdf
fleissigen Probenbesuch wurden P. Mäder für null Absenzen und P. Gamper
für nur drei Absenzen ausgezeichnet. Ein
langes
Festwochenende
Auch im Jahr 2000 werden die traditionellen Anlässe
wieftpes://harmonie-wetzikon.ch0@ftp.netzone.ch/htdocs/images/Pressespiegel/Kiko2011.pdf
Frühlingskonzert und Kirchenkonzert durchgeführt. Das Frühlingskonzert
findet am 15. April statt. Das Kirchenkonzert wird am 3. Dezember
durchgeführt. Dazwischen finden verschiedene Platzkonzerte und
Auftritte für die Öffentlichkeit statt.
Besondere
Aufmerksamkeit wurde dem Programm für die 125-Jahr-Feier gewidmet. Vom
30. September bis 1. Oktober wird das grosse Jubiläum im Schulhaus
Walenbach gebührend gefeiert. Die Harmonie Wetzikon freut sich, die
Bevölkerung von Wetzikon und Umgebung zum Geburtstag begrüssen zu
dürfen.
Das Programm ist gespickt mit
Attraktionen und vielen Musikdarbietungen von deutschen
Blaskapellenftpes://harmonie-wetzikon.ch0@ftp.netzone.ch/htdocs/images/Pressespiegel/Kiko2011.pdf
bis zu einheimischem Rock and Roll sowie Jazz. Am Sonntag wird der
offizielle Festakt sein.
ftpes://harmonie-wetzikon.ch0@ftp.netzone.ch/htdocs/pressespiegelrev.html
Bei dieser Gelegenheit
soll auch die feierliche Einweihung der neuen Teilinstrumentierung
gefeiert werden. Im
nächsten
Jahr Teilnahme am Eidgenössischen
Die Harmonie Wetzikon hat einstimmig beschlossen, am Eidgenössischen
Musikfest 2001 in Freiburg teilzunehmen. Die letzte Beteiligung an
einem Eidgenössischen Musikfest liegt zehn Jahre zurück. So ist bereits
die erste grosse Herausforderung für das übernächste Vereinsjahr vor
der nächsten Generalversammlung beschlossen.
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| | Dienstag,
7.12.1999 | Erinnerungenftpes://harmonie-wetzikon.ch0@ftp.netzone.ch/htdocs/images/Pressespiegel/Kiko2011.pdf
ans Oberengadin |
Harmonie
Wetzikon spielte zwei Original-Blasmusikwerke von Jacob de Haan
M. W. Einmal mehr zeigte sich die homogen besetzte, über 50 Mitglieder
starke Harmonie Wetzikon unter der Leitung von Marco Frischknecht von
ihrer besten Seite und überzeugte mit einem feinen, kultivierten
Kirchenkonzert. Dieses Jahr besuchte der Musikverein mit Erfolg das
Thurgauer Kantonal-Musikfeset in Aadorf, und so kamen sowohl das
Selbstwahl- wie das Aufgabestück zu einer tadellosen Aufführung. Viel
zum guten Gelingen dieses hübschen Konzertabends trug die liebevolle
Ansage durch Paula Lauber, Präsidentin des Ehrenvorstandes, bei.
Zwei
Werke de
Haans
Mit dem melodiösen, spektakulären Konzertmarsch «Tournai
Forever» des Belgiers Andr‚ Waignein begann die Harmonie ihr
Kirchenkonzert. Präsident Thomas Dietliker freute sich über den grossen
Publikumsaufmarsch und begrüsste auch den Gemeindepräsidenten Max
Homberger.
Im Selbstwahlstück «Ross Roy»
beschreibt Jacob de Haan (1959) die weiten Räume der monumentalen Villa
des St. Peters Lutheran College in Australien aus dem späten 19.
Jahrhundert. Die charakteristischen Merkmale der Schulzeit: Disziplin
und Ordnung - Zeit für die nicht so ernsten Dinge des Lebens - Stolz
und Selbstvertrauen, Liebe, Freundschaft und Verständnis wurden im Werk
gut dargestellt. Orientalische Töne führen zum Schlussthema, das an
eine klassische Ouvertüre erinnert. Im Herbst 1997 arbeitete Jacob de
Haan im Rahmen einer «Internationalen Blasorchesterwoche» in St. Moritz
mit einem symphonischen Blasorchester. Die einmaligen Naturschönheiten
des Oberengadins, die grandiose Farbenpracht der Lärchenwälder, die
Seelandschaft mit ihrer beglückenden Ruhe inspirierten de Haan zur
lyrischen Tondichtung «Yellow Mountains». Die Zuhörer genossen diese
sehr schöne Aufführung. Eine
lustige
Schlittenfahrt
Mit der Ballettmusik «Saga» des deutschen Komponisten Kurt Gäble
(1953), Leiter der «Laubner Blasmusik», hatte die Harmonie Wetzikon am
Thurgauer Kantonalmusikfest viel Erfolg. Das Aufgabenstück zeigt in
mittelalterlicher und in zeitgenössischer Tonsprache das
Beziehungsverhältnis zweier Menschen zu- einander, zur Welt, in der sie
leben und zu ihrem Schöpfer. Der Amerikaner Leroy Anderson (1908 bis
1975) hatte 1951 mit seinem «Blue Tango» weltweiten Erfolg. Als
Chefarrangeur des Boston Pops Orchestra unter Arthur Fiedler wurde der
Spezialist für solistische Unterhaltungsnummern (für Trompete,
Sandpaper, Schreibmaschine usw.) sehr bekannt. Seine «Lustige
Schlittenfahrt» unter dem Titel «Sleigh Ride», das vergnügte
Pferdegewieher aus der Trompete von Roberto Oberti und die Glöcklein
des Pferdegeschirrs erfreuten die Zuhörer.
Mit
der Konzert-Polonaise in Es-Dur von Anton¡n Dvork kamen herrliche
Klänge in die Kirche. Die slawische Seele, melancholische Passagen, die
Liebe zur tschechischen Heimat und ihrer Naturschönheiten und die
musikalische Kunst des «Vaters der slawischen Tänze» kamen in dieser
1879 komponierten Polonaise voll zum Tragen. Die tiefen und
hohenftpes://harmonie-wetzikon.ch0@ftp.netzone.ch/htdocs/images/Pressespiegel/Kiko2011.pdf
Register, Oboen und Flöten, wurden gefordert. Die Harmonie hinterliess
mit ihrem gefühlvollen Spiel einen nachhaltigen Eindruck. Aus Anlass
des Strauss-Jahrs 1999 folgte schneidig als erste Zugabe die
Schnellpolka «Unter Donner und Blitz» von Johann Strauss Sohn (1825 bis
1899), dem Walzerkönig, der mehr Polkas als Walzer geschrieben hat. Mit
«Stille Nacht, heilige Nacht» von Franz Xaver Gruber, arrangiert von
Jacob de Haan, verabschiedete sich eine fein musizierende Harmonie
Wetzikon von ihrem treuen Stammpublikum. |
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